Regensburg U1

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Beschreibung des Vorschlags

Das ist Teil meines Nahverkehrsplans für Regensburg.

Eine U-Bahn ist größenwahnsinnig, aber trotzdem denke ich es ist realistisch, denn ein Ausbau der A93 wäre wesentlich teurer. Zusammen mit der S1, S2, S3 und der U2 bildet diese Linie ein Netz die Fahrgäste schnell von einer Stelle zu einer anderen bringt, damit man den Busverkehr dezentralisieren kann. Es ist eine Lösung für Regensburg’s Brückenproblem, nämlich dass es nur eine einzige Brücke über die Donau gibt(mit Ausnahme A93, Osttangente und steinerne Brücke, diese können allerdings alle nicht von Bussen genutzt werden).

Im Hauptbahnhof befindet sich der U-Bahnhof dort, wo sich momentan die geschlossene Gleisunterführung befindet. Richtung Süden ist die Strecke ab der Bischof Konrad Straße, auf dem Universitätscampus überirdisch ähnlich wie Vancouver’s Skytrain. Nördlich des Hauptbahnhof’s verläuft die Strecke unter der Maxstraße, könnte dort in niedriger Tiefe in offener Bauweise gebaut werden, genauso auf der Lappersdorfer Straße im Stadtnorden. Ab dem alten Kornmarkt bis Stadtamhof müsste die Donau und einige Altstadtgebäude untertunnelt werden. Hier ein Bustunnel ähnlicher Länge für 30 Mio € aus dem Jahr 2009.

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10 Kommentare zu “Regensburg U1

  1. Eine U-Bahn ist größenwahnsinnig, aber trotzdem denke ich es ist realistisch, denn ein Ausbau der A93 wäre wesentlich teurer.

    Das ist der krummste und schiefste Vergleich, den ich jemals gesehen habe. Dass eine Autobahn (vielleicht mit Ausnahme der A100 in Berlin) immer eine überregionale Bedeutung im (Straßen-)Fernverkehr hat sollte doch klar sein? Und dass eine U-Bahn mit Fernverkehr nichts zu tun hat auch?

    1. Es ist mir egal was für eine Bedeutung die Autobahn hat, die Realität der Situation ist, dass die Autobahn an ihrer Belastungsgrenze angekommen ist, und der Großteil des Verkehrs entweder aus dem Regensburger Umland in die Stadt oder innerstädtischer Verkehr ist.

      Das heißt man hat jetzt entweder die Option die Autobahn auszubauen, oder man entlastet sie, in dem man den öffentlichen Verkehr ausbaut. Und mein Plan ist darauf ausgelegt möglichst schnell Menschen aus dem Umland in die Stadt zu bringen.

  2. Vor allem wo die Trasse so gewählt ist, dass zumindest auf dem Südabschnitt (Hauptbahnhof bis Universität/Bio-/Sportpark) problemlos auch eine Straßenbahn gebaut werden könnte – zu einem Bruchteil der Kosten.

    1. Guter Einwand, aber ich fürchte für eine ebenerdige Bahn gibt es auf dem Universitätscampus zu viele Fußgänger. Wenn, dann nur auf den Straßen neben der Uni, und da sind die Straßen nicht breit genug. Dann müsste die Bahn im Verkehr mitfahren, auf einer Straße mit viel Staus.

  3. Schließ wenigstens noch Lappersdorf an.

    Und ja eine Straßenbahn wäre in einer Stadt mit 152000 EW wirklich die bessere Lösung: Ich habe da mal drei Linien entworfen:

    Westenviertel – Altstadt – Hbf – Universität – Ziegetsdorf
    Wutzlhofen – Konradsiedlung – Altstadt – Hbf – Kasernensiedlung
    Westheim – Altstadt – Hbf – Kasernenviertel – Burgweinting

    In der ersten davon, ist die Strecke zur Uni übrigens enthalten, die wie joergm2706 bereits gesagt hat, problemlos auch als Straßenbahn zu einem Bruchteil der Kosten gebaut werden könnte.

     

  4. Im Prinzip ist Regensburg zu klein für eine U-Bahn, allerdings verhindert die enge mittelalterliche Bebauung der Innenstadt deren effektive Erschließung oberirdisch.

    Deswegen kann es schon sinnvoll sein die Innenstadt unterirdisch zu unterqueren. Ich würde dir daher empfehlen zu schauen, wo die Bahnen wieder aus dem Tunnel kommen könnten, so dass dann oberirdisch trassiert werden kann. Dann kann man auch weitere oberirdische Äste anbringen und den Tunnel damit besser auslasten.

  5. Bei einer Streckenlänge von 5,9 Kilometern bringt eine U-Bahn noch nicht einmal fahrzeitmäßig etwas. Bis ungefähr 10 km ist die Straßenbahn nämlich aufgrund der kürzeren Zugangswege im Vorteil.

    1. Also diese extrem überpauschalisierte Aussage ist … (*) wohl eine der falschesten Aussagen die hier jemals getätigt wurden.

      Der Wert, den du mit „10 km“ angibst, hängt von 4 verschiedenen Werten ab:

      1. Zugangsweg Tram (kann entweder direkt am Straßenrand sein oder in der Straßenmitte, per Fußgängerampel erreichbar)
      2. Zugangsweg U-Bahn (kann von Unterpflasterbahn in 4m Tiefe bis Moskauer U-Bahn in 100 m Tiefe alles sein)
      3. Fahrtgeschwindigkeit Tram (kann von „Durch-die-Altstadt-schleichen mit 10 km/h und ständigem Warten“ bis „kreuzungsfreier eigener Bahnkörper mit 80 km/h und ohne Warten“ alles sein)
      4. Fahrtgeschwindigkeit U-Bahn (halbwegs konstant)

      Wie kannst du da auf einen konkreten Wert kommen? Sorry, aber den hast du dir doch komplett aus den Haaren gezogen! …

      Nebenbei sei bemerkt, dass im Zuge der U5 in Hamburg irgendwo mal festgestellt wurde, dass eine U-Bahn in sehr geringer Tiefe mit Zugangstreppen am Straßenrand sogar schneller erreichbar ist als eine in der Straßenmitte fahrenden Straßenbahn die nur per Fußgängerampel erreichbar ist.

      Sorry für den Rage, aber das macht mich einfach sauer, wenn Leute ihre persönliche Meinung (in deinem Fall wohl die grundsätzliche Aversion gegen U-Bahnen und das Mögen von Straßenbahnen) in am Ende völlig falsche Aussagen gießen und das al vermeidliche Fakten verkaufen.

      (* Vom Admin um eine unpassende Bezeichnung gekürzt UC)

      1. (* Vom Admin um eine Beleidigung gekürzt UC)

        Ich möchte hier festhalten, dass ich keineswegs Gsiberger99 als irgendetwas bezeichnet habe, sondern seine Aussage. Das geht aus dem übriggelassenen Satzfragment auch deutlich hervor.

        Da der Duden eine „Beleidigung“ mit jemanden (durch eine Äußerung, Handlung o. Ä.) in seiner Ehre angreifen, verletzen“, ein Satz, den man als etwas bezeichnet, im Gegensatz zu einer Person aber kein „jemand“ ist und auch keine angreifbare oder verletzbare Ehre hat, weise ich hiermit die Unterstellung, ich hätte eine Beleidigung geäußert, entschieden zurück, und lege dem Adminteam dringendst nahe, zukünftig auf derartige falsche Wertungen zu verzichten.

        1. Da hast du natürlich Recht, ich bitte um Entschuldigung. Ich habe meine Formulierung nun korrigiert.

          Dennoch möchte ich dich bitten in zukunft besser auf deine Wortwahl zu achten, da auch eine Kritik von Äußerungen mit allzu starken Worten als beleidigend empfunden werden kann.

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