Naumburg – Straßenbahn-Erweiterung in 30 Minuten nach Bad Kösen

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Beschreibung des Vorschlags

Von Naumburg nach Bad Kösen in 30 Minuten.
Der Kurort wird mit der Domstadt besser verbunden.
Keine Straßenverbindung auf dieser Strecke.
Naherholungsgebiet mit historischer Atttaktion.
30 Minuten Takt mit 15-Takt-Potenzial.
Begegnung der Bahnen am Holländer.

Detailliertere Beschreibung folgt.

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17 Kommentare zu “Naumburg – Straßenbahn-Erweiterung in 30 Minuten nach Bad Kösen

  1. Ich glaube bis Flemmingen ist das wirtschaftlich relativ gut umsetzbar, aber ist das bis Bad Kösen nicht zu viel? Gut den touristischen Aspekt sollte man auch nicht vergessen. Die Frage ist auch, ob man an den Ringschluss festhält.

  2. Gabs auch Gothawagen mit Zahnradantrieb? Glaube nicht. Die bräuchte man hier aber: Der Abstieg ins Saaletal bringt ungefähr 15% Gefälle auf die Waage.
    Man reise mal mit der Eisenbahn (die übrigens 5 Minuten braucht) und schaue links aus dem Fenster. Da sieht man das ganz gut.

    Und, nein: bis Flemmingen (600 Ew, nicht 60000) ich das wirtschaftlich _nicht_ gut umsetzbar.

    1. Da sich die von mir eingezeichnete Strecke durch ein etwas kleineres Tal in der Anhöhe durchwindet, ist diese Steigung auf jeden Fall machbar. Hör mir bitte mit den Steigungen auf ;). Sonst kommt hier bald wieder eine Seilbahn xD

      1. Wenn du schon von Einwohnerzahlen redest, dann bleiben wir bitte auch sachlich. Da geht es nämlich nicht nur um die 600 Ureinwohner von Flemmingen, sondern auch um die 6000 Einwohner von Naumburg-Südost, welche ja auch mitfahren dürfen. Sonst hätte ich die Haltestellen ja wohl weggelassen. Aber ja, alleine bis Flemmingen würde sich das sicher nicht lohnen, da müsste man dann eher an der Euroville aufhören… Andererseits würde dann die Bus-Anbindung von Flemmingen wieder schwierig. Mit einer Ausführung bis Bad Kösen hätten wir hier aber locker einen KNF größer 1!

        1. Ja, wenn dann nur bis Euroville – Flemmingen erscheinte mir irgendwie etwas größer. Was macht dich da sicher, dass das KNV>1 ist, nach Bad Kösen fahren gerade mal zwei Regionalbuslinien?

          1. Vor allem: da diese Regionalbusse eine andere Route abfahren, wird man auf sie nicht verzichten können. Die Straßenbahn mit ihrem recht rustikalen Wagenpark dürfte dem Bus trotz ihrer nur 6,9 km langen Strecke (Bus: 7,54 km, gemessen zwischen Salztor und Niddaer Str.) das langsamere Verkehrsmittel sein, da moderne Busse auf den längeren ländlichen Abschnitten höhere Geschwindigkeiten ausfahren können.

      2. Das kleinere Tal hatte ich berücksichtigt, als ichs bei Google Örf abgesteckt hatte. Komme trotzdem nicht unter 15% Durchschnitt, an der steilsten Stelle ca. 250 Meter Länge sogar 20%.

        Weiß nicht, du scheinst ja hier ausm Umkreis zu kommen. Fahr doch einfach mal hin, wander den parallelen Waldweg hoch und berichte dann 😉

        1. Gesagt, Getan!!! Nein, ich bin da schon langgewandert, und es erschien mir irgendwie weniger steil. Vielleicht war ich da auch fitter 😀 aber Spaß beiseite. Der KNF ist Save Größer 1, weil alleine die Bedeutung eines Kurortes schon potenzielle ÖPNV-Fahrgäste bringt. Und die Kurstadt Bad Kösen als beliebtes Ausflugsziel mit dem Kern von Naumburg zu verbinden, stärkt die Relation. Zudem wohnen einige der Mitarbeiter des Kurzentrums in Naumburg, und eine historische Bimmel würde den Kurort sicher noch beliebter machen

          1. Richard Vogler hat Recht. Auf ca. 450 m Streckenlänge werden 90 m Höhe überwunden. So etwas zu zeichnen halte ich für Pfusch, denn es kann nicht zuviel verlangt sein, sich eine Karte mit Höhenlinien anzusehen, aus der das hervor geht.

            Damit ist die Strecke nicht baubar und jede weitere Diskussion, ob sie zwischen Flemmingen und Bad Kösen sinnvoll wäre, erübrigt sich.

    1. Das ist kein schlagfertiges Argument. Eher eine sture Haltung. Der Vorteil der Strecke ist, dass sie neue Direktverbindungen schafft, welche keine Straßenverbindung besitzen. Hinzu kommt die Wandergegend, und daneben eine ungewöhnlich dichte Siedlungsstruktur, welche auch hauptsächlich aus Mehrfamilienhäusern und Hotels besteht. Da ist ausreichend Fahrgastpotenziel vorhanden. Der „Bus noch bitte fahren“ fährt zurzeit vollkommen am Bedarf vorbei, bindet weder die Kuranlagen in Bad Kösen noch die Altstadt von Naumburg an. Und vom Kurgebiet zum Bahnhof zu kommen, ist aufgrund der Fähre auch nicht sehr einfach. Die Tram erfüllt hier auf jeden Fall ihre Aufgeben und ist als historischer Leckerbissen sicher immer eine Reise wert für den Kurort…

      1. 700m vom Bahnhof zur Kuranlage? Unüberwindbar! (Ironie)
        Der historische Leckerbissen wird den Kurgästen im Halse stecken bleiben, wenn sie die Stufen der alten Tatrabahn erklimmen müssen. Ja, da bin ich gern stur, was Barrierefreiheit angeht.

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