Infrastrukturproblem Altglienicke

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Beschreibung des Vorschlags

Ich wohne neben mehreren Rollstuhlbenutzern in einem Gebiet, dass keine Schnellverkehrsmittel kennt. Hier hält in der Regel ein Bus alle 20 Minuten je Richtung. Dies ist die Linie 164. Kommt er vom Flughafen, ist er ab Siriusstrasse so gut gefüllt, dass Rollstuhlbenutzer stehen gelassen werden. Genauso problematisch ist es, wenn man nach Hause möchte…, stehe ich in Adlershof, werde ich auch oft stehengelassen. Meine Frage an die Community: Die Wegedornstrasse, Schönefelder Chaussee braucht dringend, und nicht erst in 50 Jahren, einen Schnellverkehrsanschluss. Euren Planungen zugegen, verlaufen sämtliche Vorschläge wieder 2 km weit an uns vorbei. Zeichnet Bitte einer mal einen Verkehrsplan für uns 20 Rollstuhlbenutzer, wovon noch 8 erwerbstätig sind und täglich unterwegs sein müssen???

Vorstellbar ist ein Linienkozept, das den Nahbereich (Post im Ortskern Altglienicke an der Kirche, Einkaufsmöglichkeiten an der Siriusstraße, sowie dem Wegedorncenter) erschließt, sowie Verbindungen in die Innenstadt (Schöneberg, Mitte) mit einschließt. Ich selbst arbeite in Schöneiche auf dem dortigen Sportplatz, fahre 4 mal die Woche mit dem Bus 164 bis nach Köpenick zur S Bahn, von dort nach Friedrichshagen und weiter mit der Tram 88 zur Dorfaue nach Schöneiche.

Inzwischen habe ich mir ein Handbike gekauft, damit lege ich die 16,8 km zwischen meiner Wohnung und dem Sportplatz zurück, dabei benutze ich folgende Strassenverbindungen.

Schönefelder Chaussee – Oppenbrücke – Glienicker Weg – Köllnischer Platz – Schloßplatz Köpenick – Wendenschloßstrasse – Salvador Allende Brücke – Bellevuestrasse – Hirschgarten – S Friedrichshagen – Schöneicher Landstrasse – Goethepark Schöneiche – Brandenburgische Strasse – Berliner Strasse

Bei Regen oder Glätte ist das aber keine Alternative zum ÖPNV. Daher suche ich nach neuen Wegen, um zwischen meiner Wohnung und Arbeitsstätte attraktiv hin und her zu pendeln.

 

Vielen Dank

 

Euer René Zienicke

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6 Kommentare zu “Infrastrukturproblem Altglienicke

  1. „Dies ist die Linie 164. Kommt er vom Flughafen, ist er ab Siriusstrasse so gut gefüllt, dass Rollstuhlbenutzer stehen gelassen werden.“

    Da wäre dann der erste logische Schritt, Busse mit höheren Kapazitäten einzusetzen, in diesem Fall also Gelenkbusse. Alternativ wären Verstärkerfahrten angebracht, oder z.B. eine entsprechende Linie (wie z.B. die 364 in meinem Vorschlag).

    „Euren Planungen zugegen, verlaufen sämtliche Vorschläge wieder 2 km weit an uns vorbei.“

    Nachfragepotentiale sind diffus, und es gibt immer Bereiche, die zentral an Hauptverkehrs- bzw. Hauptnachfrageachsen liegen, und eben andere, die dazu leicht peripher liegen. In Altglienicke ist eben die Strecke des 260er die Hauptachse (weil sie eben zentraler liegt), und die des 164er, wo ihr wohnt, leider nur untergeordnet. Aber es gibt ja wie oben erwähnt die Möglichkeit, in Rahmen eines Gesamtkonzeptes das ganze besser auf einander abzustimmen, was heute wohl eher nicht der Fall ist (z.B. durch die Führung des 160er über zwei Streckenzüge ja nach Fahrtrichtung).

