RB20 bis Köln verlängern

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Beschreibung des Vorschlags

Teil des S-Bahnnetzes Aachens.

Diese Idee geht auf einen Aprilscherz der Aachener Zeitung zurück: Aufgrund der Verspätungsanfälligkeit des RE1 und RE9 entstehe zwischen Aachen und Köln eine weitere stündliche Direktverbindung.

Ich kann diesen Artikel nicht verlinken, da er mittlerweile gelöscht ist.

Viele Pendler bedauerten allerdings, dass es sich bei dem Artikel nur um einen Scherz handelte, da die angesprochenen Probleme durchaus real sind.

Mit dieser Verbindung möchte ich die Städteregion Aachen besser an Köln anbinden.
Dieser Zug soll in Herzogenrath am neuen Bahnsteig beginnen und enden. Ich habe in Richterich den geplanten Haltepunkt hier mit aufgenommen, in Eschweiler wird der Halt Nothberg reaktiviert. Zwischen Düren und Köln Hbf habe ich keinen Halt hinzugefügt, da der Zug nicht die Anbindung Horrems und Ehrenfelds verbessern soll, sondern die Aachens.

Die RB20 soll im T30 zwischen Herzogenrath und und Köln verkehren.

Meine Idee für die Strecke Herzogenrath-Alsdorf-Stolberg und die Strecke Stolberg-Langerwehe sind separat zu finden.

Der RE1 und RE9 sollen in Langerwehe und in Rothe Erde durchfahren, da diese Halte die Regionalexpresse zu stark ausbremsen. In Eschweiler und Stolberg soll jeweils der ein RE halten und der andere durchfahren.
Möglicher Fahrplan:
RE1: Aachen Hbf- Stolberg Hbf- Düren- Horrem- Ehrenfeld- Köln Hbf.
RE9: Aachen Hbf- Eschweiler Hbf- Düren- Horrem- Ehrenfeld- Köln Hbf.

Zwischen Aachen und Köln entsteht somit ein T15.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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11 Kommentare zu “RB20 bis Köln verlängern

    1. Prinzipiell wäre das aufgrund der Klassifikation als RB und RE richtig, daraus würden allerdings kapazitative Probleme resultieren: Die RB20 fährt derzeit in Doppeltraktion und ist ca. 70m lang. Die REs fahren in der Regel mit 5-6 Dostos und sind gut gefüllt, die meisten steigen allerdings in Ehrenfeld oder Horrem aus.
      Man müsste also mindestens eine Vierfachtraktion fahren lassen, von denen in Horrem schon wieder zwei abgekoppelt werden müssen, dies würde einen viel zu hohen Aufwand erfordern, der für drei Stationen nicht gerechtfertigt ist.

      Eigentlich bin ich auch kein Freund von haltenden REs und durchfahrenden RBs, hier führt allerdings kein Weg daran vorbei.

        1. Das Problem liegt im Rollmaterial begründet:
          Die RB20 verkehrt derzeit mit Talent-Triebwagen in Doppeltraktion, die REs mit Dostos. Die REs haben also die benötigten Kapazitäten für Halte in Horrem und Ehrenfeld, die RB20 nicht. Wenn die RB20 an den beiden Halten auch noch halten würde, müsste man noch zusätzliche Wagen anschaffen, da die Doppeltraktion nicht mehr ausreicht.

          Bei den REs ist dieses Problem nicht vorhanden, da die Dostos groß genug für die ganzen Passagiere sind.

          1. Ja, aber man hätte doch quasi in beiden Fällen westlich von Horrem Kapazitäten, die man nicht braucht. Egal, ob da nun ein RE oder eine RB hält.

            Zweiteilige Talenttriebzüge wären bei einer Verlängerung natürlich unsinnig, es sollten elektrische Züge mit einer ausreichenden Kapazität sein. Dann könnte man auch die Züge östlich von Horrem verstärken. Insgesamt braucht man ja auch eh zusätzliche Fahrzeuge.

            1. Wenn aufgrund der Elektrifizierung der RB20 tatsächlich neue Fahrzeuge angeschafft werden, kann man tatsächlich auf größere Fahrzeuge achten (am besten auch schnellere; derzeit 120km/h).

              Solange noch die alten Dieseltriebwagen fahren, muss man halt damit auskommen, was man hat.

              Eigentlich bin ich auch kein Freund von haltenden REs und durchfahrenden RBs.

  1. Die Relation Düren – Köln Hbf wird durch die Linien RE1, RE9 und S19 ausreichend bedient. Die RB20 hat in Langerwehe einen perfekten Anschluss an die RE1 und RE9. Die Fahrtzeit zwischen Eschweiler-Weisweiler und Köln Hbf liegt zwischen 42 und 44 Minuten.

    RB20 Weisweiler :00 Langerwehe :03
    RE1 Langerwehe :10 Köln :44
    RB20 Weisweiler :30 Langerwehe :33
    RE9 Langerwehe :37 Köln :13

    RE1 Köln :15 Langerwehe :45
    RB20 Langerwehe :55 Weisweiler :59
    RE9 Köln :47 Langerwehe :19
    RB20 Langerwehe :25 Weisweiler :29

    1. Es geht mir nicht nur um die Direktverbindung Herzogenrath-Köln, sondern auch um eine Beschleunigung der bestehenden REs.
      Wenn man die Linien heute beschleunigen möchte, fällt die Anbindung nach Köln weg, als Ersatz dafür möchte ich die RB20 verlängern.

      1. Bei der RE9 wäre tatsächlich eine Beschleunigung über Köln-West denkbar. In diesem Fall können der Hauptbahnhof und Deutz nicht bedient werden, dafür wird jedoch auch die Hohenzollernbrücke entlastet.

      2. Die RE9 braucht derzeit von Ehrenfeld bis Porz 28 Minuten, da sie in Köln Hbf einen Aufenthalt von 9 Minuten hat. Durch einer Umleitung über die Südbrücke kann der Weg bis Porz beschleunigt werden.

        Köln Ehrenfeld ab 12:05
        Köln-West an 12:09 / ab 12:11
        Köln-Süd an 12:15 / ab 12:17
        Porz(Rhein) an 12:29

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