[LU/D] Diekirch – Grevenmacher

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag beinhaltet die Wiedererrichtung der luxemburgischen Bahnstrecke Diekirch–Wasserbillig–Grevenmacher. Diese Strecke (auch Sauerlinn genannt) existierte bereits bis in die 1970er Jahre. Die Strecke sollte aufgebaut werden, da zwischen den Orten stündlich relativ gut gefüllte Regionalbusse der CFL und der RGTR verkehren und außerdem viele Touristen statt mit dem Auto auch mit der Bahn zum Campen fahren könnte. Neben dem verkehrlichen Nutzen sollten auch mehr Grenzübergänge per Brücke gebaut werden um das deutsche Ufer besser mit dem luxemburgischen zu verknüpfen.

Teilweise muss jedoch auf die Streckenführung der gegenüberliegenden Nims-Sauertalbahn, eine deutsche Nebenbahn, ausgewichen werden, da an vielen Stellen die ursprüngliche Streckenführung der Sauerlinn mit Campingplätzen überbaut wurde. Zwischen Moersdorf und gegenüber von Langsur wird ein neuer Tunnel gebaut, ansonsten ist die Strecke bis auf den Ralinger Tunnel und den Mesenicher Tunnel der Nims-Sauertalbahn oberirdisch.

Die halbstündlichen RegionalBunn-Züge der CFL, die derzeit zwischen Luxemburg und Diekirch fahren, würden bis Grevenmacher verlängert werden und u.a. die Buslinien 441, 485, 500 ersetzen (in Wasserbillig hätte man natürlich einen guten Anschluss von den RB- oder RE-Zügen aus Luxemburg, damit Fahrgäaste nach Grevenmacher nicht den Umweg über Ettelbrück fahren müssen). Desweiteren könnte ein RegionalExpress-Ringverkehr Luxemburg–Ettelbrück–Diekirch–Echternach–Wasserbillig–Luxemburg eingeführt werden. Außerdem kann bei Bedarf der Anschluss der Nims-Sauertalbahn an die Trierer Weststrecke wiederhergestellt werden, die die Führung von deutschen Regionalbahnen von Echternach nach Trier ermöglicht.

Zur besseren Übersicht ist jeweils nur der deutsche Name der luxemburgischen Orte genannt

Weiterführende Links:

Bahnstrecke Ettelbrücke–Grevenmacher (Wikipedia)

Nims-Sauertalbahn (Wikipedia)

Metadaten zu diesem Vorschlag

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7 Kommentare zu “[LU/D] Diekirch – Grevenmacher

  1. Du hast teilweise Radien von unter hundert Metern gezeichnet. Soll das als Straßenbahn oder als Schmalspurbahn gedacht sein? Für eine richtige Eisenbahn solltest du größere Radien verwenden.

    1. Es soll schon eine normale 1435mm-Eisenbahn sein. Wo sind denn die Radien zu eng? Ich folge ja fast durchgehend den beiden abgebauten Bahnstrecken, also sind da schon mal richtige Eisenbahnen so gefahren.

        1. Also bis auf Wasserbillig ist alles die originale Streckenführung, also das müsste gehen. In Wasserbillig wurde leider die ursprüngliche Führung überbaut, daher musste ich diese Führung wählen, eine andere finde ich nicht. Zwischen Mesenich und Igel kommt natürlich auch ein Tunnel hin (Mesenicher Tunnel der Nims-Sauertalbahn)

          1. Ich will mir jetzt nicht die Mühe machen zu prüfen, wo die alte Strecke verlief, fest steht, dass du zu enge Kurven gezeichnet hast. Vermutlich ging die alte Strecke auch woanders entlang, und du hast nur nicht erkannt wo. So ist die Strecke in Wasserbillig ja auch tatsächlich gar nicht überbaut! Sie verlauf entlang des Grünstreifens neben der Route d’Echternach, Montée des Aulnes, Rue du Bocksberg und über den Parkplatz am Bahnhof.

  2. Nunja, viele Leute wohnen nicht an der Strecke und da sie auch nicht auf die Landeshauptstadt ausgerichtet ist, ist das Potenzial eher fraglich. Den Abschnitt Wasserbillig-Grevenmacher zu reaktivieren, macht am meisten Sinn. Echternach wäre es zwar wert angeschlossen zu werden, aber durch die kurvige Strecke wäre man im Vergleich zur Straße Richtung Luxemburg (Stadt) nicht konkurrenzfähig.

    1. Das sehe ich genauso. Für Echternach wäre vor allem eine Verbindung in die Hauptstadt wichtig, doch das wird schwierig. Ideal wäre wohl eine Strecke über den Flughafen und Junglinster nach Echternach. Ich werde mal bei Gelegenheit prüfen, ob das gehen könnte.

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