Reaktivierung Iserlohn-Hemer-Menden

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Beschreibung des Vorschlags

Ich schlage vor die Oesetalbahn zwischen Iserlohn und Menden zu reaktivieren, da Hemer eine Stadt mit 58.000 Einwohnern aktuell keinen Bahnanschluss hat und das in Zeiten der Vekehrswende nicht hinnehmbar ist.

Anfangen würde ich dabei mit dem Abschnitt Hemer-Menden, dessen Reaktivierung im Zuge einer Gartenschau 2010 aus politischen Gründen und gegen den Willen der Stadt Menden und vieler Einwohner aus Hemer und Menden durch übereilten Radwegbau sabotiert wurde.

Der Betrieb des ersten Bauabschnitts soll dann mit einem zweiteiligen RB54 von Dortmund über Unna und Fröndenberg mit Flügelung in Menden erfolgen.

In einem zweiten Schritt soll dann auch der Abschnitt Iserlohn-Hemer reaktiviert werden, wobei der Bahnhof im Hemeraner Stadtteil Westig jedoch aufgrund zu starker Überbauung ausgelassen wird und stattdessen ein kurzer Tunnel gebaut werden soll. So müsst kein einziges Gebäude abgerissen werden und die Fahrzeit würde darüber hinaus beschleunigt.

Das Betriebskonzept der kompletten Strecke hängt davon ab ob die Elektrifizierung der Ardeybahn bis dahin umgesetzt ist und ob eine Elektrifizierung der RB54 in Frage käme.

Edit: Ich habe jetzt eine zweite Alternative eingezeichnet, die ohne Tunnel auskommt und sich an der alten Trasse orientiert. Auf Google Maps kann man sehen, dass die Schneise der Eisenbahnschleife noch frei von Gebäuden ist und der Rest bis Hemer Bahnhof höchstens von Straßen und Parkplätzen überbaut ist, hier könnte der Individualverkehr mal zurückstecken.

Allerdings müsste man der Feuerwehr vorher eine neue Zufahrt bauen.

Edit 2:

Wie bereits von mir vermutet ist der Abschnitt Hemer-Menden immer noch gewidmete Eisenbahntrasse (mit Radweg nur gesichert) und darüber hinaus ist bereits ein Gutachten über Förderfähigkeit vorhanden, was meine Idee die Reaktivierung in 2 Schritte zu teilen unterstützt.

Zwischen Hemer-Menden wäre somit eine schneller durchsetzbare Reaktivierung ohne viel rechtlichen Planungskram und ohne große Einspruchsmöglichkeiten möglich.

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23 Kommentare zu “Reaktivierung Iserlohn-Hemer-Menden

  1. Würde nicht eine Reaktivierung von Menden ausreichen? Oder alternativ nur von Iserlohn? Denn der zweite Anschluss bringt ja nicht mehr so viel Nutzen, außerdem ist der von dir angedachte, neuzubauenden Abschnitt ein wenig problematisch, da er sehr enge Radien aufweist, sehr teuer ist und als Tunnel unter der eh schon niedrigsten Stelle (Bach) drunter durch, wohl zu starke Steigungen aufweist.

    1. Eine Reaktivierung von Menden aus wäre der wichtigste Teil meines Vorschlags, jedoch sehe ich auch eine Reaktivierung von Iserlohn aus für sinnvoll an, da hiermit eine bessere Anbindung Hemers an Iserlohn, Hagen und Schwerte erreicht wird.

      Da die Reaktivierung von Menden aus günstiger und schneller umsetzbar wäre habe ich ausdrücklich einen zweistufigen Vorschlag erstellt.

      Die Kurvenradien sehe ich als machbar an, da die RB53 auf dem Abzweig in Schwerte bereits einen ähnlich engen Kurvenradius hat.

