RB Naumburg(S) Hbf – Chemnitz

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Beschreibung des Vorschlags

Dies ist ein Vorschlag, der insbesondere ländliche Regionen wieder besser an das Bahnnetz anbinden soll.

Aktuelle Situation:

Zwischen Stolberg(Harz) und Berga-Kelbra, Reinsdorf bei Artern und Wangen(Unstrut), Naumburg-Ost und Teuchern sowie Zeitz und Altenburg findet derzeit kein regelmäßiger Personenverkehr statt. 

Zwischen Wangen(Unstrut) und Naumburg-Ost verkehrt aktuell die RB77, für die schon eine Verlängerung bis Stolberg vorgeschlagen wurde. Auch für Zeitz – Altenburg wurde schon die Reaktivierung im SPNV vorgeschlagen. Meine Idee ist es die Linien zu verbinden, um attraktive Direktverbindungen zu schaffen.

 

Mein Vorschlag:

Linie Streckenverlauf Takt
RB 78 Naumburg – Zeitz – Altenburg – Glauchau – Chemnitz 120min

Die Linie ersetzt folgende Linien:

RB 86 Weißenfels – Zeitz -> zwischen Teuchern und Zeitz nur noch alle 2h oder Vereinigung zwischen Teuchern und Zeitz mit meiner Linie

RB 37 Gößnitz – Glauchau(Sachs) -> entfällt komplett

Die RB hält nicht an allen möglichen Halten, da andere Linien diese schon gut  abdecken und damit etwas Fahrzeit eingespart werden kann.

Die RB 77 Wangen(Unstrut) – Naumburg Ost soll nach diesem Vorschlag bis Sangerhausen (bzw. Stolberg) verlängert werden und trotzdem weiterhin bis Naumburg-Ost verkehren, damit Städte wie Freyburg auch an den Naumburger Osten angebunden sind.

Vorteile:

  • Es werden 2 Bahnstrecken wieder für den Personenverkehr reaktiviert, dadurch werden Städte wie Meuselwitz (10.000 Ew),  Rositz (2.700 Ew) und Tröglitz (2.800 Ew) wieder an den SPNV angeschlossen
  • Altenburg/Meuselwitz/Zeitz erhalten eine Direktverbindung nach Chemnitz
  • Die befahrenen Bahnstrecken (Naumburg-Teuchern, …) werden schätzungsweise wieder besser ausgelastet, da attraktive Direktverbindungen angeboten werden und sind vor einer Stilllegung gesichert
  • Die Schienen liegen überall und der überwiegende Teil der Strecken wird noch regelmäßig befahren

 

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Ich freue mich auf eure Meinung zu der Linie!

Metadaten zu diesem Vorschlag

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13 Kommentare zu “RB Naumburg(S) Hbf – Chemnitz

  1. Prinzipiell eine gute Idee, aber breche diese Linie bitte in Zeitz und Sangerhausen, sie wäre sonst viel zu lang und ließe sich dann auch besser in gegebene Fahrplanstrukturen einpassen.

    Hast du dir Gedanken darüber gemacht, wie der Fahrplan zum Deutschlandtakt passen würde?

    1. Hallo, ja die Linie ist sehr lang, aber damit sollen z.B. Direktverbindungen von Naumburg nach Altenburg/Meuselwitz/Chemnitz angeboten werden, welcher bei deiner vorgeschlagenen Teilung nicht möglich wären. Gleichzeitig soll aber auch Zeitz mit Nebra/Artern und Sangerhausen direkt verbunden werden.

      Ich mache mir mal in den nächsten Tagen Gedanken über eine Anpassung an den D-Takt.

      1. Mit den von mir vorgeschlagenen Brüchen würden immernoch Zeitz mit Nebra/Artern und Sangerhausen direkt verbunden werden. 😉

        Auch käme man aus Altenburg und Meuselwitz nach Chemnitz. Einzig von Naumburg aus nicht, aber wer will denn das schon? Üblicherwiese fahren die Leute zum nächsten bedeutenden Zentrum. Für den Bereich von Teuchern ind Unstruttal wäre das Naumburg, für einen größeren Bereich nicht. Für Naumburg selbst dürften die wesentlichen Ziele Leipzig, Halle, Erfurt oder Jena sein, aber bestimmt nicht das deutlich fernere Chemnitz oder das auch nicht bedeutendere Altenburg.

