München: U-Bahn Theresienstraße – Implerstraße: U9-Alternative (Linienreinheit Teil 1)

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Beschreibung des Vorschlags

Anmerkung: Dieser Vorschlag enthielt zunächst beide Strecken, was nicht den Vorgaben von Linieplus entspricht.

Strecke:

Diese Strecke wird anstelle der U9 realisiert. Sie verläuft im selben Korridor wie die geplante U9 mit Abzweig Theresienstraße, inklusive neuer Haltestelle Impler-/Poccistraße, und nutzt am Hauptbahnhof die vorgeplante Infrastruktur. Die Strecke verbindet den Bahnhof Theresienstraße über eine neue Station am Hauptbahnhof und eine Station in der Ludwigsvorstadt mit dem geplanten neuen Kreuzungsbahnhof Implerstraße/Poccistraße. Die Station Königsplatz (U2) entfällt, zur Kompensation wird der Bahnhof Theresienstraße nach Süden verlegt und das Oberflächennetz in diesem Bereich gestärkt. Der geringste Haltestellenabstand im Netz wird damit aufgelöst und die U-Bahn kann ihre Reisezeitvorteile besser ausspielen.

Linienkonzept:

Über diese Strecke werden die Nord-U2 und die Süd-U3 zu einer neuen Linie verbunden.

Unter Einbeziehung der Westtangente und der Nordtangente werden die Linien wie folgt neu geordnet (geplante Verlängerungen an den Linienenden nicht berücksichtigt):

  • U2: Olympia-Einkaufszentrum – Rotkreuzplatz – Hauptbahnhof – Messestadt Ost (via U1 – U2)
  • U3: Feldmoching – Scheidplatz – Hauptbahnhof – Implerstraße – Fürstenried West (via U2 – Westtangente – U3)
  • U4: Laimer Platz – Arabellapark (unverändert, übernimmt West-U5)
  • U5: Moosach – Münchner Freiheit – Ostbahnhof – Neuperlach Süd (via U3 – Nordosttangente – U5)
  • U6: unverändert
  • U1: Flügellinie der U2 Kolumbusplatz – Mangfallplatz

Metadaten zu diesem Vorschlag

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4 Kommentare zu “München: U-Bahn Theresienstraße – Implerstraße: U9-Alternative (Linienreinheit Teil 1)

  1. Die Idee finde ich garnicht so schlecht.

    Ich konnte nur nicht ganz rauslesen, was du mit der geplanten U9-Spange vor hast?

    Ist die dann gestrichen?

    Damit ginge natürlich die Direktverbindung Münchner Freiheit – Hbf verloren.

    Aber immerhin könnte der U9-Bahnhof am Hbf genutzt werden, der ja jetzt schon im Rohbau mitgebaut wird.

    1. Die U9 wird nicht realisiert. Die Westtangente nutzt aber, wie du schon erkannt hast, einen großen Teil der für die U9 geplante Strecke, das war auch der Hintergedanke dabei. Die Münchner Freiheit hat dann zwar keine Verbindung zum Hbf, dafür aber zum Ostbahnhof. An den Hauptbahnhof direkt angeschlossen sind dafür u.a. Sendling und der Tierpark Thalkirchen.

  2. Dem Knoten Münchner Freiheit für Schwabing, und dem Nordast der U6 mit Allianz Arena, Studentenstadt und Garching einen direkten Weg zum Hauptbahnhof zu ermöglichen, das ist ja ein zentrales Ziel der U9. Mit dieser Strecke hättest du zwar die U2 entlastet und einen linienreinen Betrieb unter der Ludwigstraße, aber auch weiterhin die Umsteigermassen wie bisher an den Innenstadtknoten, die vom Hauptbahnhof in die U6 wollen. Ich halte das leider nicht zu zielführend. Der Ostbahnhof bringt da doch deutlich weniger.

    1. Man kann nicht jeder U-Bahn-Strecke den Anschluss zum Hauptbahnhof spendieren. Ich sehe ein, dass er der Nord-U6 sicher gut tun würde, aber zwischen U3/U6 und U2, die nicht allzu weit auseinander liegen, noch einen parallelen Tunnel reinzulegen, halte ich für unverhältnismäßig viel Aufwand. Die Umsteigemassen in der Innenstadt kommen außerdem nicht nur vom Hauptbahnhof, sondern sind ein grundsätzliches Problem des radial ausgelegten U-Bahn-Netzes. Aber um auf den Hauptbahnhof trotzdem einzugehen: diese Tangente nimmt die Wege von dort Richtung U3 und U6 Süd auf und entlastet damit vor allem das Sendlinger Tor.

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