ICE-T (Hannover-)Fulda-Stuttgart

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Beschreibung des Vorschlags

Die Großstadt Heilbronn ist nach Norden miserabel angebunden. Von Stuttgart aus führt jeder Weg nach Norden durch den Knoten Frankfurt, was der Zuverlässigkeit nicht gerade zuträglich ist. Diese Verbindung ist für alle, die von Stuttgart nach Norden wollen, denen es nicht um jede Minute geht, sondern die auf zuverlässige Direktverbindungen mit guter Pünktlichkeitsrate setzen, und für alle, die von Heilbronn oder dem Norden Baden-Württembergs in diese Richtung wollen.

5 Zugpaare täglich, 2-3 ab/bis Fulda, 2-3 ab/bis Hannover.

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7 Kommentare zu “ICE-T (Hannover-)Fulda-Stuttgart

  1. Eine Idee, die ich auch schon immer mal wieder im Kopf hatte. Es scheint ja aus Richtung Norden gesehen die logische Fortsetzung der Nord-Süd-SFS, während aktuell alle FV-Züge ab Würzburg weiter Richtung Nürnberg fahren, sofern sie nicht (wie der Großteil aller Züge der Nord-Süd-SFS) schon ab Fulda Richtung Frankfurt abbiegen. Grund dafür und dementsprechend der Hauptnachteil deines Vorschlags ist, dass auf der Route die Ballungsräume Rhein/Main und Rhein/Neckar mit Millionen von Einwohnern liegen, die mit einer ähnlichen Fahrzeit zwischen Fulda und Stuttgart angebunden werden können. Diese zu umgehen nur um eine höhere Pünktlichkeit zu erzielen, führt wohl kaum zu gut ausgelasteten Zügen, da die bessere Pünktlichkeit wohl nur von regelmäßig verkehrenden Pendlern erkannt und genutzt würde.

    Also im Moment könnte man drüber nachdenken, aber spätestens mit Inbetriebnahme der Kinzigtal-SFS sowie der SFS Rhein/Main – Rhein/Neckar (inkl. Knoten Frankfurt) würde sich sowohl die Fahrzeit zu einem größeren Nachteil auswirken als auch die Kapazitätsengpässe abgemildert.

    Anstelle des vorgeschlagenen ICEs finde ich die offiziell geplante IC-Verbindung Stuttgart – Heilbronn – Würzburg – Schweinfurt – Bamberg sinnvoller, denn zum einen kann auf der Strecke zu großen Teilen nur mit geringer Geschwindigkeit (100-140 km/h) gefahren werden und zweitens brauch Heilbronn auch nicht zwingend eine Direktverbindung nach Norden, eine gute Verknüpfung in Würzburg nach Hamburg und Bamberg nach Berlin sollte ausreichen.

    1. Hier geht es erstmal um eine neue ICE-Linie, nicht um eine Ausbaustrecke.

      Warum denn Osterburken? Außer gerade mal 6500 Einwohnern und Anschlüsse, die es mit Außnahme von ein paar dazwischen liegenden kleineren Orten auch in Lauda und Bad Friedrichshalt gibt, ist da doch nichts? Das reicht lange nicht für einen ICE-Halt.

  2. An sich eine sehr sinnvolle Sache, aber eine Durchbindung nach Hannover ist nicht nötig. Bis Fulda reicht, das ist einer der zentralen Schnittstellen im ICE-Verkehr, dort gibt es Anschluss in so ziemlich jede erdenkliche Richtung.

    1. In der Tat, es gibt 2 zentrale Schnittpunkte, an denen die zentrale Nord-Süd-Achse eine Ost-West-Achse kreuzt. Der eine ist Fulda, der andere ist Hannover. Man könnte natürlich sagen, dass ein Teil der Züge am ersten dieser beiden Knoten (Fulda) endet/beginnt, und ein Teil weiter nach Hannover fährt. Das könnte durchaus sinnvoll sein, müsste man aber in einem näheren Gutachten festlegen.

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