    „Vorstellbar ist ein Linienkozept, das den Nahbereich (Post im Ortskern Altglienicke an der Kirche, Einkaufsmöglichkeiten an der Siriusstraße, sowie dem Wegedorncenter) erschließt, sowie Verbindungen in die Innenstadt (Schöneberg, Mitte) mit einschließt.“

    So eine eierlegende Wollmichsau wäre wohl nur ein flexibles Bediensystem (Rufbus, etc.), welches z.B. Adlershof und Siriusstr. mit dem Schnellbahnsystem verknüpft ist und ansonsten auch alle Binnenrelationen (ggf. auch bis zur Haustür) bedienen würde. Nur müsste man dann aus Rentabilitätsgründen das Linienangebot auf den Hauptachsen zurückschrumpfen, hätte aber dagegen eine Beförderungsgarantie. Bringt also Vor- und Nachteile.

    1. @amadeo

      Leider komme ich mit dem Zeichnen in diesem Programm nicht klar, auch kann ich die Kartographie sehr schlecht umsetzen…, so dass ich dann halt nur meine Gedankengänge per Schrift rüberbringen kann…

      Ich würde mich freuen, wenn Du mal eine visuelle Karte laden würdest, und eine Linieneinzeichnung vornimmst…

      Vielen Dank schon mal im voraus…

  2. Guten Morgen

    Wir reden hier schon von einer Ecke mit gut 4000 EW, vovon 20 WE barrierefrei erstellt werden oder sind. Die Wegedornstrasse zur Ortolfstrasse (Wolffmarsteig) besitzt keine adäquaten Fußwege, die man mal eben mit einem Rollstuhl benutzen könnte, zur Schule bzw. zum Bohnsdorfer Weg sind es ganze 9 min. Weg, wo auch die Fusswege bzw. Rollwege nicht gut ausgebaut sind. Gelenkbusse auf der Linie 164??? Wie kommen die letztendlich durch die Wohngebiete in Adlershof??? Gar nicht…, was hier einfach fehlt, ist eine schienengebundene Infrastruktur! Warum kann man Deinen Vorschlag nicht so abändern, dass die U Bahn nicht längs des Neudecker Weges zur Rudower Höhe, unter der A 113 unter die Wegedornstrasse führt, weiter im Verlauf der Wegedornstrasse in Richtung Businesspark zum BER????

    Schon hätte man Anschluss in die Stadt. Als Querverbindung sehe ich hier eher eine Strassenbahn, die über die Oppenbrücke, sofern diese endlich mal saniert werden würde! Diese könnte die Siriusstrasse gut erreichen, mit unter 4 min. Fahrzeit!

    Nach Adlershof und Ri. Köpenick hätten wir zum Forum die Tram, egal, welche Linie darauf verkehren würde…

    Das würde unser Quartier zu einem echten Wohnquartier aufwerten. Und wir Rollstuhlbenutzer auch endlich mal am öffentlichen Leben teilhabe nehmen können!!! Oder dürfen wir das in Euren Augen nicht?

  3. Auch die S Bahn hätte man von der Grünbergallee von Osten her in den BER einfädeln können, genauso die Regionalbahnstrecke die jetzt Altglienicke durchschneidet…, man hat viele Strassen einfach abgetrennt, um diese Bahnstrecke zum Bahnhof Schönefeld zu bauen.

    Entlang der A 113 ist aber Platz genug, um diese Strecke neu zu verlegen. Stattdessen hat man eine vollkommen neu Trasse gebaut, die südlich vom Grünauer Kreuz abzweigt, um den BER anzubinden, das finde ich als reine Steuergeldverschwendung! Auch wenn Schönefeld wächst, so kann man den Ort, der durch die Bahntrasse dort zerschnitten ist, schienengebunden anschliessen, und zwar über zwei Trassen, einmal zum Bahnhof Rudow, und zum anderen über die Siriusstrasse…, lt. Plan müsste man unter die A113 einen Durchstich machen, um auf die Bohnsdorfer Chaussee zum Brigittenweg zu gelangen, der ja direkt an die Siriusstr. anliegt…

  4. Man könnte die 164-Strecke über Adlergestell und Glienicker Weg begradigen, und dann Gelenkbusse einsetzen. Über Nipkowstr. könnte immer noch 162 fahren, eventuell 163 dazu, falls es nicht ausreicht.

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