Regionalstadtbahn Minden – Lübbecke

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Beschreibung des Vorschlags

Dieser Vorschlag versteht sich als Fortsetzung der vorgeschlagenen Linie von Minden nach Rinteln und ins Extertal.

Im Sinne eines angemessenen Fahrplantaktes könnte es auch sinnvoll sein, die Linie aus Rinteln bis Hahlen zu verlängern, um so den Fahrplan innerhalb von Minden zu verdichten.

Die Linie verbindet nun den Bahnhof Minden mit der Altstadt den westlichen Stadtteilen und den Vororten entlang der Mindener Kreisbahn bis nach Hille und Lübbecke. Hinter Hille muss eine neue Trasse geschaffen werden, die aber auf größeren Abschnitten auf die alte Trasse zurück greifen kann.

In Lübbecke ist wieder eine Verdichtung des Fahrplans ab Gehlenbeck oder sogar Nettelstedt bis zum Bahnhof vorzusehen. Eine Fortsetzung der Mindener Züge über die vorhandene Eisenbahnstrecke nach Bünde wäre denkbar.

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11 Kommentare zu “Regionalstadtbahn Minden – Lübbecke

  1. Schöne Strecke.

    Ich würde dir nur empfehlen das Zentrum von Lübbecke direkt zu durchfahren.  Also auf der Berliner Straße weiter bis Gerbergasse. Rechts in diese. Dann wieder rechts auf die Weingartenstraße.

    1. Meintest du so? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Straßen nicht etwas zu eng sind, und ob dieser Umweg die Strecke nicht für Fahrgäste die über das Zentrum von Lübbecke hinaus wollen, zu unattraktiv macht. Immerhin rege ich ja auch eine Verbindung bis Bünde an.

      1. Genauso meinte ich das. Ich denke nicht, dass die Straßen zu eng sind. Habe an meheren Stellen Stichproben genommen.

        Ich glaube auch nicht, dass so viele Leute von Hille z.B nach Bünde wollen. Die meisten werden aus dem Zentrum von Lübbecke fahren wollen. Außerdem stellt sich die Frage was mit der RB71 passiert. Sollen die Ehrlich Brothers sie wegzaubern? Dann müsste man den Teil nach Rahden aufgeben, oder soll man die vorgeschlagene RT auf einen vileicht 30-Minütigen Takt ausdünnen und die RB71 verstärken?

         

        1. Der Teil nach Rahden soll natürlich nicht aufgegeben werden. Die Frage nach einer Ausdünnung der vorgeschlagenen RT-Linie verstehe ich nicht ganz. Da hatte ich doch nie mehr vorgschlagen. Lediglich zwischen Gehöenbeck und Bf. Lübbecke habe ich eine Verdichtung empfohlen, aber doch nicht bis Bünde. Die Linie nach Rahden könnte z. B. durch Flügelung in dieses Konzept eingebunden werden.

  2. Die Linie sollte am Bahnhof Lübbecke enden. Nach Bünde müsste man dann umsteigen, aber, da die Haltestellenabstände die Durchschnittsgeschwindigkeit auf bestimmt unter 40 km/h drücken, sowieso uninteressant. Es bestehen auch Direktverbindungen im Fern- und Regionalverkehr zwischen Bünde und Minden.

    1. Ich hatte ja auch nur geschrieben, dass eine Fortsetzung nach Bünde denkbar ist. Sie muss ja nicht sein. Als Verbindung von Bünde nach Minden wäre diese Linie natürlich unsinnig. Das ist klar. Darauf kommt es ja aber auch gar nicht an. Es käme vielmehr darauf an, die Region zwischen Minden und Lübbecke auch mit Bünde zu verknüpfen, so z. B. Hille, aber das möchtest du nicht. Ok, das akzeptiere ich, man muss ja nicht immer gleicher Meinung sein.

      1. Klar möchte ich das, aber mit einmal Umsteigen. Es scheint, als wärst du von meinen Beiträgen sehr erzürnt. Ich möchte immer nur auf etwas hinweisen, wenn ich es anders sehe und dann kann man drüber nachdenken.

        1. Es tut mir leid, wenn ich irgendwo überreagiert haben sollte. Bei ausschließlich schriftlicher Kommunikation ist es manchmal schwierig genau zu erkennen, wie etwas gemeint ist.

          Ich verstehe allerdings nicht, warum dir soviel am einmaligen Umsteigen liegt. Natürlich soll dieses Angebot nicht zu Verschlechterungen an anderer Stelle führen. Ich könnte mir aber vorstellen, die Züge nach Rahden in dieses Konzept mit aufzunehmen und ein System aus Flügelzügen zu schaffen. Was wäre daran so schlecht? Auch wenn die hier vorgestellte Linie wegen ihrer dichten Haltestellenabstände sicher keine allzu schnellen Reisezeiten ermöglichen wird, so wird es durch einen Umsteigezwang ja nicht besser. Zwischen Bünde und Lübbecke sehe ich auch keine weiteren Hatestellen vor, so dass die Linie nach Rahden keine Verschlechterungen hinzunehmen hätte, außer einer kurzen Kuppelzeit in Lübbecke. Für den Bereich zwischen Lübbecke und Minden wäre eine durchgehende Verbindung jedoch gegenüber einer Umsteigeverbindung zweifellos von Vorteil. Wer jedoch tatsächlich von Bünde nach Minden will, wird diese Linie nicht nutzen. Für den ist sie auch nicht gedacht.

          Habe ich dich überzeugen können?

  3. Ein paar Anmerkungen und Fragen zu diesem Vorschlag:

    Die Alternativ-Route in Lübbecke ist nicht praktikabel:

    Zwischen Danzelstätte und Parkhaus Ost handelt es sich um Einbahnstraßen, die teilweise sehr eng sind. Ein gegenläufiger Betrieb erscheint mir dort nicht möglich.
    Der Schlenker an der Weingartenstraße nach Fünfhausen hinein ist nicht mehr möglich. Hier wird gerade ein Parkhaus für die Stadtverwaltung gebaut. Zusätzlich ist es an dieser Stelle sehr steil. Früher sind die Postbusse zum Marktplatz über die Lange Straße und Tonstraße gefahren

    Der Bereich des ZOB’s in Lübbecke wird in kürze neu gestaltet. Der ZOB wird zu einem Parkplatz umgewandelt, während das Parkhaus West und das alte Kaufhaus Deerberg abgerissen werden, um Platz für ein neues Einkaufszentrum zu bekommen. Die Busse sollen dann nur noch entlang des Niederwalls halten und bei Bedarf in den neu gebauten Kreisverkehren wenden.

    Die Streckenführung aus dem Niederwall über die Berliner Straße zur Hardenbergstraße erscheint mir sehr unglücklich. Die sogenannte Blase-Kreuzung ist einer der Nadelöhre in Lübbecke. Die Ampel für den Verkehr von Nord nach Süd müsste dann vor der Hardenbergstraße stehen, so dass sich für den Straßenverkehr eine längere Durchfahrtszeit ergibt. Darüber hinaus muss der Schwerlastverkehr in einer starken Steigung anfahren. Bereits jetzt staut sich in den Pendlerzeiten der Verkehr über die B65 hinaus in Richtung Norden.

    Um dies zu Umgehen, kann man die Linie über die Gehlenbecker Straße, Bleichstraße und Kösterkampstraße führen. Auf dem Feld südlich der Haltestelle Lerchenweg ist dann genügend Platz, um zur B65 zu kommen. Vorgestern bin ich diese Route einmal abgefahren und es scheint mir soweit möglich. Lediglich am westlichen Ende der Kösterkampstraße (Bäckerei Oltersdorf) wird es einmal eng, aber es erscheint mir machbar.

    Warum hast Du bei Deinem Vorschlag die B65 zwischen Eickhorst und Nettelstedt verlassen?  Mit Deinen Haltestellen wirst Du in Nettelstedt keine Fahrgäste gewinnen können. Bis zu B65 ist die Steigung mit Fahrrad noch zu bewältigen, südlich der Hauptstraße ist dies für Normalbürger meist nur noch zu Fuß zu schaffen. Dafür sind dann aber Deine Haltestelle zu weit weg. Die alte MKB-Linie krankte seinerzeit auch daran, dass die Haltestelle zu ortsfern waren.

    Hast Du eventuell auch mal daran gedacht, diese Linie weiter in Richtung Minden-Dützen zu führen und dort an Deinen Vorschlag Minden: Dützen – Dankersen anzubinden?

     

    1. Es freut mich, dass auch so alte Vorschläge doch immer wieder Beachtung finden. 🙂

      Zu deinen Anmerkungen. Natürlich konnte ich vor fünf Jahren noch nicht wissen, was dort heute gebaut wird. Ich habe die südliche Streckenführung durch Lübbcke nun bearbeitet und denke, so müsste es gehen. Da dort keine großstädtisch dichte Zugfolge zu erwarten ist, sind auch eingleisige Abschnitte durchaus denkbar, wo es zu eng wird. Von der Strecke über den ZOB würde ich ohnehin eher zu Gunsten der Führung durch die Altstadt Abstand nehmen, die das Stadtzentrum besser erschließen würde.

      Die sogenannte Blasekreuzung (den Namen kannte ich nicht) habe ich jetzt so verändert, dass die Stadtbahn geradeaus fährt. Dadurch kann sie im Verkehr mitschwimmen und durch Pförtnerschaltungen auch stets an der Spitze eventueller Staus fahren. Andere Städte haben bstimmt noch ganz andere Verkehrsprobleme, als Lübbecke und auch dafür Lösungen gefunden. Durch die Führung über Berliner und Bohlenstraße wird zudem auch die Kreissporthalle und das Berufskolleg bedient, was von Vorteil ist. Die von dir vorgeschlagene südliche Route wäre mir auf einem zu langen Abschnitt in einer zu engen Straße. Wie sollte dort die Straßenbahn fahren, wenn z. B. die Müllabfuhr kommt?

      Im Bereich Nettelstedts hatte ich auf einen eigenen Bahnkörper gesetzt, um die Fahrzeiten zu verkürzen, aber vermutlich hast du Recht, dass eine Führung durch den Ort besser wäre. Auch das habe ich geändert. Eickhorst wird jedoch zentral genug bedient. Dort kann der alte Bahnkörper genutzt werden.

      Nach Dützen schließe ich diese Linie nicht an. Dorthin führe ich eine andere Linie. Dieser Vorschlag soll der Reaktivierung der Banstrecke Minden – Hille im PV dienen, wobei mir dafür eine Fortsetzung nach Lübbecke sinnvoll erscheint. Der Bereich zwischen Eickhorst und Dützen scheint mir zudem auch zu dünn besiedelt, um eine Straßenbahn rechtfertigen zu können. Die Bahnstrecke zwischen Minden und Hille ist aber vorhanden und sollte genutzt werden.

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