München: Tangentiale Feinerschließung im Norden

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Beschreibung des Vorschlags

Im Norden Münchens habe ich einige kleine Gebiete entdeckt, die in der Feinerschließung meiner Meinung nach noch etwas Nachholbedarf ausweisen.

Etwa die Griegstraße in Milbertshofen oder die Osterwaldstraße östlich vom Nordfriedhof.

 

Die Linienführung hat sich dadurch in Ost-West-Richtung ergeben und so ließen sich einige weiter tangentialen Verbindungen herstellen.

 

Teilweise kreuzt die Linie den Schienenverkehr sogar doppelt. Aber generell ist klar, dass niemand auf dieser Strecke den kompletten Linienverlauf mitfährt, sondern maximal 10 Haltestellen. In der Osterwaldstraße z.B. hat man gleich zwei Möglichkeiten, die U6 zu erreichen. Will man aber zur U3, kann man direkt zum Bonner Platz fahren und spart sich einen Umstieg an der Münchner Freiheit.

In Feldmoching ist zukünftig auch noch eine Anpassung des Linienwegs möglich, wenn das Neubaugebiet fertig ist.
Hier ein ähnlicher Vorschlag für Feldmoching, der sich mit meinem verbinden ließe.
Auch das dicht besiedelte Gebiet an der Fasanerie erhält eine bessere Erschließung. In den teilweise engen Straßen sollten sich die Busse aber nicht begegnen, weswegen sich hier die Linienwege je Fahrtrichtung aufteilen.

Einige vorhandene Haltestellen auf der Strecke haben einen sehr geringen Haltestellenabstand zur Nächsten und sind entsprechend wenig frequentiert. Das betrifft vorallem den Zaunweg und Olympiapark Nord.
Hier schlage ich vor, dass der Metrobus 50 diese Haltestellen künftig nicht mehr anfährt und dadurch noch etwas beschleunigt wird. Diese vorgeschlagene Linie, welche der Feinerschließung dient, kann diese aber bedienen.

 

Durch den ähnlichen Verlauf zu den Linien 50 und 150 würde ich eine Liniennummer in diesem Umfeld wählen – die 152 ist z.B. noch frei.

 

Takt: HVZ 10, sonst 20

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Ein Kommentar zu “München: Tangentiale Feinerschließung im Norden

  1. Hi, grundsätzlich sind dadurch einige Probleme gelöst. Aber aus der Ferne betrachtet (ich wohne seit 4 Jahren nicht mehr in München) würde ich einiges eventuell anders machen.

    1. Auf jeden Fall via OEZ führen für einen U1-Anschluss.

    2. Den Abschnitt Milbertshofen-Lassallestraße braucht es mMn in dieser Form nicht. Ich würde lieber via Petuelring gehen. Weiter zum OEZ via Georg-Brauchle-Ring, oder via Birnauer Straße und Spiridon-Louis-Ring für Feinerschließung im Olympiapark (vergleichbar mit Linie 144) – oder gar nicht.

    3. Milbertshofen passt so, in der Parkstadt lieber via Walter-Gropius-Straße. Liegt mittig im unerschlossenen Gebiet und ermöglicht Direktanbindung der Highlight Towers.

    4. Beim Lerchenauer See FR Milbertshofen eventuell zur Beschleunigung via Linus-Funke-Weg und Josef-Seifried-Straße, mit Haltestelle an deren östlichem Ende.

    5. Ab Alte Heide ist der Bus überdimensioniert, sowohl vom Takt als auch von der Straßeninfrastruktur (Osterwaldstraße). Da sich der Abstand zur U6 noch in Grenzen hält, würde ich diesen Abschnitt weglassen.

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