RE44 Moers – Münster

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Beschreibung des Vorschlags

Der Fossa-Emscher-Express RE44 (Moers – Bottrop) soll eigentlich Kamp-Lintfort mit Bottrop verbinden, jedoch pendelt er zum Teil zwischen Oberhausen Hbf und Bottrop hin und her, einfach aufgrund des Lokführermangels. Sollte sich dieser beruhigen, könnte man aber so vorgehen.

Hier möchte ich vorschlagen, den RE44 auf den Abschnitt Moers – Bottrop zu beschränken. Dann sollte der RE44 sollte von Bottrop Hbf über Gladbeck nach Haltern und über Haltern nach Münster verlängert werden. So würde Oberhausen wieder eine Direktverbindung nach Gladbeck Westbahnhof erhalten, aber nicht nur Oberhausen, sondern auch Duisburg und der linke Niederrhein bekämen neue Direktverbindungen nach Gladbeck, Gelsenkirchen-Buer Nord, Marl und Haltern. Zudem erhielten der linke Niederrhein Oberhausen, Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen-Buer und Marl eine Direktverbindung nach Münster.

Das schöne an dieser Idee ist, dass die gesamte Achse Moers – Münster durchgehend elektrifiziert ist. Würde man Kamp-Lintfort anbinden wollen, müsste man dorthin auch elektrifizieren oder die in Moers endenden Kurse der Linie RB31 dorthin fahren lassen. Diese kann das auch aufgrund ihrer langen Standzeit (55 Minuten) in Moers, vgl. Machbarkeitsstudie S. 21ff. Der RE44 hält als RE nur an wichtigen Stationen, jedoch hält er zwischen Gelsenkirchen-Buer und Haltern an allen Stationen, da aufgrund der Eingleisigkeit der Strecken nur ein stündlicher Zug möglich ist. Deswegen muss die S9 in diesem Abschnitt entfallen, wenn man die Strecke nicht extra für den RE44 zweigleisig ausbauen möchte. Die S9 fährt dann mit beiden Kursen nach Recklinghausen.

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4 Kommentare zu “RE44 Moers – Münster

  1. „Das schöne an dieser Idee ist, dass die gesamte Achse Moers – Münster durchgehend elektrifiziert ist. Würde man Kamp-Lintfort anbinden wollen, müsste man dorthin auch elektrifizieren“

    Sehe das eher nicht als „schön“ sondern als Schwierigkeit. Wenn man Kamp-Lintfort nicht wieder seine Schienenanbindung nehmen will, ist eine Elektrifizierung zwingende Voraussetzung. Denn über eine Strecke mit 95% Elektrifizierungsanteil zu dieseln führt deine ganze Idee ad absurdum.

    1. Das sehe ich auch so, Intertrain. Allerdings, ich weiß nicht, ob du das weißt, aber die Linie RB31kurz hat in Moers eine so lange Wendezeit, dass sie auch gut bis Kamp-Lintfort weiterfahren könnte, aber tatsächlich ist der Abzweig nach Kamp-Lintfort nicht so lang, dass man ihn auch unter Fahrdraht packen kann. Immerhin fährt die Linie RB31 Duisburg-Xanten zwischen Duisburg und – lass mich jetzt nicht lügen – Millingen meine ich komplett auf einer elektrifizierten Strecke. Also fehlt da nur die Oberleitung von Millingen bis Xanten. Da kann die Linie RB31 auch gerne komplett elektrifiziert werden, sodass man über eine Oberleitung nach Kamp-Lintfort auch sprechen darf.
      Die Elektrifizierung spreche ich noch einmal im Vorschlag genauer an und auch die Betriebsmöglichkeit mit der RB31 nach Kamp-Lintfort.

      1. Das ist eine gute Idee, danke für die Erklärung.

        Ich hab aber noch einen weiteren Punkt hierzu:

        „Deswegen muss die S9 in diesem Abschnitt entfallen, wenn man die Strecke nicht extra für den RE44 zweigleisig ausbauen möchte. Die S9 fährt dann mit beiden Kursen nach Recklinghausen.“

        Damit würde man den Städten ja die Anbindung nach Essen nehmen, welches ja vermutlich das wichtigste Oberzentrum für sie ist (wichtiger als Oberhausen oder Duisburg). Das halte ich für nicht so sinnvoll. Gibt es da keine andere Lösung? Sonst muss man halt auf einen zweigleisigen Ausbau warten. Außerdem: Braucht es eine Verdichtung nach Recklinghausen überhaupt?

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