      Den Höhenunterschied würde ich ausgleichen indem ich bereits den östlichen Weg zum Tunnel aus Lärmschutzgründen in einen Einschnitt verlege, evtl kann der Tunnel auch östlich um ein in offener Bauweise errichtetes Stück verlängert werden und somit verlorene Gartenfläche hinterher auf der Tunneldecke wiederhergestellt werden.

  2. Grundsätzlich finde ich diese Idee gut.

    Ich fände am westlichen Rand von Hemer (Nahe Bushaltestelle Lensweg) einen weiteren Haltepunkt sinnvoll, da die Züge aufgrund der 2 sehr engen Kurven stark abbremsen müssen. Genau dazwischen würde ein Halt die Fahrtzeit gar nicht so stark verlängern.
    Dieser Halt könnte auch für Schüler des nahen Gymnasiums interessant sein.

    1. Habe ich mal hinzugefügt, bei den engen Kurvenradien ist das wirklich sinnvoll.

      Dann könnte man die Buslinie 210 auch an diesem Haltepunkt enden lassen, sofern sie bei reaktivierter Bahnverbindung überhaupt nicht gebraucht wird.

  3. Eine Zweisystembahn könnte ab Höhe Hönnetalstr. die Hauptstr. befahren, und ab Stadtgrenze Iserlohn dann wieder auf die Eisenbahntrasse wechseln. Das spart den teuren Tunnel, und verbessert die Erschließung.

    1. Ich habe überlegt, welche Alternativen es noch gäbe, leider hat die Hauptstraße einen noch engeren Kurvenradius, sodass es nicht mit einem rein rechtlichen BoStrab Abschnitt getan wäre sondern man von grundauf andere Triebwagen bräuchte.

      Laut Google Maps könnte man aber tatsächlich die alte Eisenbahnschleife wieder einrichten, da sie nur von Straßen und Parkplätzen überbaut zu sein scheint, dann müsste man aber das Feuerwehrgebäude umbauen.

      Ich schau einmal ob ich einen alternativen Weg einzeichnen kann.

      1. Grundsätzlich würde sich aber ein Zweisystemnetz für weite Teile des Sauerlandes anbieten, da viele Lücken nur schwer per Eisenbahn zu schließen sind.

        Was mir gut vorstellen könnte wäre ein Netz an Querverbindungen wie z.b. Fröndenberg-Hemer-Hagen, Fröndenberg-Werdohl-Lüdenscheid und Halver-Lüdenscheid-Herscheid-Plettenberg als Zweisystembahnen.

  4. Es handelt es sich hierbei nicht um eine Reaktivierung, sondern um einen Wiederaufbau, da die Strecke bis auf einen 300 Meter langen Gleisrest in Menden vollständig abgebaut und entwidmet ist. Daher muss die dargestellte Maßnahme die Kriterien eines Neubaus erfüllen, wobei insbesondere zu beachten ist, dass die EBO das Neuanlegen von Bahnübergängen nicht zulässt.
    Entsprechend handelt es sich hier auch nicht um eine Regionalzuglinie, sondern um eine Infrastrukturmaßnahme, weswegen ich die Kategorie entsprechend geändert habe. Bitte zukünftig beachten. Ich bitte auch darum, einen treffenderen Titel zu finden, da es wie gesagt keine Reaktivierung ist.

    1. So weit ich weiß muss eine Strecke im Zustand der Trassensicherung nicht zwingend entwidmet sein, bei den Vorschlägen zur Wiederanbindung Velberts hat die Kategorie S Bahn auch gepasst obwohl bei der Strecke ebenfalls die Gleise weg sind:

      https://extern.linieplus.de/proposal/s-bahn-velbert-heiligenhaus-duesseldorf-monheim/

      Zumindest auf dem Abschnitt Menden-Hemer trifft der Begriff Reaktivierung durchaus zu, bei Iserlohn-Hemer gebe ich dir recht allerdings wollte ich:

      1) Nicht 2 Vorschläge erstellen

      2) Nichts vorschlagen wo eh schon Planungen existieren https://www.wp.de/staedte/menden/reaktivierung-der-oesetalbahn-zwischen-menden-und-hemer-hakt-id216262621.html Man kann den Artikel zwar nicht lesen ohne zu bezahlen allerdings geht aus dem Einführungstext hervor, dass es bereits einen Zieltermin geben soll.

