Anbindung Potsdams und Umland an den BER

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Beschreibung des Vorschlags

Vorgeschlagen wird eine neue Verbindung von Werder/Golm über Potsdamer Hauptbahnhof zu einem neu zubauenden Bahnhof am Flughafen Berlin Bandenburg (U-Bahnhof und Regionalbahnhof ).

Mögliche Haltestellen ab P Hbf wären: neu zu bauender Bahnsteig in Babelsberg (falls ausreichend Platz vorhanden), neu zu bauender Turmbahnhof Griebnitzsee (Umsteigemöglichkeit zu Wetzlarer Bahn), P Am Stern, P Kirchsteigfeld, neu gebaute Haltestelle Saarmund (näher am Dorf), Struveshof, neu zu bauende Haltestelle Ludwigsfelde Nord (Umsteigemöglichkeit zur Anhalter Bahn), event. Diedersdorf, neu zu bauende Haltestelle Mahlow-Glasower Damm (Umsteigemöglichkeit zum FEX), Schönefeld (S-Bahn) und dann über eine Kurve zum BER (gebündelt mit der U7 ?).

P Hbf und BER können somit sowohl von den nord-westlichen, als auch die süd-östlichen Stadteilen und Vororten direkt erreicht werden. Potsdams Innenstadt wird Teil des Eisenbahnrings um Berlin herum, der momentan Potsdams Innenstadt zwischen Golm und Saarmund umfährt. Potsdam bekommt gleichzeitig auch eine Art eigenes ‚S-Bahn‘ Mininetz mit allen Linien über P Hbf und zum BER. Berlin kann über die Stammbahn oder Wetzlarer Bahn mit Umsteigen in Griebnitzsee oder P Hbf erreicht werden, ausser natürlich die Haltestellen P Am Stern, P Kirchsteigfeld usw bis BER, die mit Berlin direkt über die alte Autobahntrasse und Stammbahn verbunden werden können. Somit erhalten auch die westlich gelegenen Stadteile Berlins eine direkt Verbindung zum BER.

Der neu gebaute westliche Teil der Strecke enlang der A115 auf Potsdamer Gebiet kann auch zur Verbindung zwischen Stammbahn (über die Trasse der alten Autbahn) und Wetzlarer Bahn ergänzt werden. Züge vom Berliner Nord-Süd Tunnel können somit auf die Wetzlarer Bahn wechseln und umgekehrt.

 

 

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11 Kommentare zu “Anbindung Potsdams und Umland an den BER

  1. Eine kürzere Anbindung zum Potsdamer HBF aus Richtung des südlichen BAR wäre vielleicht gar nicht so schlecht, wenn auch deine Linienführung alles andere als optimal wäre. (Zu großer Umweg)

    Was aber soll die neue Strecke zum BER? Ist dir die vorhandene zu kurz, dass du von hinten heran willst?

    Wenn du zur Anbindung der Stammbahn die Trasse der stillgelegten Autobahn nutzen willst, dann solltest du deine Linienführung ein Stück weiter westlich zeichnen.

    Auf ein paar Begründingen bin ich auch noch gespannt, aber der Vorschlag ist ja auch noch nicht fertig. 🙂

    1. Hallo Ulrich,

      Ziel meines Vorschlages ist, möglichst viele Stadtteile und Vororte über P Hbf mit dem BER direkt zu verbinden. Das Land Brandenburg will ja den Takt zwischen Brandenburg Hbf und Berlin verdichten, was zwangsläufig früher oder später zu einem Nadelöhr im Bereich Bhf Charlottenhof führen wird. Deshalb macht es Sinn, den Flughafen nicht mehr über den Westen mit Kehrtwende in Golm zu erreichen, sondern über den Osten via Griebnitzsee. Die RB Jüterbog – P Hbf kann somit weiterhin die Strecke über Charlottenhof nutzen. RB 21/22 werden dann natürlich nicht mehr nach Berlin Stadtbahn geleitet, was ja auch nicht mehr nötig sein wird, wenn der Takt Brandenburg Hbf – Berlin verdichtet wird. Ein neuer Umsteige- und Turmbahnhof ‚Griebnitzsee‘ an der Schnittstelle Wetzlarer und neu zu bauender Verbindung zum GAR weiter nach BER würde Sinn machen, so kommen Reisende von Michendorf und P Medienstadt mit Umsteigen in Griebnitzsee sowohl zum BER, als auch zum P Hbf.

  2. Ich kann der Logik nicht folgen.

    Das Konzept mit der Kombinierten RB21/RB22 funktioniert zurzeit einwandfrei. Die Wagenteilung in Golm beschleunigt sogar den Wendevorgang.

    Mit der neuen RB23 ist zudem eine neue Verbindung von Potsdam Hbf zum BER via Berliner Stadtbahn geplant. Außerdem sollte man zu Zeiten einer angestrebten Verkehrswende sich andere Prioritäten setzen, als ausgerechnet schnelle Verbindungen zu Flughäfen zu schaffen. Wie wäre es vorrangig mit dem Ausbau der Straßenbahn?

