RB27 Eberswalde – Potsdam

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Beschreibung des Vorschlags


Recht simpler Vorschlag einer Direktverbindung zwischen Eberswalde und Potsdam über den Berliner Innenring.
Die neue Linie verstärkt zwischen Gesundbrunnen und Eberswalde den RE3 und den RB24 (Bernau-Eberswalde) auf jeweils 2 Züge pro Stunde und hält dabei an allen Stationen. Anschließend befährt er den elektrifizierten Innenring bis Grunewald und dann weiter über Wannsee nach Potsdam (und ggf. nach Charlottenhof zur 2-System-Bahn oder Durchbindung auf RB21, 22, 23, etc.).
Die Fahrzeit würde rund 1:15h betragen, sprich man käme bei einem Stundentakt mit 3 Umläufen eines 5 teiligen Flirts aus.
Auf dem Innenring würde sich die Einrichtung von neuen Bahnsteiganlagen nicht schlecht machen. Mögliche Standorte wären:

  • Jungfernheide: Umstieg zur U7, Ringbahn, usw.
  • Messe Nord: ZOB, Messe, West-Berlin mit U2
  • Westhafen alternativ zu Jungfernheide –> schnelle Verbindung zum ZOO mit U9
  • siehe auch Vorschlag

Diese Halte könnten dann auch von weiteren, den Innenring benutzenden Linien angefahren werden. Gewissermaßen kann somit auch die Stadtbahn entlastet werden, indem Züge aus Richtung Potsdam nicht mehr zwangsmäßig auf die Stadtbahn fahren müssen, sondern auch Richtung Gesundbrunnen abgeleitet werden können.
Weitere Infrastrukturmaßnahmen wären nicht notwendig.

Übersicht der Regionalverkehrslinien Potsdam – Berlin

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15 Kommentare zu “RB27 Eberswalde – Potsdam

    1. Naja, für Jungfernheide spricht halt nur die Nähe zum Flughafen Tegel und Übereckanschlüsse nach Spandau bzw. zum Bus, während in Westhafen ebenfalls die Ringbahn erreicht wird, aber zusätzlich die U9 und somit die komplette City West (Busanschlüsse z.B. zum 187 könnte man zusätzlich einrichten). Müsste man halt die Vor- und Nachteile abwiegen, aber da sowieso ein neuer Bahnsteig gebaut werden müsste, ist es erstmal egal, wo genau.

  1. Ich bin aus 2 Gründen dagegen:

    Diese neu zu bauenden Regionalbahnhöfe sind einfach nur teuer und bringen wenig bis keinen Nutzen. Hier fährt dann bestenfalls alle 30 min ein Zug. Da kann ich auch bis Jungefernheide oder Gesundbrunnen fahren und dort umsteigen. Muss ich in den meisten Fällen sowieso, weil du nicht überall U2 oder U9 hast. Dann kannste es auch bei der S-Bahnanbindung lassen.
    Es sollen ja die Züge aus Stettin stündlich dazu kommen. Desweiteren soll ja der RE3 verdichtet werden. Dann brauchste keine Verstärkung auf dem Ast. Mal davon abgesehen wäre schon 1 Zug eine Steigerung um 50%. Das reicht doch erstmal.

    Mal davon ist das nicht wirklich effektiv, wenn du für eine Strecke 1:15h brauchst und dann 3 Züge brauchst. Dann brauchst du für hin und zurück 2:30h und hast also pro Umlauf 30 min Standzeit. Ziemlich viel bei einem Stundentakt.