      Übrigens zeigt der Artikel auch, dass die Medien ebenfalls den Begriff Reaktivierung verwenden.

      Was die Bahnübergänge betrifft, wenn es wirklich nötig sein sollte hätte ich kein Problem dem Invidualverkehr halt seine Straßen zu durchtrennen (bis auf die Hauptstraßen natürlich) wenn es rechtlich nicht anders wirtschaftlich sein sollte.

      Ein verschlechtertes Straßennetz hilft der Verkehrswende.

      1. In diesem Fall scheint die Fläche definitiv vom Eisenbahnverkehr entwidmet zu sein, da die Flächennutzung an einigen Stellen mittlerweile eine vollkommen andere ist (Parkplätze, Vorgärten, Straßen).

        Und nur weil die Medien einen Begriff falsch verwenden, sollte man dies ihnen keinesfalls nachmachen. Schließlich werden zum Beispiel umsteigefreie Verbindungen von den Medien auch regelmäßig als „Nonstop“ bezeichnet, was aber eigentlich ohne Zwischenhalt bedeutet und daher falsch ist.

        Was die Bahnübergänge betrifft, wenn es wirklich nötig sein sollte hätte ich kein Problem dem Invidualverkehr halt seine Straßen zu durchtrennen (bis auf die Hauptstraßen natürlich) wenn es rechtlich nicht anders wirtschaftlich sein sollte

        Das ist okay, nur sollte halt das „bis auf die Hauptstraßen natürlich“ bedacht werden, dass es dort dann Unter-/Überführungen benötigt.

        1. Das trifft allerdings nur auf den Abschnitt Iserlohn-Hemer zu, der auch zeitlich früher abgebaut wurde.

          Man sollte nicht vergessen, dass im Abschnitt Hemer-Menden noch bis vor einigen Jahren Schienen lagen und der Radweg hier offiziell eine Trassensicherung ist. Das spricht gegen eine Entwidmung dieses Abschnitts.

          Nördlich des ehemaligen Hemeraner Bahnhofs kann man also die Bahnübergänge wieder in Betrieb nehmen, südlich des Hemeraner Bahnhofs habe ich unter anderem deshalb auch zuerst die Tunnelidee vorgeschlagen, die die meisten Übergänge umgeht.

          Das Viadukt obere Mühle in Iserlohn besteht noch und soll wiederverwendet werden, ein Problem würden hier nur die Nebenstraßen darstellen, die bei Abtrennung keine weitere Zufahrt hätten.

          Hierfür würde ich eine weitere Überführung an der Parkstraße einrichten und die Straße „Am Hilborn“ westlich zur Parkstraße und östlich zur Kantstraße durchbauen.

          1. Nachtrag: In Iserlohn stand jahrelang die Idee eines stadtbahnähnlichen Systems im Raum, weswegen ich mal stark vermute, dass die Trasse bis zur Hansbergstraße durch den Radweg gesichert ist und somit ebenfalls mitsamt Bahnübergängen reaktiviert werden kann.

            Damit bliebe einzig das Stück Hansbergstraße-Hemer ein Wiederaufbau.

      2. Was die Bahnübergänge betrifft, wenn es wirklich nötig sein sollte hätte ich kein Problem dem Invidualverkehr halt seine Straßen zu durchtrennen (bis auf die Hauptstraßen natürlich) wenn es rechtlich nicht anders wirtschaftlich sein sollte.
        Dir ist offenbar garnicht bewusst, was du hier geschrieben hast. Denn wenn keine neuen Bahnübergänge erlaubt sind, dann heißt das auch keine ebenerdigen Querungen mit Radwegen, Fußwegen, Bussen und landwirtschaftlichen Verkehr außerorts. Du würdest also auch alle diese treffen und nicht nur dem MIV, dem du hier bewusst schaden willst.

