München: Hirschgarten als neuer Hbf

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Beschreibung des Vorschlags

Die Verlegung des Münchner Hauptbahnhofes an die S-Bahn-Station Hirschgarten hat mehrere Vorteile: Der Bahnhof kann zum Teil als Durchgangsbahnhof am Südring genutzt werden, Zügen wird also das Kopfmachen oder das Umfahren des Hbf erspart. Zu dem wird viel Fläche frei, die für die Stadtentwicklung genutzt werden kann.

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2 Kommentare zu “München: Hirschgarten als neuer Hbf

  1. Ja ich weiß, für Umsteigende und Durchreisende sind Kopfbahnhöfe nervig. Gerade einer wie München, der tief in die Stadt mit so langen wie langsamen Zulaufstrecken eingewachsen ist. Ich verstehe also die Idee an sich.

    Die Münchner selber werden aber weniger begeistert sein. Zum einen gibt es kaum Linien, für die München Hbf durch die exponierte Lage im innerdeutschen Netz nicht Anfangs- oder Endpunkt ist. Die ECs nach Graz und Klagenfurt beginnen teilweise in Frankfurt/Saarbrücken/Münster, am Wochenende fahren Wien-RJs teils bis Frankfurt, und eine Handvoll ICE aus dem Norden sind für den Touristikverkehr nach Garmisch-Partenkirchen durchgebunden. Dazu kommt mit dem IC26 nach Berchtesgaden ein einziges (!) planmäßiges Zugpaar, dass dem Hbf via Sendlinger Spange umfährt. Der Regionalverkehr (besteht größtenteils aus langläufigen RE’s nach z.b. Treuchtlingen, Passau oder Ulm) ist am Hbf sogar komplett gebrochen, durchgehende Linien gibt es nicht. Nun hätte ein Durchgangsbahnhof für die Züge Richtung Rosenheim zwar durchaus seinen Reiz, ob sich dafür ein komplettes Verlegen des Hbfs lohnt, weiß ich nicht,

    Wenn überhaupt, dann ist es für so ein Projekt eh zu spät. Die gesamte Münchner Verkehrspolitik seit dem 2. Weltkrieg geht vom Hauptbahnhof als zentralen Umsteigeknoten aus. Hier trifft die Stammstrecke (bald auch die 2.) auf vier U-Bahnen (U1/U2, U4/U5, evtl. bald die U9) und sieben Linien der Tram, der junge Langstrecken-ZOB ist gleich um die Ecke.  Und er liegt schön zentral, zum Stachus sind es zu Fuß keine fünf Minuten, Marienplatz und Kaufinger Straße als Einkaufsmeile sind ebenfalls kein Problem. Da wäre der Hirschgarten schon ein massives Downgrade.

    Ach ja, die vielen Gleise liegen am Hirschgarten auch nicht zum Spaß herum. Der Rbf München-Laim (Norden) und das ICE-Betriebswerk (Süden) müssten sich ein neues Zuhause suchen

    1. Das es jetzt nicht viel ist, was da rum fährt, weiß ich, aber damit könnte man das groß ausbauen und viele Durchmesser-Linien anbieten. Und dass die meisten Züge enden weiß ich auch, deswegen hab ich ja zu 80% einen Kopfbahnhof gezeichnet. Das mit dem Rbf und dem Betriebswerk weiß ich, aber da wäre z.B. im Gleisdreieck zwischen Laim und Pasing noch viel Platz.

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