Potsdam: Verlängerung der Straßenbahn nach Spandau

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Beschreibung des Vorschlags

Mir ist aufgefallen, dass es sich zur Rush Hour auf der B2 vor Berlin immer ziemlich stark staut. Man könnte dem aber vorbeugen, indem man die Straßenbahn von Potsdam ausgehend bis nach Spandau verlängert. Damit würde der Bus 638 komplett entfallen.

Man hätte genügend Fläche, um die Straßenbahn fast vollständig auf eigener Trasse verlaufen zu lassen, sogar in Spandau, und fährt damit am Stau vorbei. Eventuell wäre an der Strecke ein P+R-Parkplatz, vielleicht in Groß Glienicke, sinnvoll.

Da die Potsdamer und die Berliner Straßenbahnen dieselbe Spurweite haben, sollte ein potentiell künftiger Mischbetrieb auf der gemeinsam genutzten Strecke realisierbar sein.

 

Um das ganze übersichtlich zu halten, habe ich mit Absicht keine weiteren Haltestellen eingetragen, diese könnten an sich von den Bussen 1:1 übernommen werden.

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6 Kommentare zu “Potsdam: Verlängerung der Straßenbahn nach Spandau

  1. Die Idee einer Straßenbahn von Potsdam nach Spandau finde ich prinzipiell sehr gut, wobei es sie natürlich längst gibt. (Die Idee, nicht die Straßenbahn)

    Ich möchte dich aber bitten doch die Haltestellen einzuzeichnen. Es werden sicher nicht alle sein müssen, wo auch der Bus hält, da du ja offensichtlich eine möglichst schnelle Verbindung anstrebst. Mich würde noch interessieren, was du von einer Trasse halten würdest, die südlich an Groß Glienicke vorbei über Kladow und Gatow führen würde. Das wäre zwar etwas weiter, würde aber wesentlich mehr Anwohner erreichen.

    1. Dass es bereits Ideen zur Straßenbahn gibt, war mir nicht bekannt. Nur halt, dass in Spandau bis 2035 die Straßenbahn wieder aufgebaut werden soll und die Potsdamer Straßenbahn bis Neu Fahrland zu verlängern.

      Wie gesagt, Haltestellen 1:1 des 638. Es geht mir in erster Linie darum, am Stau vorbei zu fahren.

      Eine Strecke über Gatow und Kladow halte ich in dieser Relation für nicht sinnvoll, da es ja darum geht, schnell von Potsdam  (bzw. dem Umland) nach Spandau zu kommen. Außerdem würde sie nicht mehr auf eigener Trasse fahren und hängt dann im Berufsverkehr wieder fest.

      Man könnte aber durchaus über eine weitere Bahn in Kladow diskutieren, die entweder über Gatow nach Spandau führt, oder aber dieselbe Strecke wie mein Vorschlag nutzt. Dann könnte die Potsdamer Straßenbahn am Ritterfelddamm/Potsdamer Chaussee auch enden bzw. die Potsdamer und Kladower Bahn fahren alternierend nach Berlin durch.

  2. Ich halte die Idee für nicht besonders förderlich. Du ersetzt zwar den 638er, aber eben auch nur den. Dieser fährt noch lange nicht in einem Takt, der eine Straßenbahn rechtfertigen würde. Die anderen Busse entlang der Strecke kannst du damit nicht ersetzen, weshalb ein 20 min Takt unrealistisch ist, wobei eine Straßenbahn sich erst ab einem 10 min Takt wirklich lohnt. Solange die Strecke nicht durch massiven Wohnungsbau an Bedeutung gewinnt, werden die Busse dort ausreichen. Du fährst schließlich an den Wohngebieten quasi vorbei. Deine Zeichnung sind 18 km Strecke. Damit kostet die Strecke vermutlich so 180-200 Mio. Die Strecke wäre ohne Haltestellen in 23 min zu machen. Damit kannst du bei einer Straßenbahn schon so mit 30 min rechnen. Ob das so wirklich lohnenswert ist, bezweifle ich stark.

  3. Die Straßenbahn sollte schnell sein und dafür seltener halten, schließlich konkurriert sie mit der S-Bahn-Verbindung über Westkreuz. Ich würde den Busverkehr so regeln:
    604 (Falkensee – Havelpark – Potsdam) endet in Groß Glienicke, übernimmt dort die Feinerschließung
    135, 638 entfallen
    X34 nicht mehr nach Hottengrund, immer bis Ritterfelddamm/Potsdamer Chaussee, 20h-Betrieb in Kladow
    134 (wie N34) über Adamstr. und Pichelsdorfer Str.
    136 kann dadurch am Bahnhof Spandau enden
    236 wird ab Gatower Str./Heerstr. über Wilhelmstr. bis Weinmeisterhornweg verlängert.
    Dadurch müsste die Straßenbahn zwischen Melanchthonplatz und Landschaftsfriedhof nur an Wilhelmstr./Heerstr. halten.

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