        Und es gibt an ein paar Stellen auch Wohngebiete, die nur über eine einzige Nicht-Hauptstraße erreichbar sind. Wie sollen die Anwohner dann bitte zu ihren Häusern kommen? Und wie sollen Rettungswagen und Feuerwehr dorthin kommen, wenn was passiert?

        All dies zeigt, dass deine extrem harte Forderung in keinster Weise zu Ende gedacht war. Also denke nochmal drüber nach und korrigiere sie besser. Ansonsten ist dein Vorschlag absolut unrealistisch.

        1. Es geht mir absolut nicht darum irgendjemandem bewusst zu schaden, sondern viel eher um die Situation wenn die Menge an Kreuzungsfreien Übergängen die Wirtschaftlichkeit der Strecke ruinieren würde.

          Viel lieber würde nach dem Motto Korrektur alter Fehler die alte Strecke mit all ihren Bahnübergängen wiederaufbauen, wenn dies aber nicht möglich ist muss der Indivualverkehr halt Abstriche machen bevor die Strecke überhaupt nicht wiederaufgebaut wird.

          Den Straßen, die überhaupt keine andere Zufahrt haben muss man natürlich eine neue Zufahrt bauen, wenn man es geschickt anstellt kann man die neue Zufahrt aber vielleicht vorab aus einem anderen Topf bauen, damit ihre Kosten in der Wirtschaftlichkeitsanalyse erst garnicht auftauchen.

          Es wird sich mit Sicherheit ein Kompromiss über Iserlohn-Hemer finden lassen, am Beispiel Stuttgart21 zeigt sich ja, dass es durchaus Tricks gibt, wenn eine Bahninfrastruktur wirklich gewollt ist.

          1. Dann möchte ich aber angesichts deine sehr harten Aussage mit dem „Straßen durchtrennen“ im Gegenzug auch eine entsprechend genaue Aufstellung, welche niveaugleichen Querungen du genau wie behandeln würdest. Das musst du dann leisten können. Es sind folgende (von West nach Ost):

            Iserlohn:
            – Kreisverkehr Bahnhofsplatz
            – Fuß-/Radweg zwischen Wiemer und Waisenhausstraße
            – Fuß-/Radweg zwischen Pastorenweg und Obere Mühle
            – Straße Obere Mühle
            – Straße Hardtstraße
            – Fuß-/Radweg zwischen Sporenstraßen und Brüderstraße
            – Straße An der Langen Hecke
            – Straße Brändströmstraße
            – Fuß-/Radweg zwischen Teichstraße und Parkplatz am Ostbahnhof
            – Fuß-/Radweg an der Parkstraße
            – Straße Parkstraße
            – Straße Hilbornstraße
            – Straße Kantstraße
            – Fuß-/Radweg zwischen Kantstraße und Heinrichsallee (West und Ost)
            – Straße Hansbergstraße
            – Fuß-/Radweg zwischen Osemundstraße und Dulohweg
            – Straße Westfalenstraße

            Hemer:
            – Flurweg zwischen Mühlenweg und Jägerstraße
            – Straße Mühlenweg
            – Straße Lönsweg
            – Fuß-/Radweg zwischen Lambergstraße und Eisenbahnschleife
            – Fuß-/Radweg Am Kalkofen
            – Straße Uhlandstraße (Nord und Süd)
            – Straße Lohstraße
            – Straße Bachstraße
            – Straße Hauptstraße
            – Straße Am Eibenbrink
            – Parkplatz und Alarmhof der Feuerwehr
            – Straße Zeppelinstraße
            – Straße Fichtestraße
            – Straße Hönnetalstraße
            – Straße Elsa-Brandström-Straße
            – Flurweg zwischen Lönsweg und Am Oelbusch
            – Straße Ennertstraße
            – Straße Ostenschlahstraße
            – Fuß-/Radweg östlich des McDrive
            – Straße Bahnhofstraße
            – Fuß-/Radweg östlich des ZOB Hemer
            – Straße Bäuckerstraße
            – Fuß-/Radweg zwischen Mendener Straße und Parkplatz Real-Markt
            – Straße Urbecker Straße
            – Straße Obere Oese
            – Fuß-/Radweg zwischen Mendener Straße und Oesestraße
            – Kreuzung Mendener Straße / Oesestraße / Industriestraße Edelburg