    1. „Dann brauchst du für hin und zurück 2:30h und hast also pro Umlauf 30 min Standzeit. Ziemlich viel bei einem Stundentakt.“

      Da die Linie in Eberswalde versetzt zum RB24 verkehren sollte, ist dort die Zeit ziemlich gesetzt. In Potsdam hingegen enden ja auch viele RB-Linien mit Triebwagen, spricht also gar nichts gegen eine Durchbindung, falls die Auslastung der Fahrzeuge zu gering wäre! 🙂

      „Hier fährt dann bestenfalls alle 30 min ein Zug. Da kann ich auch bis Jungefernheide oder Gesundbrunnen fahren und dort umsteigen.“

      Naja, dabei würde es nicht bleiben. Gutes Beispiel wäre die Heidekrautbahn, welche ja erstmal in Wilhelmsruh enden soll. In Gesundbrunnen zu wenden ist auf jeden Fall nicht die beste Idee, in den Nord-Süd-Tunnel kommt man mit Dieseltraktion nicht. Dann wäre man bei schon min. 4 Züge pro Stunde und Richtung. Jungfernheide bräuchte man auch einen neuen Bahnsteig entlang des Rings.

      1. Der RB24 wird auf Eberswalde-Bernau dann verdichtet. Was genau bringt das? So groß sind die Ströme da dann doch nicht. Du musst zusätzlich 20 min laut Fahrplan auf die S2 warten. Wenn dann bringt der Stettiner Zug etwas, wenn man den gut zum RE 3 taktet. Die Menschen wollen dann doch eher in die Stadt, als drum herum fahren.

        Die Heidekrautbahn ist ein schlechtes Beispiel. Das ist ja quasi eine S-Bahn und Wilhelmsruh ist historisch so gegeben. Ob Wilhermsruh Station bleibt, wenn die Bahn nach Gesundbrunnen währt, ist noch völlig offen. Da bist du über den Stand der Verwirklichung nicht ganz richtig informiert 😉

        1. „Die Menschen wollen dann doch eher in die Stadt, als drum herum fahren.“

          Drum rum ist gut. Die RB24 hält ja auch am Ostkreuz und ermöglicht zu den südöstlichen Stadtteilen deutlich attraktivere Verbindungen als der RE. So dann auch diese RB, welche in Jungfernheide / Messe Nord ja auch den West deutlich besser erschließt. Berlin besteht halt nicht nur aus dem Hbf, der Stadtbahn und der NordSüdStrecke.

          „Ob Wilhermsruh Station bleibt, wenn die Bahn nach Gesundbrunnen währt, ist noch völlig offen.“

          Darum geht es ja auch, Gesundbrunnen ist wohl denkbar ein schlechter Endpunkt für eine Linie aus Norden, in den Nord-Süd-Tunnel geht es dieselnd nicht, da macht eine Verlängerung Richtung Moabit / Jungfernheide in meinen Augen Sinn.

          1. Ich bemängel nicht, dass du vorschlägst, dass man solche Punkte miteinander verbindet. Ich bemängel eher deine teure Ausführung. Du willst 2 neue Regionalbahnhöfe bauen. Eine Regionalbahn ist keine S-Bahn. Auch bemängel ich die Auswahl deiner Endpunkte. Warum nimmst du denn nicht den RB 12, RB 25 und RB 26? Die enden alle 3 am Ostkreuz und hier gibt es keine Planung für Verlängerungen. Nimm doch die und schicke die südlich um den Ring nach Potsdam.

            Aber warum eigentlich immer nur Potsdam? Werder wäre doch viel interessanter, wenn hier ein S-Bahn ähnlicher Takt angeboten werden könnte. Auch deine Zweisystembahn wäre mit denen verknüpfbar. 😉

  2. Was hast du nur mit all deinen Regionalverbindungen nach Potsdam? 😉

    Potsdam ist nicht größer als Köpenick – oder Spandau, etc. und rechtfertigt daher keine Direktverbindungen über diese Distanz!

    1. Von den Pendlerzahlen her: Potsdam -> Berlin 17.000 und Berlin -> Potsdam 14.700. Das ist die stärkste Auspendlerrelation für Berlin und auf die Fläche bezogen natürlich auch die größte Einpendlerrelation.

