M: U-Bahn auf dem Mittleren Ring

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Beschreibung des Vorschlags

Der Mittlere Ring in München zählt zu den wichtigsten Hauptstraßen der bajuvarischen Landeshauptstadt München. Da auf ihm das Verkehrsaufkommen doch recht hoch ist, möchte ich eine U-Bahn auf der gesamten Route bauen. Sie soll eine Ringlinie sein, und unterhalb der Tunnel des Mittleren Rings verlaufen. Da dieser auch gerne mal als autobahnähnliche Straße mehrere Straßentunnel bekommen soll, wird der U-Bahn-Tunnel so tief gelegt, dass auch noch im Nachhinein Platz für Straßentunnel wären. Die Verteilerbenen liegen dann mindestens in der -2-Ebene (besser -3-Ebene) und die U-Bahn selber verkehrt noch eine Ebene (-3 bzw -4-Ebene) tiefer. Hierbei zähle ich das Straßenniveau mit den Bürgersteigen der üblichen Stadtstraßen als Ebene 0.

Zum Teil verlässt die neue Mittlere-Ring-U-Bahn den Mittleren Ring, um bestehende U-Bahntrassen mitzubenutzen. Das ermöglicht oft bessere Übergänge zu den anderen U-Bahn-Linien. Jede Schienenachse, die gekreuzt wird, bekommt einen Umsteigepunkt zu dieser Ringlinie.

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8 Kommentare zu “M: U-Bahn auf dem Mittleren Ring

  1. Ja gut, okay. Ich gebe dazu, was ich jetzt schreiben werde ist etwas unehrlich, habe ich doch auch schon U-Bahn-Ringe für München vorgeschlagen (einer davon wurde sogar auf Wikipedia als Erstquelle verlinkt, wtf – ich wars nicht).

    Der Mittlere Ring ist nicht so hoch belastet, weil hier so viele Fahrziele liegen würden – ein paar natürlich schon, wie der Olympiapark und direkt daneben die BMW-Konzernzentrale oder die Schwabinger Twin Towers – sondern eher deswegen, weil es eben die zentrale Stadtautobahn Münchens ist. Die Ringtunnel sind auch eher Resultat von erfogreichem Autolobbyismus, weil „der Verkehr muss ungestört fließen“ – hat wenig überraschend nix geholfen, im Trappentreu- oder Petueltunnel steht man nämlich ebenfalls gerne mal. Oder am Olympiakreuz, schauder.

    Was ich damit sagen will: tangentiale Schnellbahnen für München sind schon längst überfällig, das hat sogar die Stadtverwaltung langsam verstanden, zu lang hielt man Tram und Metrobusse für ausreichend. Aber es gibt eigentlich keinen Grund, bei einem solchen Schnellbahnring sklavisch dem Mittleren Ring zu folgen. Bei Nutzung des Südrings via S-Bahn ließe sich die notwendige Tunnelarbeit massiv verringern, sei es wie hier oder gleich via Nordring, wo nur die S1 via Tunnel unter die Landshuter Allee gelegt wird. Was eh schon die alte Trasse der Regensburger Strecke war, ganz früher.

  2. geplante Baukosten: 30 Milliarden Euro
    geplante Fertigstellung: 2050

    tatsächliche Baukosten:
    750 Milliarden Euro
    tatsächliche Fertigstellung: 2382

    XD

    Was ich damit sagen will ist dass solche Projekte zwar theoretisch einen sinnvollen Gedanken haben, in der Praxis aber in Anbetracht der Planungszeiten, Bauzeiten, Personallage und zukünftlicher wirtschaftlicher Entwicklung nur schwierig zu realisieren sind.
    Sinnvoller wäre hier eine Straßenbahn. Zwar auch ambitioniert, aber oberirdisch, dadurch günstiger und aufgrund des Streckenverlaufs auch einfach trassierbar…

    1. Eine Tram ginge sich vielfach nur durch die Reduzierung von Fahrspuren aus und bei aller ÖPNV-freundlicher Ideologie, die ich teile – das ist hier wirklich nicht durchsetzbar. Vor allem, da auch viel Durchgangsverkehr über den Ring rollt, den man eh nicht in eine Tram bekommt. Insbesondere dadurch, dass die BAB 95 nicht an den Autobahnring BAB 99 angeschlossen ist und ein Ringschluss auch nicht mehr kommen wird, zu groß wären die Raumwiderstände (zu Recht) und der bauliche Aufwand. Das ging zu den Zeiten von FJS mal, heute gottseidank nicht mehr.

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