Metro Kathmandu: Linie 1

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Beschreibung des Vorschlags

Die nepalesische Hauptstadt Kathmandu hat über 975000 Einwohner und die angrenzende Stadt Lalitpur (über 254000 Einwohner) knacken zusammen die Millionengrenze und sind recht dicht besiedelt. Weltweit zählen sie jedoch zu den Städten mit der höchsten Luftverschmutzung. Bis 2008 existierte mal ein O-Bus in Kathmandu, das wurde aber stillgelegt. Des Weiteren hat die Stadt auch wenig gut ausgebaute Straße, da sie planlos errichtet wurde, und auf den schmalen Straßen der Stadt staut sich gerade zur Rush-Hour der Verkehr.

Ein sauberes Massenverkehrsmittel könnte zur Entlastung der Verkehrssituation beitragen. Da Kathmandu wie gesagt eine hohe Luftverschmutzung hat, sollte es elektrisch sein. Des Weiteren bieten die wenig vorhandenen schmalen Straßen sicherlich kaum Platz für eine Straßenbahn auf eigenem Bahnkörper. Da aber bereits Kathmandu fast 1 Million Einwohner hat und zusammen mit Lalitpur sogar über 1,2 Millionen Einwohner wäre innerstädtischer Schienenverkehr in Form eine U-Bahn auch gerechtfertigt und da diese unabhängig vom planlos gebauten Stadtgebiet trassiert und auch komplett unabhängig vom kompletten Individualverkehr betrieben werden kann, wäre sie doch die Lösung als Nahverkehrsmittel für eine Millionenstadt dieser Art.

Am Wort „ZOB Ratna-Park“ scheint der zentrale Busbahnhof Ratna-Park der Stadt zu sein oder zumindest laut Google Maps ein großer Busparkplatz. Dort sollte ein Richtiger Busbahnhof für Stadt- und Fernbusverkehr entstehen. Dort soll auch die zweite Metrolinie (Universität – Flughafen) diese erste Linie hier kreuzen. Das schafft einen großen Vekehrsknotenpunkt innerhalb Kathmandus.

Der Bogen im Norden ist notwendig um den Flächenmäßig großen Busbahnhof Gungabo anzusteuern. Dort fahren viele Fernbusse weiter nach Nepal. So wird eine wichtige Umsteigebeziehung zwischen Nah- und Fernverkehr geschaffen.

Die U-Bahn beginnt am Grand International Hospital im Norden und führt über die Siedlungsgebiete Samakhusis zum Fernbusbahnhof Gungabo. Anschließend geht es ins Stadtzentrum Katmandus und weiter ins Zentrum Lalitpurs. Das Südende liegt wieder an der großen Ringstraße. Netzerweiterungen nach Süden möglich.

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9 Kommentare zu “Metro Kathmandu: Linie 1

  1. Ich schlage dir mal vor, du öffnest Wikipedia, gibst in die Suchleiste „Nepal“ ein, gehst zum Abschnitt „Wirtschaft und Infrastruktur“ (letzteres ist das Hauptthema von Linie Plus), und liest den ersten Satz.

    Nepal gehört mit einem BIP pro Kopf von nur 733 US-Dollar (2016) zu den ärmsten Ländern der Welt.

    Muss man sehr viel mehr sagen? Bei solchen Rahmenbedingungen die deutsche Argumentationsweise „knacken zusammen die Millionengrenze“ auszupacken, ist geradezu lächerlich! Was meinst du, warum der von dir erwähnte O-Bus eingestellt wurde? Weil man sich ihn nicht mehr leisten konnte, vermutlich. Und jetzt eine U-Bahn? PHAHA…

    1. Ich könnte mir vorstellen dass solch ein Infrastrukturprojekt als oberirdisches (aufgeständertes) LRT von China finanziert werden könnte. Ansonsten ist der finanzielle Aspekt auf jeden Fall ein berechtigter Einwand.

      1. Angesichts des Klimawandels könnte man es durchaus als Aufgabe für die Menschheit insgesamt ansehen Luftbelastungen, wie in Kathmandu, zu verringern. Dazu könnte ein elektrischer Nahverkehr im Rahmen von Entwicklungshilfe durchaus einen Beitrag leisten. Ob das nun eine U-Bahn sein muss, was angesichts der Bevölkerungsdichte durchaus sinnvoll sein könnte, oder ein anderes System, kann ich mangels Ortskenntniss nicht beurteilen.