    Weiterhin verstehe ich nicht, wieso alles zum Potsdamer Hauptbahnhof laufen soll. Es gibt Alternativen! Von Potsdam-Pirschheide aus ist man mit der Straßenbahn genauso schnell wieder in der Stadt wie von Rehbrücke aus (jeweils ca. 15 Minuten zum Platz der Einheit)

    1. Außerdem sollte man zu Zeiten einer angestrebten Verkehrswende sich andere Prioritäten setzen, als ausgerechnet schnelle Verbindungen zu Flughäfen zu schaffen.

      Klar, anstatt die Langstrecke zu fliegen, fahren viele Leute gern mal mit dem Zug nach Peking oder mit dem Schiff nach Australien…

      Flughäfen wird es solange geben, bis das Erdöl aufgebraucht ist. Danach wird es aber andere Antriebe für Flugzeuge geben.

      Klar, auf der Kurzstrecke kann man die Bahn nehmen, aber sobald du Westeuropa verlässt, hast du keine HGV-Strecken mehr und brauchst mit dem Zug unendlich lange.

      1. Abgesehen davon fliegt kein Mensch, weil er mit der Bahn toll zum Flughafen kommt. Bei Flugreisen ist die Motivation in aller Regel so hoch, dass, wenn kein guter Bahnanschluss zum Flughafen vorhanden ist, eben ein anderes Verkehrsmittel wie Auto oder Fernbus dorthin genommen wird.

      2. Da hast du mich leider falsch verstanden. Ich will nicht den Flugverkehr abschaffen, sondern nicht priorisiert die Verbindungen zu Flughäfen hin ausbauen. Die bestehende Verbindung benötigt auch nicht viel mehr Zeit, als dass sich dieses Projekt mit diesen hohen Kosten mehr rentieren würde als andere wichtigere Projekte, welche zurzeit Vorrang haben (Ausbau Straßenbahn, Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken, etc.). Zum Flughafen kommt man wirklich schnell genug, die Leute in Krampnitz hingegen warten vergeblich auf ihre Straßenbahn…

        1. Hi rororororo,

          Es geht nicht darum eine Verbindung zum Flughafen auf Kosten eines Tramausbaus zu priortisieren, sondern sicherzustellen, dass möglichst viele Leute mit Ziel Flughafen mit dem ÖPNV anreisen anstatt mit dem Auto. RB23 über die Stadtbahn ist ja auch gut, aber ich glaube dass man so nicht unbedingt schneller von P am BER ist. Potsdam ist, wie Berlin eine wachsende Stadt und in Zukunft reicht diese eine Verbindung über die Stadtbahn sicherlich nicht mehr aus. Außerdem ist es auch ein ganz schöner Umweg. 15 min mit der Tram von Rehbrücke oder Pirschheide ist okay, was aber wenn man in Kirchsteigfeld wohnt. Wie lange braucht man dann zum Potsdamer Hbf ? Mit meinem Vorschlag vielleicht 6 bis 10 min ? Mein Vorschlag soll ja nicht die Tram ersetzen, sondern ergänzen.

    1. Ich bin der Ansicht, dass das Potsdamer SPNV-Netz dicht genug ist, um ausreichend Möglichkeiten für die Anbindung des BER zu schaffen. So könnte man eine Linie von Wannsee über Rehbrücke zum BER schicken, von Spandau über Marquardt zum BER, und die Kehrtwende über Golm ist jetzt auch nicht sooo zeitaufwendig.
      Des weiteren bleibt es dabei, dass die wenigsten Potsdamer am Hauptbahnhof wohnen, im Gegenteil, viele Bahnhöfe haben eine viel höhere Einwohnerdichte bzw. wichtigere Institutionen. Zudem sind die Potsdamer Bahnhöfe mit der Tram gut verknüpft. Daher sollte man lieber bestehende Strecken reaktivieren. Falls Potsdam dennoch eine weitere Bahntrasse braucht, fände ich deine Idee am wichtigsten.

  3. Intertrain hat Recht! Eine Trasse entlang der Nuthestrasse ist weitaus günstiger zu realisieren als mein Vorschlag. Und rororororo hat auch Recht, wenn er sagt, dass Potsdams SPNV ist dicht genug ausgebaut, deshalb sollte man nicht unnötig Geld in Bahnstrecken investieren sondern lieber in die Strassenbahn. Ich könnte mir auch gut eine eingleisige Strecke vorstellen. Potsdam wird über eine eingleisige Schleife mit dem BER verbinden, über den GAR und Nuthestrasse und dann über eine neu gebaute eingleisige ‚Kuhforter Kurve‘ und die momentan genützte Strecke zurück…oder natürlich umgekehrt. Vorteil: 1. Züge brauchen nicht am P Hbf zu wenden und ‚blockieren‘ somit auch keinen Bahnsteig (Gleis), sondern fahren durch egal ob sie zuerst über die Nuthestrasse-Verbindung oder Kuhforter Kurve kommen. 2.geringe Ausbaukosten.

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