      Und auf Köpenick bezogen: Während von Köpenick verschiedenste Möglichkeiten hat, in die Stadt zu kommen (S3 zur Stadtbahn, S47 zum Südring, S8/S85 mit Umstieg zum Nordring, usw.), gibt es aus Potsdam qualitativ nur den RE1/RB21 und die S7 auf die Stadtbahn (bzw. mit Umstieg die S1), aber da die 15.000 Ein- und Auspendler mit Sicherheit nicht alle entlang der Stadtbahn wohnen, würden viele davon auch durch die neuen Direktverbindung zu den Halten am Berliner S-Bahn-Ring im 30-Minuten-Takt profitieren.

      Insgesamt geht es mir also v.a. darum, die (überlastete) Stadtbahn zu entlasten (nur noch 2-3 Züge pro Stunde nach Potsdam), aber gleichzeitig die Anbindung von Potsdam durch die neuen Linien insgesamt deutlich zu verbessern.

  3. Insgesamt eine gute Idee, allerdings sehe ich diese in gewisser Konkurrenz zu der mehr oder weniger konkret geplanten Wiederinbetriebnahme der Stammbahn, welche ich dann doch bevorzugen würde. Diese könnte nämlich einen ziemlich ähnlichen Zweck erfüllen (da ähnliche Direktverbindungen schaffen), nur dass Berlin noch zentraler angebunden würde.

    Dennoch sehe ich auch einen Nutzen in diesem Vorschlag, eine Regionalverbindung könnte hier erstens kurzfristiger und zweitens evt. auch zusätzlich verkehren. Nur würde ich aufgrund der langfristig forcierenden Stammbahnreaktiverung hier wenn überhaupt nur minimale Infrastrukturausbauten vornehmen, da sie zum einen ggf. nur für einen Übergangszeitraum dienen, wenn ein zusätzlicher Betrieb doch nicht lohnt und zum anderen, um diese Linie deutlich kurzfristiger realisieren zu können. Vielleicht nur ein zusätzlicher Haltepunkt? Ich würde hier Jungfernheide bevorzugen, da er zum einen den zentralsten Haltepunkt darstellt, Übergang zu anderem RV ermöglicht und bestehende Bahnhofsinfrastrukturen des RV (z.B. Automaten, Infosysteme) genutzt werden können.

    1. “ […] geplanten Wiederinbetriebnahme der Stammbahn, welche ich dann doch bevorzugen würde. Diese könnte nämlich einen ziemlich ähnlichen Zweck erfüllen (da ähnliche Direktverbindungen schaffen), nur dass Berlin noch zentraler angebunden würde.“

      Ich würde ja die Stammbahn auch eher bis Südkreuz verschwenken, wo man gute Anschlüsse zum Nord-Süd-FV bekommt. Das wäre deutlich günstiger zu realisieren als eine Einbindung in den Nord-Süd-Tunnel (diese wäre möglich so teuer wie die restliche Inbetriebnahme) und man kann viele neue Bezirke an Potsdam anbinden. Insofern wäre bei einer konsequenten Umsetzung meiner RB-Vorschläge die Durchbindung der Stammbahn auf die Nord-Süd-Strecke nicht mehr notwendig!

      1. Das kann man natürlich auch gern machen. Die Tatsache einer gewissen Konkurrenz zu einer Durchbindung auf dem Innenring ist aber ja unabhängig davon, mir geht es ja darum, dass beide die Relation Zehlendorf – Gesundbrunnen bedienen. Daher nur nur meine eingeschränkte Zustimmung zu dem Vorschlag.

        1. Von Zehlendorf nach Gesundbrunnen kann man mit der S-Bahn fahren. Interessanter wäre es, wenn man auch direkte Verbindungen von Zehlendorf und Steglitz zum Südkreuz, nach Neukölln zum Ostkreuz oder nach Lichtenberg hätte. Das wäre ein echter Gewinn.

          1. Habe jetzt auch eine Übersichtskarte der Regionallinien nach Potsdam erstellt mit den drei RB-Linien von mir – Man sieht recht deutlich, dass viel mehr neue Bahnhöfe eine schnelle und regelmäßige Direktverbindung bekommen als im Heute-Fall bzw. auch bei einer Einführung der Stammbahn in die Nord-Süd-Achse. 

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