Nordtangente Dresden

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Beschreibung des Vorschlags

Das ist nicht der erste und wahrscheinlich auch nicht der letzte Vorschlag zur Nordtangente. Allerdings würde ich einerseits die 64 nicht ersetzen wollen, sondern nur entlasten. Andererseits habe ich auch die Linienführung im Bereich des Universitätsklinikums etwas verändert und eine Weiterführung in die östlichen Stadtteile vorgesehen.

Ausführung
Der Neubauabschnitt soll erst kurz vor der Stauffenbergallee beginnen. Hier schwenkt die Strecke zum künftigen S-Bahnhof aus, um dort zu halten. Dabei soll hier eine Zentralhaltestelle entstehen, die auch von der 71 und der 64 angefahren werden kann. Außerdem bietet es sich hier an, gleich eine Wendemöglichkeit mit einzubauen. Diese könnte dann von Verstärker- und SVZ-Verbindungen auf der 7 und der 8 verwendet werden.

Östlich davon wird die alte Haltestelle in der Stauffenbergallee ausgelassen und direkt in die Albertstadt gefahren. Dann verläuft die Strecke bis zum südlichen Ende der Waldschlösschenbrücke auf einem besonderen Gleiskörper in Mittellage, der auch für Busse nutzbar sein soll.

Südlich der Elbe wird direkt in Richtung Universitätsklinikum eingeschwenkt, wobei ein paar Schrebergärten der Bahntrasse weichen müssen. Im Bereich der Haltestelle gibt es keine Trennung vom MIV, was auf einem so kurzen Abschnitt nicht zum Problem werden dürfte. Dabei wird sollen hier neben der 18 auch die 5, die 64 und die 62 halten. Dafür fällt dann die heutige Haltestelle der 64 weg.

Auf dem nachfolgenden Abschnitt muss der Grünstreifen in der Mitte der Straße für die Bahntrasse Platz machen. Ab der Fetscherstraße geht sich die Straßenbahnstrecke dann sowieso ohne Weiteres aus.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle noch, dass ich die 14 als Voraussetzung für die 18 angenommen habe. Deshalb wird der Abschnitt Bergmannstraße-Btf Gruna nicht wegen dieser Linie gebaut.

Optional ist noch eine Verlängerung zum Gewerbegebiet Kaditz möglich. Diese soll allerdings nur gebaut werden, falls der Abschnitt Stauffenbergallee-Mickten gut angenommen wird.

Auswirkungen auf andere Linien
Die 64 soll von diesem Vorschlag beinahe unberührt bleiben. Denn bei dieser ist künftig ohnehin eine Linienführung via Augsburger Straße und Bertolt-Brecht-Allee vorgesehen. Dadurch überschneidet sich die 18 nur in der Albertstadt mit der 64. Deshalb ist zwar mit Entlastungseffekten zu rechnen, aber die Buslinie wird nicht obsolet. Somit würde ich die Taktdichte unverändert lassen und lediglich einige Verbindungen weniger mit Gelenkbussen führen.

Auch in Pieschen soll die 64 entlastet werden. Allerdings soll das dort durch die 15 passieren.

Ansonsten wirkt sich die 18 noch auf die 13 aus. Diese soll nämlich nur nachts vereinzelt nach Kaditz fahren. Zur HVZ soll hingegen die 18 den Abschnitt westlich von Mickten übernehmen, da von dieser Anschluss zur S2 und möglichen S-Bahnlinien Richtung Lausitz besteht.

Taktdichte und Fahrzeit
Der Abschnitt Gruna-Stauffenbergallee soll grundsätzlich im Zehnminutentakt bedient werden. Nach Mickten ist Zunächst nur ein Zwanzigminutentakt vorgesehen. Falls dieser gut angenommen wird, ist eine Verdichtung möglich. Auch eine Verlängerung zu einer neuen Wendemöglichkeit beim Gewerbegebiet Kaditz wäre dann eine Option. Allerdings müsste dafür zuerst die 9 verlängert und die Wendeschleife am Riegelplatz aufgelassen werden.

Die Fahrzeit vom Fetscherplatz zur Stauffenbergallee soll bei 12 Minuten liegen. Damit wäre diese um vier Minuten kürzer als die der 64 heute. Von dort bis Mickten bräuchte man ebenfalls 12 Minuten und wäre damit 6 Minuten schneller als der Bus.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

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