Optimierung des Spurplans in Hannover-Döhren

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Beschreibung des Vorschlags

Mit diesem Vorschlag soll die Verteilung der Verkehre in Hannover-Döhren optimiert werden. Ausgangsidee ist, dass der Fernverkehr und die Regional-Express-Züge hierbei auf der Strecke 1733 – die inneren beiden Gleise – verkehren, wohingegen die anderen Verkehre sich auf die äußeren Gleise verteilen.

Ebenfalls eingeplant ist die Möglichkeit zweier Bahnsteige an der Garkenburgstraße, welche der S-Bahn als Umsteigemöglichkeit zu Stadtbahn und Bus dienen können.

Um das System begreiflicher zu machen, im Folgenden einige Auflistungen, wie die Gleise jeweils von West nach Ost genutzt werden. Natürlich sollte auf allen Gleisen Gleiswechselbetrieb möglich sein, um flexibel zu sein. Der Fall von einem Zug von Linden/Fischerhof nach Laatzen Kopfgleise ist hier nicht berücksichtigt, jedoch auch möglich, ohne die SFS queren zu müssen.

Auf Höhe Wolfsstraße
1. 1760 S-Bahn Richtung Süden
2. 1760 S-Bahn Richtung Norden
3. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Süden (SFS)
4. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Norden (SFS)

Auf Höhe Peiner Straße
1. 1756 alle S-Bahnen Richtung Süden und S-Bahnen von Laatzen Richtung Norden
2. 1753 Güterverkehr von Linden Richtung Süden
3. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Süden
4. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Norden
5. 1754 Fern- und Güterverkehr von und nach Lehrte in beide Richtungen, ggf. Personenverkehr zum Hbf
6. 1732 alle S-Bahnen außer den in Laatzen beginnenden Richtung Norden sowie Güterverkehr nach Linden

Auf Höhe Am Mittelfelde
1. 1756 alle S-Bahnen von Laatzen Richtung Norden, auch in beide Richtungen denkbar
2. 1732 Güterverkehr und S-Bahnen Richtungen Süden
3. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Süden
4. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Norden
5. 1732 alle S-Bahnen außer den in Laatzen beginnenden Richtung Norden sowie Güterverkehr, ggf. Güterverkehr Richtung Süden
6. Bahnhof Wülfel, ggf. S-Bahnen und Güterverkehr Richtung Norden

Auf Höhe Expo-Weg
1. 1732 Güterverkehr und S-Bahnen Richtungen Süden
2. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Süden
3. 1733 Fern- und RE-Verkehr Richtung Norden
4. 1732 S-Bahnen und Güterverkehr Richtung Norden

Diese Sortierung nach Verkehrsarten und Geschwindigkeit muss in der südlichen Bahnhofausfahrt des Bahnhofsteils Messe/Laatzen, mit einer neuen Überleitung in Rethen oder am besten mit einer neuen Kurve bei Barnten in eine Sortierung nach Strecken umgewandelt werden.

Meiner Zählung nach werden übrigens nicht mehr Weichen gebraucht als im Status quo. So viel zum Thema Wirtschaftlichkeit.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

4 Kommentare zu “Optimierung des Spurplans in Hannover-Döhren

  1. Auch von mir erhältst du volle Zustimmung, du schaffst hier mit minimalem Aufwand eine erhebliche Leistungssteigerung durch die weitestgehend vollständige Trennung der Verkehre, wenn man dann noch die von dir an anderer Stelle Verbindung zur SFS bei Barnten bauen würde, könnte man vom Abzweig Rössing bis zur Bismarckstraße vier Gleise durchgehend mit einer nahezu optimalen Verteilung der Verkehre nutzen, ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen. Eine wirklich sehr sinnvolle Idee!

    1. Damit habe ich mich auch schon intensiv auseinandergesetzt. Tatsächlich ist das schon insgesamt mit Bedacht entworfen worden, auch wenn ich es wahrscheinlich etwas anders gemacht hätte. Ich sehe dort einen weiteren Ausbau momentan nicht als gerechtfertigt an, lediglich ein paar Weichenverbindungen für frühere Überleitmöglichkeiten wären denkbar.

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