        Da Kathamndu neben Lalitpur aber auch noch eine Reihe weiterer Vororte besitzt, mit denen es zusammen gewachsen ist, wodurch die Millionenmarke noch deutlich weiter übertroffen wird, als von Tramfreund angegeben, halte ich eine U-Bahn dort für durchaus zweckmäßig. Ich vermisse im Vorschlag allerdings tatsächlich Ideen zur Finanzierung, aber auch Begründungen, warum die Strecken so gelegt wurden, wie vorgeschlagen und warum genau diese Stationen ausgewählt wurden. Insbesondere ein durchschnittlicher Bahnhofsabstand von etwa 600 m scheint mir viel zu dicht. Für einen schnellen Verkehr und verträgliche Baukosten sollten die Abstände bei mindestens 1 km liegen.

        1. @Ulrich Ich denke da gibt’s in Kathmandu wichtigere Sachen als eine U-Bahn.

          Ausserdem sollte Entwicklungshilfe nicht so weit gehen dass wir wieder wie früher die Kolonialisten andere Staaten nach unseren Kriterien aufbauen. So eine U-Bahn wird wohl wenig Probleme lösen, da sie nur für die paar Relationen was bringt und sich wahrscheinlich ein Grossteil der Bevölkerung die Karten nicht leisten kann.

          Ich würde eher mal sagen dass man vielleicht eine komplette Stadtplanung mit ÖV auf der Oberfläche und Strassen die für Blaulichtorganisationen geeinet sind startet und die Innenstadt saniert. Da hätte man schon einiges getan.

  2. Inwiefern beachtest du hier folgenden Eintrag aus dem LiniePlus Wiki:

    „Vorschläge außerhalb des deutschen Sprachraums sind grundsätzlich nicht verboten, aber es ist nochmal wichtiger zu recherchieren und in der Beschreibung zu begründen, inwiefern hier das Verkehrsmittel richtig und wichtig ist, da die bekannten Standards bezüglich Einwohnerzahl und Verkehrsverhalten nicht zwingend mit denen uns bekannten übereinstimmen müssen. Der Ersteller sollte daher immer eine „besondere“ Begründung vorweisen können, warum es diesen Vorschlag außerhalb des deutschen Sprachraums hier braucht. Dabei sind Informationen durch Ortskenntnisse wie z.B. durch einen Besuch vor Ort, immer vorteilhaft.“

    ?

    Hier trifft das gleiche wie auf deine U-Bahn durch die mongolische Hauptstadt zu. Es lässt sich hier nicht entnehmen, dass du mal vor Ort warst oder anderweitig, warum das Verkehrsmittel gemessen an den dortigen Maßstäben sinnvoll ist. Dazu gehört auch der finanzielle Hintergrund.

    Da du dies wiederholt – und man muss daher davon ausgehen auch bewusst – missachtet hast, werden wir im Admin-Team über Konsequenzen beraten.

    1. Ich gebe ja gerne zu, dass ich hin und wieder beim Surfen in Wikipedia solche exotischen Gedanken bekomme und ja ich kann die Ecken in Asien auch nur mit Luftbildern erklären, da ich ja bislang nur durch Europa gereist bin. Und das mit dem finanziellen Hintergrund ist auch immer so eine Sache. Es gibt diese Schlagwörter wie Einwohnergröße oder hohes Verkehrsaufkommen, die schon den Bau von U-Bahnen rechtfertigen. Ulan-Bator (Hauptstadt der Mongolei) habe ich im Nachhinein gelesen, ist jetzt nicht so kompakt wie Kathmandu, sodass dort die Bündelung, welche für eine U-Bahn notwendig ist, schlecht erreichen kann, in Karachi oder Kathmandu geht das aber aufgrund der Kompaktheit der Städte. Und gerade in Indien oder Pakistan ersticken diese Megacitys aufgrund von Überbevölkerung und müssen dem Verkehr her werden und nach Lesen von Wikipedia trifft das auch auf Katmandu zu und neben der Einwohnergröße sind dort auch die engen Straßen ein Problem, was eben zu einem schlechten Verkehrsfluss führt. Deswegen wäre dort eine U-Bahn auch eine gute Lösung.

      Sicherlich ist der finanzielle Hintergrund bei Ostasien immer etwas schwierig, da sicherlich China und Japan zu den reichsten Ländern dort gehören, Indien und Pakistan einen finanziellen Aufschwung erhalten und die Mongolei oder auch Nepal arm sind. Aber Nepal baut zumindest eine neue Eisenbahn nach Indien.

      Das mit der U-Bahn in der Mongolei ist übrigens schon ein Jahr her und wahrscheinlich hatte ich wohl die Ermahnung von damals vergessen. Tschuldige.

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