            Edelburg:
            – Fuß-/Radweg in Edelburg (Nord und Süd)
            – Straße zum Einzelhof

            Menden:
            – Fuß-/Radweg zwischen Biggelebenstraße und Iserloher Landstraße
            – Straße Oberhuesstraße
            – Fuß-/Radweg zwischen Am Obsthof und Iserloher Landstraße

            Und nun bin ich sehr gespannt auf deine genaue Festlegung, welche Straßen, Flurwege und Fuß-/Radwege durchtrennt werden sollen, wie genau umgelegt werden sollen bzw. anders angebunden werden sollen. Und ebenso bitte die Prüfung, wie der bestehende Radweg zwischen Hemer und Menden erhalten bleiben kann und wenn ja wie.

            1. Zunächst einmal habe ich bereits geschrieben, dass es sich bei dem Abschnitt Hemer-Menden um eine gesicherte Trasse handelt, die deutlich später abgebaut wurde als Iserlohn-Hemer.

              Folglich kann man hier sämtliche Bahnübergänge wiederaufbauen und muss keine Wege abtrennen.

              Dem Fahrradweg ordne ich keine Priorität zu, denn er wurde nur gebaut um eine bereits 2010 mögliche Reaktivierung zu verzögern.

              Die Straße zwischen Hemer und Menden hat allerdings auch noch eine zweite Straßenseite und bevor die Frage kommt ja es muss ein neuer Radweg auf der anderen Seite sein, denn die Bahnübergänge bekommt man rechtlich nur zurück, wenn man die alte Trasse reaktiviert.

              Zwischen Iserlohn und Hemer:

              Bahnhofsvorplatz: Das zähle ich als Hauptstraße, schon allein für die die Umsteigebeziehung zu den Bussen und den Gleiswechsel ist hier eine Lösung notwendig, die von allen Verkehrsteilnehmern einschließlich Bussen passiert werden kann.

              Obere Mühle: Hier existiert bereit ein Viadukt mit Brücke, dieses wird wieder in Betrieb genommen.

              Iserlohn Ost: Auch hier ist eine Überführung zum Gleiswechsel notwendig, diese sollte auch für Autos passierbar sein und der Bahnhof sollte als Park and Ride Bahnhof ausgebaut werden.

              Parkstraße: Wird abgetrennt, statt dem oben in Erwägung gezogenen Übergang hier gibt es ja dem am Ostbahnhof.

              Hilbornstraße: Ein Übergang hier und Verlängerung der Straße „Am Hilborn“ nach Osten bis zur Kantstraße.

              Hansbergstraße: Wird abgetrennt, da auch von der anderen Seite aus erreichbar.

              Westfalenstraße: Hier stand meines Wissens eine Brücke, diese wäre auch wiederaufzubauen. Der Weg zur Osemundstraße könnte mit unter diese Brücke hindurchführen und sogar zur Straße ausgebaut werden.

              Danach gibt es bei Ausführung der Variante mit dem Tunnel nur noch eine Querung bis Hemer Zob und zwar am neuen Haltepunkt Hemer West, den Rest übernimmt der Tunnel.

        2. Zudem: Bitte schau dir mal den aktuellen Busfahrplan zwischen Iserlohn und Menden an:
          https://www.mvg-online.de/fileadmin/user_upload/user_upload/Dokumente/Fahrplaene/Linie022.pdf

          Du hast heute werktags gerade mal 11 Fahrtenpaare am Tag und von Menden nach Iserlohn tagsüber eine gewaltige Lücke von 12h(!), wo garnichts fährt. Bist du dir wirklich sicher, dass sich dort auch nur ein Wiederaufbau der Strecke wirklich lohnt? Zwischen Hagen und Iserlohn wird heute ein gemittelter 30min-Takt gefahren – und es ist kaum davon auszugehen, dass sich dies durch eine Wiederweiterführung bis Menden signifikant ändern würde bzw. Aussicht auf eine Verdichtung besteht. Und für einen Zug je Richtung höchstens alle 30 Minuten ist die Aussicht für einen kompletten Wiederaufbau eher recht dünn, den der Nutzen-Kosten-Faktor für eine staatliche Förderung muss eben immer über 1,0 liegen.

          Meine Meinung: Da gibt es in Deutschland andere Kandidaten für einen Wiederaufbau, die deutlich mehr realistisches Potenzial haben.

          1. Für den Abschnitt Hemer-Menden ist längst ein positiver Nutzen-Kosten-Faktor nachgewiesen, es ist einfach nicht hinnehmbar, dass eine 50.000 Einwohner Stadt in Zeiten der Verkehrswende keinen Bahnanschluss hat.

            Der zweite Teil meines Vorschlags Iserlohn-Hemer ist eher langfristig gedacht, darum kann man sich kümmern wenn der erste Teil fertig ist.

            So werden die existierenden offiziellen Planungen für Hemer-Menden auch nicht verzögert.

    2. Ich habe mich jetzt noch einmal genau informiert, der Radweg liegt zwischen Menden und Hemer auf einer gewidmeten Bahntrasse, die mit dem Radweg gesichert wurde.

      Es existiert außerdem ein Gutachten über einen Kosten/Nutzen Faktor größer 1 für eine Bahnverbindung Unna-Hemer und somit Förderfähigkeit.

      Was die Bahnübergänge zwischen Iserlohn und Hemer betrifft so habe ich in Erfahrung gebracht, dass Ausnahmegenehmigungen durchaus möglich sind, entsprechend sollte man das auch nutzen, wenn die Kosten für eine niveaufreie Kreuzung nicht tragbar sind.

      Zudem ist die Trasse im Bereich von Westig nur mit Gärten, Parkplätzen und Straßen überbaut, bis auf das kleine Problem, dass einer dieser Straßen die Feuerwehrzufahrt ist wäre eine Reaktivierung machbar.

      Man müsste also nur das Feuerwehrgebäude umbauen, dass die Einsatzfahrzeuge stattdessen über die Straße an der Südseite ausfahren können oder man legt die Bahntrasse südlich an der Feuerwehr vorbei, dann würde die Feuerwehr nur PKW Parkplätze verlieren.

      1. Alternativ die Trasse im Bereich des Bahnhofes Westig und der Feuerwehr als aufgeständerte Brücke, so wäre auch kein Bahnübergang über die große Straße nötig und die seinerzeit erweiterten Grundstücksbereiche blieben zumindest unterhalb der Brücke erhalten.

    1. Ich finde den Straßenbahnvorschlag nicht schlecht, allerdings sehe ich die Vorteile einer Eisenbahn darin, dass man eine schnellere Verbindung erhält.

      Für den Teilabschnitt Hemer-Menden gibt es auch offizielle Planungen, leider gibt der zugehörige Artikel nur die Informationen her, dass diese sich 2019 verzögert haben und dass es irgendein Zieltermin gibt:

      https://www.wp.de/staedte/menden/reaktivierung-der-oesetalbahn-zwischen-menden-und-hemer-hakt-id216262621.html

      Ich möchte mit diesem Vorschlag aber explizit vorschlagen die ganze Strecke in 2 Bauabschnitten wiederherzustellen, wobei der Teil Iserlohn-Hemer jedoch ein völlig getrennter Planungsabschnitt sein soll, damit etwaige Planungen für Hemer-Menden nicht verzögert werden.

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