IRE Würzburg–Stuttgart–Zürich

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Dieser Vorschlag ist noch in Arbeit, aber der Autor wird ihn in Kürze fertigstellen.

Beschreibung des Vorschlags

Im Deutschlandtakt sind u.a. folgende Linien vorgesehen:

  • FR9 (Zweistundentakt):Nürnberg–Crailsheim–Schwäbisch Hall–Stuttgart–Pforzheim–Karlsruhe
  • E 9 (ergänzender Zweistundentakt): Friedrichshafen–Geislingen–Stuttgart–Pforzheim–Karlsruhe
  • FV23 (Zweistundentakt): Nürnberg–Crailsheim–Schwäbisch Gmund–Stuttgart–Horb–Singen–Zürich
  • FR7 (ergänzender Zweistundentakt): Stuttgart–Horb–Singen–Zürich
  • FR8 (Stundentakt): Würzburg–Heilbronn–Stuttgart–Ulm–Friedrichshafen–Bregenz

Hier sieht man, dass, obwohl es einen festen Zweistundentakt zwischen Karlsruhe und Stuttgart, dennoch unterschiedliche weitere Durchbindungen gewünscht sind. Dennoch werden so die meisten Relationen stündlich bedient, halt entsprechend mit Umstieg.

Jetzt fiel mir aber auf, dass von Würzburg aus lediglich nach Friedrichshafen weitergebunden wird, dafür stündlich. Das finde ich schade, vor allem da es nicht einmal die geradlinigste Fortsetzung ist. Daher würde ich mir stattdessen zweistündlich eine Durchbindung nach Zürich wünschen, auf die ohnehin in Stuttgart beginnende Linie FR7. Diese würde nach dem aktuellen Plan am Haupt- und am Flughafenbahnhof um wenige Minuten verpasst werden, eine Umsteigezeit von 58 Minuten wäre die Folge. Aber wie bekommt man dort eine Durchbindung hin? Mein Ansatz wäre, Ludwigsburg in der betroffenen Stunde auszulassen, um schonmal zwei Minuten zu gewinnen. Da der RE direkt folgt, ist das für den Kunden wohl hinnehmbar. Damit würde der Zug nur vier Minuten nach dem aktuellen Plan den Flughafenbahnhof verlassen. Der D-Takt sieht zwischen Böblingen und Tuttlingen eine um sechs Minuten kürzere Fahrzeit als heute vor, weitere vier sollten sich im Zuge dessen auch noch rausholen lassen – zumal die vorgesehene Trasse ohnehin noch nicht zu der in der Schweiz geplanten Trasse passt.

Auch abseits des Deutschland-Takts fände ich eine umsteigefreie Durchbindung sinnvoll, allerdings passen die heutigen Trassen leider gar nicht zusammen.

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4 Kommentare zu “IRE Würzburg–Stuttgart–Zürich

  1. Schon mal ein paar Anmerkungen dazu:

    Im zweiten Entwurf zum D-Takt ist keine FV/FR-Linie Würzburg – Stuttgart mehr vorgesehen. Stattdessen nur eine blaue RE/IRE-Linie, aber mit den gleichen Fahrzeiten, es würde also definitiv auf eine länderfinanzierte Lösung hinauslaufen.

    Soll der (I)RE aus Friedrichshafen dann zweistündlich in Stuttgart enden?

    Meiner Meinung nach könnte man den Halt in Bad Friedrichshall noch entfallen lassen, das liegt nur wenig entfernt von Heilbronn und hat im Plan drei stündliche REs + die S-Bahnen. Aber wenn du die Fahrzeiten verkürzt, passen dann die anderen Anschlüsse in Stuttgart etc. noch?

    1. Meiner Meinung nach könnte man den Halt in Bad Friedrichshall noch entfallen lassen, das liegt nur wenig entfernt von Heilbronn und hat im Plan drei stündliche REs + die S-Bahnen.
      Deiner Meinung nach!
      Die Fahrgäste, die von Sinsheim oder Mosbach kommend in Friedrichshall in den RE nach Würzburg umsteigen wollen, werden das anders sehen. 😉

      Friedrichshall ist ein Bahnknoten. Lass doch lieber Möckmühl und Neckarsulm aus, das sind nämlich keine Bahnknoten (mehr).

      Ansonsten fährt man lieber einmal Zürich-Würzburg als alle zwei Stunden den ICE von Zürich in Stuttgart enden zu lassen.

      1. „Friedrichshall ist ein Bahnknoten. Lass doch lieber Möckmühl und Neckarsulm aus, das sind nämlich keine Bahnknoten (mehr).“

        Du hast Recht, Neckarsulm wäre noch besser. Mockmühl ist aber als Halt schon sinnvoll, weil dies recht weit entfernt vom nächsten RE-Halt liegt.

        Verstehe den letzten Satz irgendwie nicht ganz…

        1. Möckmühl ist (I)RE-Halt, weil davon früher mal eine Nebenbahn ausging. Diese ist aber stillgelegt, an der Haltepolitik hat sich jedoch nichts geändert. Als Regio-FV-Halt ist Möckmühl heute einfach zu klein und undeutend. Du hast die Fahrgäste von Würzburg, Heilbronn und Stuttgart im Zug, die von so einer Milchkanne ausgebremst werden. Das kann man nicht mehr rechtfertigen.

          Verstehe den letzten Satz irgendwie nicht ganz…
          Falls Du mit damit den Satz über den ICE von Zürich meinest, da sage ich einfach:
          Stündlich Würzburg-Bregenz zu fahren, bringt nicht viel mehr, weil die Relationen nicht bedeutend genug sind. Fährst Du das zweistündlich und fährst bindest den Zug auf der alternierenden Trasse mit dem ICE nach Zürich durch, dann werden mehr Relationen und Direktverbindungen bedient. Das fände ich insgesamt deutlich besser. Die Gegend Würzburg-Stuttgart hat nämlich nicht viel FV.

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