Regiobahn Rudolstadt Saalfeld Pößneck

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Beschreibung des Vorschlags

 

Das sogenannte Städtedreieck Saalfed – Rudolstadt – Bad Blankenburg am Fuße des Thüringer Waldes zählt etwa 55.000 Einwohner. Der ÖPNV wird innerhalb der Städte mit Bussen betrieben und zusätzlich sind alle Städte an das Bahnnetz angeschlossen. In diesem Vorschlag will ich auf die Verbindung Rudolstadt – Saalfeld – Pößneck Bezug nehmen.

Aktuelle Situation:

Im D-Takt sollen die Städte wie folgt angebunden werden (im Vergleich zu heute wenige Änderungen):

Saalfeld – Rudolstadt: 1,5 Züge pro Richtung und Stunde (statt bisher 2 wegen neuem IC)

Saalfeld – Pößneck: 1 Zug pro Richtung und Stunde

Im Standbusverkehr besteht unter anderem folgendes Angebot (in der HVZ):

S1 Saalfeld – Rudolstadt: alle 30min

545 Saalfeld – Unterwellenborn [..] : etwa alle 60min

944 Saalfeld – Pößneck [..] : etwa alle 60min

Der Takt im Zugverkehr ist meines Achtens viel zu gering, was nicht sehr attraktiv ist, um vom Auto auf die Bahn umzusteigen. Zudem liegen die Bahnhöfe bzw. Haltepunkte zu weit auseinander, um genügend Fahrgäste anzusprechen. Die Stadtbusse bieten zwar eine zusätzliches Angebot, jedoch benötigen diese deutlich mehr Zeit, da sie nicht den direkten Weg nehmen und sehr oft halten. Deshalb ist meine Idee, zusätzliche Zugpaare zwischen den einzelnen Mittelzentren fahren zu lassen. Das ganze könnte unter dem Namen „Saalebogenbahn“ vermarktet werden.

 

Mein Vorschlag:

 

Linie Streckenverlauf Takt (HVZ)
S3 Rudolstadt Ost – Rudolstadt – Saalfeld – Unterwellenborn – Pößneck Ost 60

Folgende Stationen werden neu errichtet: Rudolstadt Ost, Schaala, Volkstedt, Remschütz, Gorndorf, Rockendorf, Öpitz, Pößneck Ost

Die Buslinien S1, 545 und 944 würden auf bestimmten Teilstücken nicht mehr benötigt werden. Dort, wo die Haltepunkte der Bahn zu weit weg von deren aktuellen Bushaltestellen liegen, sollen Busse bis zum nächsten Haltepunkt verkehren und einen guten Anschluss an den Zug gewährleisten.

Die Bahnverbindung ermöglicht eine schnelle Direktverbindung zwischen den eng verbundenen Mittelzentren. Sie kann mehr Menschen ansprechen, auf das Auto zu verzichten. Des Weiteren kann auf Teilstücke der bestehen Buslinien verzichtet werden.

 

 

Ich freue mich auf eure Meinung dazu!

 

Weitere Vorschläge zur „Saalebogenbahn“ von mir:

 

 

 

 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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4 Kommentare zu “Regiobahn Rudolstadt Saalfeld Pößneck

  1. Nachdem der Bahnhof in Saalfeld weit außerhalb des Stadtzentrums liegt, is der Ersatz der Busse keine so sinnvolle Idee. Der Ortsteil Gorndorf mit vielen Einwohnern wäre auch nicht erschlossen. Pößneck erscheint mir auch unwichtiger als Rudolfstadt (kleiner, entfernter, also weniger Aufkommen).

    Falls genug Geld da wäre, käme mir eine Regio-Tram von Rudolfstadt, die am Bahnhof Saalfeld rechts abbiegt und über die Bahnhofstraße zum Marktplatz, und vielleicht noch durch die Körnerstraße (Schule) zur Grobestraße und den dortigen Wohnquartier führt, sinnvoller vor. Könnte sicherlich z.T. eingleisig sein und ggf. auch Abschnitte ohne Oberleitung mit Batteriezügen. Ein Pendelzug Pößneck – Saalfeld (Mitte) könnte diese Strecke ins Zentrum dann allerdings auch nutzen. Bedingung wäre aber Kapazität auf der DB-Hauptstrecke und eine andere Bepreisung der Trassen.

    Falls nach Pößneck gefahren würde, würde ich da noch einen dritten Halt einlegen.

  2. Die Fahrtzeit Rudolstadt – Saalfeld beträgt 8-9 Minuten. Bis zum Marktplatz Saalfeld könnte man vielleicht unter 15 Minuten bleiben. Mit etwas Glück könnte also ein einziges Fahrzeug einen 30-Minuten-Takt herstellen, zusätzlich zu den 1 bis 2 schon verkehrenden Zügen je Stunde zu den Bahnhöfen, nicht aber mit den zusätzlichen Halten. 2 Fahrzeuge im Umlauf können einen 20-Minuten-Takt herstellen. Das ergäbe aber immer noch eine recht lange Wartezeit im Vergleich zur Fahrtzeit. Also greife mal lieber nach den Sternen und plane eine 15-Minuten-Taktfolge mit 3 „Schienenbussen“ im Umlauf zwischen Saalfeld Markt und Rudolstadt im Tagesverkehr. 15-MinutenTakt zuzüglich der länger laufenden Regionalzüge wird dann erstmals für bisherige Autofahrer akzeptabel.

    Die Streckenführung über den Marktplatz hinaus zur Anbindung der Wohngebiets würde ein viertes Fahrzeug kosten.

    Ob sich das „rechnet“? Keine Ahnung. Wäre aber mal ein gutes Modellprojekt. Weicht aber von den Standards ab, die überall eine stündliche Grundversorgung, aber nirgendwo eine attraktive Alternative zum Autoverkehr vorsehen.

  3. Vielleicht wäre in Saalfeld auch eine Ringlinie Bahnhof – Marktplatz – Schule – Krankenhaus – Gewerbegebiet – Marktplatz – Bahnhof angezeigt. Das Gewerbegebiet mit Einzelhandel ist allerdings sehr ungünstig zu den bestehenden Bahnlinien angeordnet worden. An sich müsste man eine neue Linie Rudolstadt – Gewerbegebiet (Saalfeld) – Markt – Saalfeld Bahnhof mit Brücke und Einfädelung bauen, aber das kommt natürlich zu teuer. Es stellt sich auch die Frage, ob Saalfeld den Markt als Zentrum aufwerten will, oder ob man sich mit dem Bedeutungsverlust zufrieden gibt.

  4. Hallo meerwind7,
    freut mich erstmal, dass du so viele Ideen für meine Vorschläge hast 🙂

    1. Ich gebe dir Recht, dass in diesen der Stadtkern von Saalfeld viel zu schlecht angebunden wird. Daher finde ich deine Idee, z.B. den Marktplatz von Saalfeld mit anzubinden sehr gut. Das würde bestimmt noch weitaus mehr Menschen ansprechen, ihr Auto stehen zu lassen. In Zwickau beispielweise funktioniert das ja sehr gut. Eine Rundbahn über das Krankenhaus oder die Schule halte ich aber für zu teuer für eine 30.000 Einwohnerstadt, ich glaube da ist ein guter Busverkehr nicht viel schlechter. Insbesondere das Gewerbegebiet hätte nur einen temporären Bedarf an Fahrgästen. Ich werde eine Verbindung zum Marktplatz aber auf jeden Fall mal in den nächsten Tagen in meinen Vorschlägen mit einbringen.

    2. Ich habe nicht vor den Busverkehr zwischen den Städten komplett einzustellen. Meine Idee ist es zunächst mal deutlich mehr Nutzer, die zuvor nicht den ÖPNV genutzt haben, für die Regiobahn zu gewinnen. Damit einige Buslinien nicht zur Konkurrenz für die Bahn werden, sollen dort, wo die jetzigen Bushaltestellen zu weit von meinen geplanten Haltepunkten entfernt sind, Busse zu den nächstgelegenen Haltepunkten verkehren. An diesen Haltepunkten könnten auch zusätzlich P+R oder B+R Plätze entstehen.

    3. Falls nach Pößneck gefahren würde, würde ich da noch einen dritten Halt einlegen.
    Habe ich erst überlegt. Wenn man sich Pößneck jedoch mal mit Satellitenbild auf Google Maps anschaut, stellt man fest, dass fast der gesamte östliche Teil der Stadt aus einem Gewerbegebiet besteht. Hier gibt es eigentlich nur unter der Woche früh morgens und nachmittags Bedarf. Daher habe ich erstmal davon abgesehen, ich denke hier machen Buslinien mehr Sinn. Ein Endpunkt sollte ja in der Regel nicht allzu schlecht ausgelastet sein.

    4.plane eine 15-Minuten-Taktfolge mit 3 „Schienenbussen“ im Umlauf zwischen Saalfeld Markt und Rudolstadt im Tagesverkehr
    Man muss ja auch das derzeit bestehende Angebot an Zügen zwischen Saalfeld und Rudolstadt berücksichtigen. Derzeit gibt es dort zwischen den beiden Städten einen 30min Takt im Bahnverkehr. Um insgesamt auf einen 15min Takt zu kommen, wäre also ein zusätzlicher 30min Takt aus Schienenbussen denke ich ausreichend.

    Aber erstmal danke für deine zahlreichen Hinweise, ich werde wie gesagt in den nächsten Tagen nochmal nachbessern.

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