        Dennoch würde ich Linien von Stolberg nach Sangerhausen (immerhin die zuständige Kreisstadt), von Sangerhausen nach Zeitz (Zubringer nach Naumburg), sowie von Zeitz nach Chemnitz (zumindest ab Altenburg Vorortverkehr für Chemnitz) für zweckmäßig halten. Zwischen Altenburg und Zeitz dürfte die Linie nur von sehr lokaler Bedeutung sein, aber da die Züge aus Chemnitz von der richtigen Seite kommen, könnten sie dorthin gleich weiterfahren.

  2. ich habe eine ähnliche idee:
    altenburg (halbknoten)-zeitz (vollknoten)-teuchern mitte (halbknoten)-naumburg (vollknoten)- vitzenburg (halbknoten)-bretleben (vollknoten)-sonderhausen (halbknoten)-nordhausen (vollknoten).
    aber die verbindung sollte schon stündlich sein. zweistündliche linien sollten sich entweder zu einer stündlichen verbindung verdichten oder gar nicht mehr geplant werden, denn zug verpasst heißt dann ewig warten…

    1. Die Unstrutbahn über die Kyffhäuserbahn weiterzuführen hat halt den Nachteil, dass Städte wie Roßleben erst in Wolkramshausen Anschluss Richtung Kassel/Göttingen/Ruhrgebiet haben, anstatt in Sangerhausen. Zudem hat die Kyffhäuserbahn zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen ja wenig Chancen auf einer Reaktivierung, nachdem erst vor Kurzem ein Radweg auf der alten Bahntrasse errichtet wurde. Auch eine neue Verbindungskurve in Reinsdorf bei Artern von in Richtung Bretleben müsste errichtet werden.

      Daher fände ich es besser, wenn Bad Frankenhausen an Sangerhausen angeschlossen wird (siehe Vorschlag). Aber zukünftig finde ich deine Idee trotzdem nicht schlecht.

      Ein Stundentakt ist durchaus sinnvoll, wobei ich diesen nur zwischen Sangerhausen und Altenburg einführen würde, weil Gößnitz-Glauchau-Chemnitz teilweise überlastet ist und Stolberg nur touristisch attraktiv ist.

    1. Die Trasse wäre da, aber die Schienen sind laut Google Maps und OpenRailwayMap abgebaut.
      In Bretleben kann aber dann nicht Richtung Kassel/Göttingen umgestiegen werden. Man hätte dort nicht mehr Anschlüsse als in Reinsdorf bei Artern.

      1. Deswegen finde ich die Linie nach Nordhausen zu verlängern sehr sinnvoll. Zudem kann diese Linie auch alle Halte zwischen Sondershausen und Nordhausen bedienen und die Linie Erfurt-Nordhausen kann als Stadtexpress beschleunigt werden.

  3. Ich kann hier nur nochmal wiederholen, was ich unter dem anderen Vorschlag schon geschrieben habe:

    Die Linie führt komplett tangential zu jeglichen Nachfrageströmen. Für Stolberg wäre wohl in erster Linie Nordhausen interessant, darüber hinaus vielleicht Halle oder Erfurt. So geht es aber nur über weitere Dörfer und über zwei Stunden Fahrzeit nach Naumburg. Wer will denn von von Stolberg nach Naumburg? Ich kann den Gedanken nachvollziehen, weitere Städte wie Roßleben wieder an den Bahnverkehr anzubinden, aber das sollte anders geschehen.

    Die Strecken, die du hier größtenteils wieder reaktivieren willst, wurden ja nicht ohne Grund stillgelegt. Also sollte man bei einem erneuten Versuch dafür sorgen, dass sie attraktiver ist als vorher. Dazu gehören neben einer entsprechend attraktiven Infrastruktur Verbindungen, dorthin wo die Leute hinwollen. Und das ist in den meisten Fällen der jeweils nächstgrößere Ort oder noch größere Stadt (System der zentralen Orte, erklärt z.B. hier).

    Hier wird dagegen eine Linie angeboten, die drei ungünstige Komponenten miteinander kombiniert:

    – Sehr lange Regionalbahnlinie mit vielen Halten
    – Tangential zu jeglichen Großstädten
    – Auf ganzem Laufweg (Stollberg – Chemnitz) vsl. auch noch langsamer als die Umsteigeverbindungen über Leipzig

    Tut mir leid, aber in der Form ergibt das wirklich keinen Sinn. Man kann sicher über die ein oder andere Reaktivierung nachdenken, aber dann entweder mit Durchbindung zur nächstgrößeren Stadt oder (wenn dies z.B. zu unnötigen Parallelverkehren führt) mit Umstieg an den Knotenpunkten.

