RB München – Holzkchn. – Bad Tölz – Penzberg

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Mit dieser Linie sollen die aus München kommenden Züge, die über Holzkirchen und Bad Tölz nach Lenggries fahren, statt nach Lenggries nach Penzberg geführt werden. Dadurch entstünde eine Querverbindung zur besseren Erschließung des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, sowie eine Verbindung zwiaschen den Städten Bad Tölz und Penzberg. Die Strecke nach Lenggries sollte von dieser S-Bahnverlängerung übernommen werden.

Zwischen Langau und Bichl kann teilweise die Trasse der alten Isartalbahn genutzt werden. Bei Bad Heilbrunn liegt der Bahnhof möglichst nah an der Klinik. Dann erreicht die Trasse die B472, der sie bis Bad Tölz folgt. In Bad Tölz muss an die vorhandene Strecke in einem Linksbogen heran geschwenkt werden. Ein im Weg liegender Sportplatz könnte auf die andere Seite der B472 verlegt werden.

Über Bad Tölz hinaus fahren die Züge weiter wie jene, die bisher aus Lenggries kommen.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

17 Kommentare zu “RB München – Holzkchn. – Bad Tölz – Penzberg

    1. Ich fand, dass es in Bad Heilbrunn, im Bereich Schilcherholzweg, zu eng wird für die Strecke. Deshalb habe ich einen anderen Weg gewählt, nördlich um Bad Heilbrunn herum. So kommt man auch näher an die Klinik heran, was ich bei einem Kurort relativ wichtig finde.

        1. Ich habe mal geprüft, wo die Strecke dann verlaufen müsste, und dabei festgestellt, dass zwischen Langau und Bad Heilbrunn eine erhebliche Steigung zu überwinden wäre, wenn man möglichst gleich an die B472 heran wollte. Meine Trasse bietet eine gleichmäßigere deutlich sanftere Steigung.

          Man sollte Eisenbahnen auch nicht mit gleichen Steigungen versehen, wie sie bei Straßenbahnen möglich sind. Man würde sich ansonsten viele Optionen, z. B. auf Güterverkehr, verbauen.

  1. Die Idee finde ich sehr gut und richtig (eine Bahnquerung im Bayrischen Oberland  ist mehr als überfällig), allerdings dürfte die Anbindung von Penzberg schwierig werden – die vorhandene Bahnstrecke ist dort inklusive Haltepunkt komplett eingleisig, ein Ausbau von Haltestelle und Südzulauf ist durch sehr nahe bebaute Grundstücke und dem Verlauf auf einem Bahndamm sehr aufwendig, auch der beschrankte Übergang direkt südlich vom Bahnhof müsste wohl geändert werden. Da Penzberg schon jetzt im Berufsverkehr im Halbstundentakt angefahren wird, halte ich eine Integration der Strecke ohne Ausbau für recht schwierig.

    1. Vielen Dank, für dein positives Urteil. Die Bedenken wegen eines eventuell erforderlichen Streckenausbaus teile ich jedoch nicht. Es gibt Beispiele für einen Zehn-Minuten-Takt auf eingleisigen Strecken. Ich sehe daher keine Notwendigkeit die Strecke durch ein zusätzliches Gleis zu erweitern. Im Bahnhof Penzberg könnte jedoch ein zusätzliches Gleis problemlos angeordnet werden, indem man den Parkplatz geringfügig verkleinert. Natürlich könnte das zusätzliche Bahnhofsgleis auch schon vor dem Bahnübergang aus dem Streckengleis herausschwenken. Dann müsste in der Tat der BÜ verändert werden. Na und? Das wäre ja kein Hinderungsgrund.

      1. Einen zweiten Bahnsteig bekommt man ganz gut unter, der BÜ dürfte tatsächlich spannend werden – das müsste fast eine Unter/Überführung sein, sonst steht man alle 10 Minuten auf der Hauptverkehrsader der Stadt vor geschlossenen Bahnschranken. Im gegenwärtigen Takt fährt alle 60 Minuten jeweils ein Zug Richtung München und Kochel, dazu kommen im Berufsverkehr Verstärker nach München, die in Penzberg Kopf machen – womit man nordwärts eben bei einen 30 Minuten Takt wäre.

        Eine interessante Option wäre eine weitere Verlängerung westwärts an die Bahnstrecke Tutzing – Garmisch, entweder nach Murnau oder nach Weilheim. Das würde die Verbindung sicherlich reizvoller machen, mit einem RB Weilheim – Seeshaupt – Penzberg – Bad Tölz, oder Garmisch – Murnau – Habach – Penzberg – Bad Tölz.

        1. Warum sollte man alle 10 min vor geschlossenen Schranken stehen? Die Züge sollten im Stundentakt fahren. Beide Strecken zuammen ergäben dann einen (ungefähren) Halbstundentakt. Wenn sich die Züge im Bahnhof Penzberg begegneten, müsste also nur alle halbe Stunde die Schranke schleißen, woraufhin zwei Züge die Straße überqueren. Aber selbst, wenn sich die Züge nicht im Bahnhof begegnen, weil das der Fahrplan nicht vorsieht, wären maximal vier Schrankenschließungen pro Stunde anzunehmen.

    1. Gute Idee, so schafft man eine gute Querverbindung, aber vielleicht schafft man sogar noch eine bessere Querverbindung, wenn man die Bahn von Penzberg auch nach Murnau verlängert. Immerhin käme man so auch besser von Bad Tölz nach Garmisch-Partenkirchen.

      Wenn ich so drüber nachdenke, wäre es vielleicht sogar noch besser über eine Verlängerung von Penzberg bis nach Kempten nachzudenken, weil man so gleich eine große Tangentiale im südlichen Bayern schaffen könnte. Dann müsste man allerdings von der Trasse Penzberg – Murnau noch vor Murnau Richtung Huglfing abzweigen, da es so schneller nach Kempten ginge.

      1. So eine Ost-West- Querung ist ein persönlicher Wunschtraum von mir, mein  Link bezieht sich ja auf so eine Strecke Murnau – Penzberg. Weiter wird schwierig, topographisch ist das westlich/nordwestlich des Staffelsees undankbar. Maximal ein Wiederaufbau Schongau – Kaufbeuren.

    1. Penzberg und Bad Tölz haben signifkanten Schülerverkehr, Bad Tölz ist Regionalzentrum (u.a. auch für Ausflüge, zum Einkaufen und für Nachtschwärmer).

      Ich benutze mal das „bin in der Gegend aufgewachsen“ Argument und sage: da gibt es signifkanten Ost-West-Verkehr, der Auto fährt, weil das Busangebot selbst in dieser recht strukturstarken Gegend grauenhaft ist. In den 80ern war sogar mal eine Ost-West-Autobahn geplant. Nachfrage nach ÖPNV gibt es.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen