RE50: Verlängerung nach Kassel

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Konzept

Der RE 50 fährt bisher stündlich nach Fulda, der RB 51 teilweise halbstündlich, teilweise stündlich. Der Takt wird beibehalten, während der RE 50 bis nach Kassel weiterfährt und dabei kleinere Orte auslässt. Damit hat man eine Alternative zur Main-Weser-Bahn geschaffen. Im Norden gibt es zwischen Fulda und Kassel stündlich den RB 5 und die RT 5 halbstündlich ab Melsungen nach Kassel. Diese Taktzeiten werden ebenso beibehalten.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

14 Kommentare zu “RE50: Verlängerung nach Kassel

  1. Im Prinzip unterstützenswert die Sache. Wenn im Gegenzug der Cantus wieder in den kleineren Ortschaften hält (Marbach, Oberhaun, Mecklar bspw.), wird’s noch runder. Vorher müssen aber mal, mittels diverser Spangen zur und von der SFS, die ganzen ICEs von der Strecke runter. Denn von Fulda nach Bebra passt heute zeitweise kein Blatt Papier mehr dazwischen.

    6 Doppelstockwagen wie derzeit zwischen Frankfurt und Fulda wird es auf dem Nordabschnitt auch nicht brauchen. Da das früher oder später alles mit Twindexx-Triebzügen gefahren werden wird, lässt sich der Situation durch Stärken/Schwächen aber ganz gut Rechnung tragen.

    1. Doppelstockwagen sind sowieso nicht möglich, da die Tunnel bei Buchagentur und Malsfeld nicht dafür ausgelegt sind. Das mit dem Cantus wäre natürlich sinnvoll. Wenn die Nachfrage viel zu schwach ist, kann man bestimmte Ortschaften ja nur jede 2. Stunde bedienen, was ja besser als gar nichts ist.

      1. Wegen Dostos: ich bin mir ziemlich sicher mich zu erinnern dass ich die Strecke mal mit einem Umgeleiteten ICE 1 gefahren bin. Dem seine Pommesbude dürfte sich im LRP kaum von Dostos unterscheiden. Und sollen auf der MDV nicht auch die IC2 zum Einsatz kommen?

      2. > Tunnel
        Einstöckig brauchste auf der Linie gar nicht erst anfangen. Die fahren in der HVZ z.T. mit 2 Loks und 8 oder gar 9 Doppelstockwagen, und die sind je voller je näher sie an Frankfurt rankommen. Keine Ahnung wie groß die Tunnel sind, aber wenn sie für Doppelstock nicht reichen, dann wird das nichts.

        > nur jede 2. Stunde
        Im Zweistundentakt lassen sich vielleicht irgendwelche Touristenbahnen bedienen, Wochenende geht vielleicht auch noch. Wer morgens zur Arbeit muss und abends wieder nach Hause will, der kann damit aber nichts anfangen. Stundentakt muss schon sein, sonst bleibt das Auto das Verkehrsmittel der Wahl.

        1. Stimmt. Eigentlich meinte ich das mit stündlich. Außerdem könnte man den RB 51 länger fahren lassen. Was mir aufgefallen ist, ist dass die Züge nur in der Mitte überfüllt sind und an den Enden zwar gut gefüllt, aber es sind noch genug Plätze frei

  2. Ich halte da nicht so viel von „Doppelangebote“ zu schaffen, die durch den Steuerzahler subventioniert werden müssen. Für diese Relationen gibt es ja schon Angebote: Frankfurt – Fulda – Kassel/Bad Hersfeld geht im FV, wer nur ein NV-Ticket besitzt kann nach Kassel über die Main-Weser-Bahn fahren bzw. von Fulda mit dem Cantus. Mit dieser Verbindung werden quasi nur Fahrgäste aus anderen Zügen abgezogen. Einzig eine Fortführung nach Bebra  halte ich für überlegenswert, wird ja heutzutage schon einmal täglich mit je einem RE und IC so praktiziert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Allerdings dann eher als Ersatz zu den Cantus Zügen mit Stärken/Schwächen in Fulda. Man könnte dann Bebra als (NV-) Drehkreuz wieder aufleben lassen, wenn man durchgehende Züge Kassel – Eisenach anbietet und den RE vielleicht sogar bis Göttingen durchbindet. Würde das als zweistündliches Konzept so vorschlagen alternierend zu dem heutigen Konzept. Ausreichend Kapazität natürlich vorausgesetzt, also vsl. nach Inbetriebnahme einer NBS Kirchheim/Niederaula – Hersfeld/Bebra.

    1. Das verstehe ich erstmal, aber ich komme aus Melsungen und von dort aus dauert es mit Umsteigen in KS zu lange, vor allem im Winter, wenn es kalt ist und im Sommer, wenn es heiß ist. Über Fulda sind die Umsteigezeiten so besch*ssen, dass ich dann lieber mit dem Auto nach FFM fahre, denn die S-Bahnen fahren in Frankfurt auch wie sie wollen. Gäbe es wenigstens eine durchgehende Verbindung nach Frankfurt, würde ich es mir überlege und ich glaube, das geht vielen anderen so. Wenn man den Nahverkehr attraktiver machen will, muss man kurzfristig investieren um langfristig erfolgreich zu sein.

      1. Hmm.. Ja, das kann ich verstehen. Richtung Frankfurt liegt Melsungen denkbar ungünstig, weil es ja quasi kurz vor bzw. hinter Kassel liegt, sodass man entweder wieder zurück (Kassel) oder einen recht weiten Weg bis zum nächsten FV-Halt (Fulda) fahren muss.

        Eine zusätzliche Regionalverbindung nach Kassel sehe ich dennoch kritisch. Für mich kommt daher eigentlich nur ein Ersatz des Cantus infrage, der  zweistündlich in Fulda durchgebunden wird. Oder einfach nur eine Optimierung der Anschlüsse in Bad Hersfeld und Fulda/Kassel. Vor allem solange auf der Strecke sogar noch FV verkehrt. Nur falls der Halt in Bad Hersfeld irgendwann entfallen sollte, könnte man hier zur Kompensation schnelle REs einführen. Interessant wäre sonst auch die von dir schon vorgeschlagene Reaktivierung der Kanonenbahn, die (einen adäquaten Ausbau vorausgesetzt) attraktive Verbindungen nach Frankfurt über die Main-Weser-Bahn bieten könnte.

      2. Für dich persönlich wird man aber keinen RE einrichten. Das ist auf dieser Verbindung auch vollkommen unsinnig, weil das Fahrgastaufkommen Fulda-Frankfurt viel höher ist als Fulda-Kassel. Auf der Verbindung über Marburg, die auch eine halbe Stunde schneller bleiben würde, ist die Auslastung im RE etwa konstant. Wieso dauern die Umsteigezeiten im Winter oder Sommer zu lange. Sowas habe ich ja noch nie gehört.

        Melsungen-Frankfurt ist aber etwas weit für Regionalverkehr, mit dem Fernverkehr nach Fulda/Bad Hersfeld und weiter mit dem cantus in 2 Stunden ist doch ziemlich attraktiv. Mit der S-Bahn in Frankfurt habe ich eigentlich ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Für den letzten Satz müsstest du auch einen Obulus in Richards Phrasenschwein werfen…

  3. Meines Erachtens ist es besser, einen RE Kassel-Erfurt einzuführen, der endlich mal Bebra als Umsteigeknoten fördert und nicht nur langsame Linien von dort aus fahren. In Bebra soll dann der RE50 starten nach Frankfurt (Main) Hbf.

    Außerdem ist es besser, den Cantus Göttingen-Bebra zu ergänzen mit schnelleren Zügen Göttingen-Fulda, die nicht in Niederhone zweimal halten und das Umsteigen in Bebra unnötig machen.

    1. Sehe ich auch so. Lieber Bebra als Drehkreuz mit beschleunigten REs Kassel – Eisenach und (Frankfurt -) Fulda – Göttingen (ohne Kopfmachen in Eschwege) alle zwei Stunden, zusätzlich zu den stündlichen RBs, die wie heute verkehren.

      1. Hat zwar nix mehr mit dem Vorschlag zu tun, aber… für nen durchgehenden RE Göttingen-Fulda-* seh ich überhaupt keinen Bedarf. Schon gar nicht, wenn sie das wichtigste Zentrum an der Strecke, Eschwege nämlich, auslässt. Der stündliche Cantus dort geht voll in Ordnung, alles andere ist Fernverkehr und hervorragend erschlossen.
        Noch eher würd ich mal überlegen, Eschwege wieder an Kassel anzubinden. Das gab’s ja auch mal und wurde sträflicherweise erst vernachlässigt und dann dichtgemacht; heutzutage wär das ein klassischer Stadtexpress im Stundentakt.

        Bei dem RE Kassel-Eisenach(-Erfurt-Leipzig) würd ich hingegen mitmachen.

        1. Na gut, war nur so angedacht eine Art Ersatz für den entfallenden Fernverkehr auf der alten Nord-Süd-Strecke zu schaffen. Aber du hast wohl Recht, der Cantus ist da ausreichend, der hält ja gar nicht mal so oft.

          Ja, Eschwege – Kassel fänd ich auch interessant, wobei ich für die Nebenbahn über Waldkappel wenig Perspektive sehe, eher könnte man eine Verbindungskurve bei Eichenberg überlegen.

          Der RE Kassel – Eisenach ist auf jeden Fall sinnvoll, die aktuelle Verbindung der beiden Städte sowohl im Nahverkehr als auch im Fernverkehr absolut unzureichend.

          1. > die Nebenbahn über Waldkappel
            ist seit Bau der A44 endgültig und ein für allemal sprichwörtlich begraben 🙁

            Ich hatte den Stift schon in der Hand und wollte drauf los zeichnen. Dann aber die Katastrophe auf Google Earth angesehen… da ist jetzt ein guter Teil von der Autobahn überbaut. Teilweise käme man vielleicht noch neutrassiert zwischen dieser und der Bundesstraße durch; überall da wo die Autobahn die alte Trasse quert, siehts ohne aufwändige Kunstbauten mau aus. Das macht definitiv keiner, also lass ich’s auch…

            Obenrum (Kurve Eichenberg o.ä.) ginge vielleicht: hinterm Bebenroth-Tunnel links raus, Brücke übers Tal und auf die Bahn Richtung Witzenhausen drauf. Wär mir aber zu wenig Mehrwert.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen