[NDH] Neue Führung der Linie F zwischen Ost und Bahnhof

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Beschreibung des Vorschlags

Aktuell fährt die Nordhäuser Stadtbuslinie F zwischen Nordhausen-Ost (Haltestelle Ostrower Straße) und dem Bahnhofsplatz über das Stadtzentrum und stellt somit Parallelverkehr zu den Straßenbahnlinien 2 (Ost – Zentrum) bzw. 1/10 (Zentrum – Bahnhofsplatz) dar.

Ich schlage deshalb vor, diese Linie nicht über das Stadtzentrum, sondern über das Gewerbegebiet entlang der Halleschen Straße sowie die Hochschule zu führen. Dies beseitigt nicht nur den Parallelverkehr, sondern schafft auch eine neue Direktverbindung zwischen Nordhausen-Ost (sowie den anschlossenen Ortsteilen) und der Hochschule sowie dem Gewerbegebiet. Diese Verbindung wird bisher nur von äußerst wenigen Fahrten der Linie K im Schülerverkehr bedient.

Damit die Fahrgäste aus den angeschlossenen Ortsteilen den Umsteigezwang zum Stadtzentrum akzeptieren, muss die Linie F natürlich an der Endhaltestelle Nordhausen-Ost optimal mit der Straßenbahnlinie 2 verknüpft werden. Dazu wäre im Inneren der Wendeschleife ein Bussteig zu errichten, von dem möglichst direkte Gleisübergänge zu den Bahnsteigen führen. Dafür würden einige Stellplätze des P&R wegfallen, jedoch ist dieser ohnehin nicht ausgelastet. Die Fahrpläne sind dann so zu gestalten, dass die Busse der Linie F jeweils möglichst in der Mitte der Wendezeit einer Straßenbahn dort halten, so dass die Umsteiger von und zur Straßenbahn jeweils ungefähr die gleiche Umsteigezeit haben.

Die Führung von Nordhausen-Ost aus in Richtung Leimbach, Steigerthal, Buchholz und Petersdorf bleibt unverändert.

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4 Kommentare zu “[NDH] Neue Führung der Linie F zwischen Ost und Bahnhof

  1. Oder man baut eine Verbindung rüber zur Conrad-Fromann-Straße und wendet in etwas größerer Runde. Vorteil hierbei ist eine Tür-zu-Tür-Verknüpfung.
    Allgemein stehe ich hinter dem Vorschlag, jedoch würde so eine Direktverbindung in die Innenstadt entfallen. Das müsste man dem Bürger gut mit Anschlüssen verkaufen!

    1. Ein bahnsteiggleicher Umstieg wäre natürlich optimal, allerdings ließe sich der wohl nur entweder für die Umsteiger Bus -> Straßenbahn oder für die Umsteiger Straßenbahn -> Bus sinnvoll umsetzen, nicht für beide. Die Linie F endet ja nicht in Nordhausen-Ost und zweimal direkt hintereinander an der gleichen Haltestelle zu halten, wäre dann doch etwas komisch, zumal der Bus ja bei der aktuellen Anordnung der Bahnsteige zuerst von der Straßenbahn kommende Fahrgäste aufnehmen und dann Fahrgäste an die Straßenbahn abgeben würde. Deshalb habe ich hier die Variante gewählt, den Bussteig quer dazwischen zu setzen.

  2. Man könnte überlegen, über die Straße „Taschenberg“ zu fahren, ansonsten wäre die Verlegung der Busverbindung jedoch für alle, die ins Nordhauser Zentrum wollen einfach nur eine Verschlechterung. Das wiegt die Verbesserung für das Gewerbegebiet an der Halleschen Straße nicht auf.

    1. Jede Veränderung des ÖPNV, die keine zusätzlichen, sondern nur veränderte Fahrten vorsieht, wird wohl zwangsläufig für einen Teil der Fahrgäste Verschlechterungen bringen.
      Ich betrachte es in dem Fall so, dass sich die durch den (wenn auch möglichst gut abgestimmten) Umstieg verschlechterte Anbindung des wichtigen Ziels Innenstadt und die deutlich verbesserte Anbindung der nicht so wichtigen Ziele Gewerbegebiet und Hochschule ungefähr ausgleichen. Letztendlich sollten dann von den angebundenen Ortsteilen nicht nur Innenstadt und Bahnhof, sondern auch einige Unternehmen auf mindestens akzeptable Weise mit dem ÖPNV erreichbar sein. Genau der letzte Punkt ist der, der nötig ist, damit der ÖPNV auch für die täglichen Arbeitswege der Menschen eine Möglichkeit darstellt. Und genau das ist es, was mit der Verkehrswende erreicht werden muss, in diesem Fall eben durch (meiner Ansicht nach) optimalere Nutzung der gefahrenen Leistungen und somit ohne deutliche Zuwächse an Betriebskosten.

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