AT: O-Bus Kapfenberg – Bruck/Mur

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Beschreibung des Vorschlags

Laut Wikipedia hat es den Oberleitungsbus Kapfenberg bis 2002 schon gegeben und bis damals verband er Kapfenberg und das benachbarte Bruck an der Mur. Hauptgrund für seine Aufgabe waren eine Linienumstellung im Jahr 2002, dem bevorstehenden Ausbau der Bundesstraße zwischen Kapfenberg und Bruck, sowie der hohe Verschleiß der Oberleitungsinfrastruktur.

Nun fährt er seit 17 Jahren nicht mehr, aber vielleicht ist es ja möglich ihn in Zukunft wieder einzuführen. Kapfenberg (22800 Einwohner) und Bruck an der Mur (15900 Einwohner) haben zusammen 38700 Einwohner, was den O-Bus-Betrieb rechtfertigen könnte, zumal beide Städte recht bandartig sind, sodass man mit einer Linie auskäme. Die hier gewählte Achse wird übrigens von zahlreichen Linien zwischen Kapfenberg und Bruck bedient – ich zähle da mindestens 10 Stück auf der Grazer Straße zwischen den Stadtzentren – sodass er sicherlich O-Bus-würdig ist.

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5 Kommentare zu “AT: O-Bus Kapfenberg – Bruck/Mur

    1. Ich halt mich hier in der Gegend im Nahverkehr mangels Ortskenntnis lieber mal raus. Trasse schaut allerdings ganz passabel aus (im Bezug auf Strassen). Auch der Ast zum Joanneum wirkt zumindest bei Schulzeiten sinnig. Generell stellt sich bei mir mit Obussen jedoch immer die Systemfrage, ob sich das mit Wartung etc. wirklich ggü Diesel-/CNG-/Hybridbussen mit Supercaps auszahlt bzw ggü eines Ebus mit Überkopfladestellen. Man hat doch einiges an Strippe und ein kleines Fremdsystem in einem bestehenden Netz ist normalerweise nicht sonderlich praktikabel.

      Daher wäre hier wenn dann Potential für eine Ebuslinie (oder eine Linie mit anderem alternativen Antrieb wie H), ein Obusnetz neu anlegen ist heute nicht mehr recht sinnig.

  1. Und was wird aus den zehn Linien, die du erwähnst, wenn der Obus fährt? Sollen sie dann alle auf Obus umgestellt werden? Dann hätte er ja wohl jede Menge Endstellen. Würde man sie aber nicht umstellen, hättest du entweder einen enormen Parallelverkehr und der Obus wäre kaum zu rechtfertigen oder zahlreiche neue Umsteigezwänge, weil die verbleibenden Buslinien drastisch gekürzt und zu Zubringerlinien für den Obus werden müssten.

    Oder du betreibst das ganze nur im zentralen Bereich als Obus zu den Endstellen hin jedoch mit Akkubetrieb, aber dann solltest du das auch erwähnen.

    1. Die 10 Linien fahren parallel auf dem Abschnitt Kapfendorf-Zentrum, Bahnhof/Europaplatz – Bruck/Mur Bf – Bruck/Mur-Zentrum – Bruck/Mur-West. Es gibt dann noch zwei Linien (95 und 175), die teilweise parallel zu dieser Achse fahren, jedoch verkehrt der 95er zwischen Bruck und Kapfendorf überwiegend über andere Straßen als die 10 Linien auf der Grazer Straße und die Linie 175 fährt von Bruck aus nicht nach Kapfendorf, sondern die Lamming entlang bis zur Quelle nach Lagöß. Ich glaube, die zwei Linien könnte man ruhig als kleinen Parallelverkehr in Kauf nehmen. In Kapfendorf müsste man von den übrigen Linien am Europaplatz in den O-Bus nach Bruck umsteigen, aber das müssten nur die Kapfendorfer aus Winkl.

  2. Ich würde zwei Linien vorschlagen, die bereits jetzt im 20-Minuten-Takt bedient werden:

    1. Bruck Murinsel – Bf. Bruck – Kapfenberg Europaplatz – Hafendorf – Apfelmoar (gegenwärtig Linien 1/2/3)

    2. Redfeld/Winkl – Kapfenberg Europaplatz – Walfersam – Fachhochschule (gegenwärtig Linien 20/21/25)

    So behält man die bestehende schnelle Durchmesserlinie durchs ganze Tal bei und spart sich die zeitraubenden Umwege in Walfersam und Diemlach, die für die Brucker und Deuchendorfer ziemliche Fahrtzeitverlängerungen bedeuten würden. Außerhalb der Hauptverkehrsstraßen ist nämlich überall in Kapfenberg Tempo 30 vorgeschrieben.

    Den Streckenast zum Werk VI, der hauptsächlich im Berufsverkehr befahren wird, würde ich nicht umrüsten, das gibt die Nachfrage einfach nicht her.

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