    1. Hallo, ich will trotzdem mal versuchen, den Sinn dieser Linie aufzuzeigen.

      Die hier größtenteils befahrenen Bahnstrecken (wie die Unstrutbahn oder Zeitz-Altenburg) verlaufen nun mal um die Großstädte wie Leipzig oder Halle herum. Mir ist bewusst, dass Meuselwitz mehr Bedarf nach Leipzig hätte, aber hier liegen beispielweise die Schienen nicht mehr. Die Linie wäre eben eine typische Verbindung, die das ländliche Land durchquert und nicht von Nord nach Süd verläuft. Solche Verbindungen sind durchaus wichtig.

      Die Strecken, die du hier größtenteils wieder reaktivieren willst, wurden ja nicht ohne Grund stillgelegt. Also sollte man bei einem erneuten Versuch dafür sorgen, dass sie attraktiver ist als vorher.
      Genau das war mein Plan. Ich will mit dieser ungewöhnlich langen Linie umsteigefreie Verbindungen zu den nächsten Oberzentren, bzw. Umsteigeknoten schaffen. Chemnitz ist mit 243.000 Einwohner ja schon ein attraktives Ziel.

      Sehr lange Regionalbahnlinie mit vielen Halten
      Ich habe noch überlegt, ob man einen zweistündlichen Wechsel zwischen RB und RE vornimmt, denn ich gebe dir in diesem Punkt Recht, dass sich dadurch die Fahrzeit um einiges verlängert. Man könnte folgendes anbieten:
      RB Sangerhausen-Altenburg
      RE Sangerhausen-Chemnitz
      Den Abschnitt Stolberg-Sangerhausen könnte man streichen, da dieser wirklich nicht besonders von einer Verlängerung bis Chemnitz profitieren würde.

      Auf ganzem Laufweg (Stollberg – Chemnitz) vsl. auch noch langsamer als die Umsteigeverbindungen über Leipzig
      Das war mir von Anfang bewusst, es wird bestimmt keinen geben, der die Linie von Anfang bis Ende in schätzungsweise 4:30h durchfährt. Es geht mir um Direktverbindungen wie Sangerhausen-Naumburg/Zeitz, Naumburg-Zeitz/Meuselwitz/Altenburg/Chemnitz, Zeitz-Altenburg/Chemnitz.

      Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig mehr von der Sinnhaftigkeit diese Linie überzeugen.

    2. Ich will mich mal nur auf Stolberg beziehen: Warum sollte man sich nach Nordhausen orientieren? Die zuständige Kreisstadt ist Sangerhausen! Außerdem liegt Nordhausen in einem anderen Bundesland. Der Grund für die Stilllegung war meiner Ansicht nach, dass die Züge in Berga-Kelbra geendet haben. Da will nun wirklich keiner hin. Eine durchgehende Verbindung in die Kreisstadt mit vernünftigen Geschwindigkeiten hätte vielleicht geholfen.

      1. Da kann ich nur zustimmen. Zu ergänzen wäre noch, dass man von Nordhausen aus schon sehr gut per Bahn in den Harz gelangt – nämlich mit den Harzer Schmalspurbahnen. Da macht es wenig Sinn, noch eine Verbindung anzubieten.

  4. Hallo, ich habe nun meinen Vorschlag nochmal überarbeitet und die Linie bis Naumburg gekürzt, bzw. hier geteilt.

    Begründung: Die Linie war vorher sehr lang und war deshalb nur schwer in bestehende Fahrpläne zu integrieren. Des Weiteren ist eine lange Linie deutlich verspätungsanfälliger. Die jetzige Linie verbindet Naumburg, Zeitz und Altenburg mit Chemnitz und schafft damit ganz neue Direktverbindungen zwischen den Städten. Ich habe mich gegen eine Teilung in Zeitz entschieden, da Zeitz wohl schneller über Leipzig von Sangerhausen aus zu erreichen ist. Zudem war es mein Ziel, von Naumburg aus ohne Umsteigen nach Altenburg und Chemnitz zu gelangen. Die Linie kann wenn möglich gerne auch im Stundentakt betrieben werden, möglicherweise dann in der einen Stunde nur bis Altenburg.

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