P: Cecilienhof – Sacrow – Kladow

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Beschreibung des Vorschlags

Auf der Suche nach einer möglichst kurzen Trasse zwischen Spandau und Potsdam kam mir der Gedanke einer neuen brücke über den Jungfernsee. Die Weiterführung ab Kladow-Hottengrund könnte entsprechend des Vorschlags von Daniel Nieveling erfolgen, wenn ich dort dann auch lieber etwas weniger Haltestellen sehen würde.

Da der Königswald jedoch ein Naturschutzgebiet ist, möchte ich ihn zwischen Sacrow und Kladow nicht antasten, um einen eigenen Bahnkörper hgerzustellen. Meine Idee wäre daher, dort den Kraftverkehr ganz zu verbieten und Sacrow für KfZ nur noch ab Krampnitz erreichbar zu machen. Okay, für Einsatzfahrzeuge würde ich Ausnahmen zulassen.

Der Autoverkehr würde dadurch in Sacrow, wie auf der Sakrower Landstraße in Kladow, so gering werden, dass die Straßenbahn dort auch keinen eigenen Bahnkörper benötigen würde.

In Potsdam müsste die Einbahnstraßenregelung in der Eisenhartstraße aufgegeben werden und die Parknöglichkeiten dort komplett entfallen, da die Straße sehr schmal ist. Eine alternative Führung über die Alleestraße scheint mir aber nicht in Frage zu kommen, da diese sehr staugefährdet ist und ein eigener Bahnkörper dort auch keinen Platz hätte.

Die Straße Am Neuen Garten würde ich komplett beruhigen, durch eine Sperrung an der Großen Weinmeisterstraße (südliches Ende) Die Zufahrt zu den Parkplätzen könnte über die Große Weinmeisterstraße oder die Straße Am Pfingstberg erhalten werden. Am Neuen Garten bliebe dann reiner Anliegerverkehr, der die Straßenbahn kaum behindern würde. Ebenso sollte in der Bertinistraße, die kaum Verkehr hat, ein problemloser Straßenbahnverkehr im Straßenraum möglich sein.

Der Knackpunkt des Vorschlags dürfte dann aber die Brücke über den Jungfernsee sein. Obwohl sie außerhalb irgendelcher Sichtachsen von Schloss Cecilienhof liegt, sie also vom Schloss aus nicht sichtbar wäre, fürchte ich Widerstand von Naturschützern, insbesondere, weil auch der Wald bis hin nach Sacrow wohl ein Naturschutzgebiet ist. Ausgleichende Maßnahmen müssten natürlich selbstverständlich sein.

Mit dieser Strecke könnte nicht nur der kürzeste Weg zwischen Potsdam und Spandau gefunden werden, der auch noch Kladow und Gatow mitbedient, es würde auch die Nauener Vorstadt optimal erschlossen und das touristisch überaus bedeutende Schloss Cecilienhof bedient werden, was Autoverkehr zu reduzieren helfen dürfte.

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5 Kommentare zu “P: Cecilienhof – Sacrow – Kladow

  1. Also, Ulrich, dieser Vorschlag ist nicht besonders realistisch, wenn es nach mir geht.

    Zuerst einmal werden die Kerngebiete Groß Glienicke, Krampnitz und Bornstedter Feld verpasst. Und ein Eingriff in die Seenlandschaft erfolgt auch. Als Schnellverbindung mag diese Strecke als geeignet erscheinen, aber meiner Ansicht nach wagt sie zu viel für eine Verbindung dieser Distanz. Als Alternative könnte man es mit einer Fähre von Sacrow nach Cecilienhof versuchen…

    1. Krampnitz und das Bornstadter Feld werden (demnächst) durch eine andere Linie bedient, spielen hierfür also keine Rolle. Groß-Glienicke (ca. 5000 EW) ist auch nicht besonders wichtig, jedenfalls nicht so wichtig, wie Kladow (16.000 EW).

      Ausflugsschiffe gibt es dort schon, die sind aber keine Alternative.

      1. Natürlich wird die 96 nach Krampnitz geplant, aber die Strecke nach Spandau wird ja nicht für die Potsdamer gebaut, die schnell dort hin wollen, für diese gibt es ja künftig mit der RB 21 eine schnelle Verbindung. Vielmehr geht es um eine schnelle Verbindung der nördlichen Potsdamer Stadtteile nach Berlin, um den MIV so senken zu können, dass die B2 entlastet wird, und das geschieht mit dieser Variante leider nicht.

  2. Ehrlich gesagt kam mir auch schon die Idee, meine Idee nach Potsdam zu verlängern. Allerdings war ich eher auf dem kürzeren Weg aus, sprich Glienicker Brücke. Hintergrund wäre die aus meiner Sicht kürzere Fahrzeit und auch die zusätzliche Anbindung der KGA dort am Zipfel. Meine Strecke wäre auch grob 2,3 km kürzer als deine (also Neubaustrecke). Was hältst du von der Variante?

    Zudem sehe ich die Eisenhartstraße als zu eng an. Wenn dann würde ich durch die Alleestraße fahren, was zudem weniger Neubau bedeuten würde. Auch würde ich bei deiner Idee das Wasser etwas früher überqueren, nämlich dort wo der heutige Anleger ist. So musst du nämlich weniger Eingriff im Wald vornehmen.

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