Modernisierung und Beschleunigung der Schneebergbahn (ÖBB)

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Erneuerung der Strecke zwischen Bad Fischau-Brunn und Puchberg am Schneeberg, dazu Umbau aller Bahnhöfe und sämtlicher Haltestellen und zusätzlich Verkürzung der Fahrzeiten durch Anhebung der Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Streckenabschnitt / Fahrzeit (heute -> später = Verkürzung um…) / erlaubte Höchstgeschwindigkeit:

Wiener Neustadt Hbf – Bad Fischau-Brunn: 8 min -> 7 min = -1 min, 110 km/h (heute) – 110 km/h (später)

Bad Fischau-Brunn – Winzendorf: 7 min -> 5 min = -2 min, 60 km/h (heute) – 85 km/h (später)

Winzendorf – Willendorf: 6 min -> 4 min = -2 min, 70 km/h (heute) – 70 km/h (später, Ausweitung des 70ers)

Willendorf – Grünbach am Schneeberg: 9 min -> 7 min = -2 min, 60 km/h (heute) – 65 km/h (später)

Grünbach am Schneeberg – Puchberg am Schneeberg: 14 min -> 10 min = -4 min, 60 km/h (heute) – 70 km/h (später)

Gesamt (reine Fahrzeit, Aufenthalte nicht inkludiert): 44 min -> 33 min = -11 min

 

Regionalexpress-Züge existieren heute noch nicht auf der Schneebergbahn der ÖBB, aber auch für diese gibt es Vorschläge.

Haltepunkte an der gesamten Strecke:

Wiener Neustadt Hbf – Bad Fischau-Brunn – Winzendorf – Willendorf – Unterhöflein (Bedarfshalt) – Grünbach am Schneeberg – Grünbach Kohlenwerk (Bedarfshalt) – Puchberg am Schneeberg

Sollten diese Züge später eingesetzt werden, könnten die Fahrzeiten weiter schrumpfen.

Gezeigt hat sich dies auf der, in Bad Fischau-Brunn abzweigenden, Bahnstrecke Richtung Gutenstein: REX-Züge sind dort mit weniger Aufenthalten immerhin 10 min schneller unterwegs als R-Züge, die bei Bedarf an allen Stationen halten.

 

Man darf gespannt sein, was tatsächlich Realität werden sollte!

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

7 Kommentare zu “Modernisierung und Beschleunigung der Schneebergbahn (ÖBB)

    1. Es ist bereits geplant, die Strecke zu modernisieren. Ich bin gespannt darauf, was tatsächlich Realität wird.
      Die Zahlen sind mir sehr bekannt, da es sich um meine Heimstrecke handelt, die ich mehr als nur auswendig kenne 🙂

  1. Das Problem hier ist halt die suboptimale Fahrzeit von leicht über der halben Stunde. Die würde man wohl auch nicht mehr reinholen, wenn man die Puffer weiter zusammenstreicht (was zumindest in dem Masse wirklich gehen sollte, wenn ich die Strecke richtig in Erinnerung hab). Da würde ich tatsächlich sagen, unter 40 Minuten würde ich das nicht drücken. Da kann man mich gern dafür hassen, aber was bringt es hier, noch Minuten rauszupressen? Das bringt sich bezüglich ITF-Tauglichkeit quasi nichts. Maximal mit Deinen REX-Verbindungen bringt sich das was, da man in dem Fall wohl auf unter 30 Minuten kommen würde, wäre also was für eventuelle HVZ+Ausflugs-Durchläufer nach Wien. Sofern sowas angedacht wird kann man da gern weiter drüber nachdenken. Vorher bin ich mir da aber weniger sicher ob das so viel Sinn ergibt…

    Die anderen Ausbauten wären etwas, was ich gerne in so ziemlich ganz Österreich sehen würde, daher uneingeschränkte Zustimmung in dem Fall.

    1. Das ist doch ne einfache Stichstrecke, wieso sollten da ITF-Fahrzeiten relevant sein? Wegen Stehzeiten (was anscheinend nicht dein Argument ist) ist das vielleicht tatsächlich doof, aber dann kann man doch einfach paar Halte weiterfahren.

      1. Gegenfrage: Warum sollte für die ÖBB ne ITF-Fahrzeit auf ner Stichstrecke nicht relevant sein? Der Knoten Wiener Neustadt muss ja trotzdem passend bedient werden. Im Endeffekt würde sich an der Umlaufzeit durch die jetzt längere Wendezeit fürs EVU nichts ändern. Klar wärs für die Fahrgäste schön, aber man spart sich halt nichts.

      2. Und doch, die Stehzeiten sind mein Argument. Das ist ja auch die einzig logische Schlussfolgerung? Und wohin weiterfahren? Die Schneebergbahn von Puchberg auf den Hochschneeberg ist ne Zahnradbahn, man kann also nur länger stehenbleiben.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen