S-Bahn Aachen-Maastricht „Avantislinie“

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Beschreibung des Vorschlags

Teil des S-Bahnnetzes Aachens.

Die Bahnstrecke Aachen-Maastricht wurde im Jahre 1992 stillgelegt.

Die Neutrassierung im Bereich Avantis ist hier nur grob eingezeichnet, siehe separater Vorschlag.

Die Linie soll im T30 fahren. Zusätzlich fahren in der HVZ Verstärker, allerdings nicht über Bocholtz sondern über Avantis.
Die zwei Stationen in Avantis sollen nur in der HVZ bedient werden, was bei einem Gewerbegebiet auch sinnvoll ist.

Eine Elektrifizierung wäre sinnvoll, da sowohl die Abschnitte Aachen-Richterich als auch Maastricht-Ship on Geul bereits unter Fahrdraht sind.

Für einen Bahnanschluss nach Avantis wurde meines Wissens nach bereits von beiden Staaten eine Absichtserklärung unterschrieben, ansonsten muss die Strecke nur zwischen Ac Richterich und Ac Vetschau neugebaut werden.

Zwischen Vetschau und dem Westbahnhof ist auch noch eine andere Trassierung denkbar, der Halt in Richterich würde dann entfallen.

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5 Kommentare zu “S-Bahn Aachen-Maastricht „Avantislinie“

  1. Wie stellst du dir die Einordnung der Verbindung in das Gesamtsystem des RV vor? Soll es zusätzlich noch den RE über Heerlen nach Aachen geben? Soll es auf den Strecken noch anderen Verkehr geben?

  2. Wie oben geschrieben: Sowohl auf deutscher als auch auf niederländischer Seite ist eine Anbindung des Gewerbegebiets geplant.
    Außerhalb der HVZ wird so gut wie niemand in ein Gewerbegebiet fahren, deshalb soll die S-Bahn regulär den Ort Bocholtz anschließen. Man könnte natürlich auch immer über Avantis fahren und die Bocholtzer haben einfach Pech und werden nicht angebunden, aber ob das so sinnvoll ist?

    Diese S-Bahn soll auf jeden Fall zwischen Aachen und Richterich eine Verdichtung bewirken, es werden also zusätzliche Leistungen. Den RE18 würde ich auf dem jetzigen Linienweg belassen, da Herzogenrath und Heerlen ja nicht gerade unbedeutend sind. Es kommt auf jeden Fall zu dem Kuriosum, dass die S-Bahn etwas schneller als der RE ist, aber das gibt es in NRW ja bereits: RE7 Rheine-Krefeld mit Umweg über Köln.

    1. Welches Gewerbe ist denn da angesiedelt? Arbeiten die da alle in strengem Schichtbetrieb? Ein Bahnhalt der nur zur HVZ bedient wird, ist doch sonst völlig nutzlos.

      Vor Corona sind zwischen 50-75% meiner Wege von und zur Arbeit in die HVZ gefallen. Selbst wenn ich diese Quote auf 95% steigern könnte, wären die restlichen 5% ein Ausschlusskriterium für einen ÖPNV, der außerhalb der HVZ nicht vorhanden ist. Wenn am späten Nachmittag noch ein Problem gelöst werden muss oder ein Meeting etwas länger als erwartet dauert, soll ich dann durcharbeiten, bis am nächsten Morgen wieder ein Zug kommt? Oder wie stellst Du Dir das vor?

      1. Das Gewerbegebiet heißt „Avantis“, daher auch der Name der Linie.

        Es gibt derzeit auch ein paar Busse von Aachen/Heerlen/Kerkrade nach Avantis.
        Die könnten auch weiter dorthin fahren, allerdings nicht während der HVZ, sondern eher am Rand davon, sodass die von dir geschilderten Probleme nicht auftreten.
        Da die Busse derzeit auch auf die Arbeitszeiten abgestimmt sind, gehe ich davon aus, dass das mit Zügen auch machbar ist.

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