S-Bahn Dortmund-Iserlohn (Ost)

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Beschreibung des Vorschlags

Ich schlage vor die RB53 in eine S-Bahn zu verwandeln und die Zeit, die der RB57 sinnlos in Schwerte wartet stattdessen in neue Haltepunkte zu investieren ohne die Gesamtfahrzeit Dortmund Hbf-Iserlohn zu verlängern.

Da die Strecke zwischen Dortmund und Schwerte mehr Züge aufnehmen kann als die Strecke zwischen Schwerte und Iserlohn, soll die S-Bahn 2 Linienäste haben, wobei einer gemäß dieses Vorschlages nach Hagen gehen kann:

S-Bahnstrecke von Hagen nach Lünen

Diese Ast beginnt absichtlich nicht in Lünen, da ich nicht denke, dass 3 oder mehr Querungen aller Bahngleise am Dortmunder Hbf innerhalb einer Stunde machbar sein.

Das letzte Stück Iserlohn Ost ist optional, ich habe es mit in den Vorschlag aufgenommen, da eine Reaktivierung bis hier aufgrund des noch bestehenden Viaduktes relativ einfach ist und man hier extrem gute Park&Ride Möglichkeiten anbieten könnte.

Zusätzliche Gleise im Süden des Iserlohner Bahnhofes könnten auch helfen die Kapazität der Strecke Schwerte-Iserlohn zu erhöhen, da die nicht verbundenen Gleise momentan ein echtes Hindernis sind.

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6 Kommentare zu “S-Bahn Dortmund-Iserlohn (Ost)

  1. Könntest du vielleicht auf die Änderungen gegenüber der jetztigen Bedienung noch ein wenig konkreter eingehen? Weil es ist ja schön und gut, dass das Ganze dann S-Bahn heißt, aber welche Änderungen reaultieren deiner Meinung genau daraus, bzw. was schlägst du überhaupt vor? Es klingt eine Taktverdichtung an und zusätzliche Halte, außerdem wohl andere Fahrzeuge und eventuell eine Elektrifizierung. All das solltest du aber bitte näher ausführen und im einzelnen (insbesondere die Halte) begründen. Eventuell könntest du die infrastrukturellen Maßnahmen auch einzeln vorschlagen (siehe Haltepunkt Westhofen)

    1. Ob es nun S-Bahn oder RB heißt ist mir eigentlich egal, die Hauptänderung, die ich vorsehe ist eine Verdichtung der Haltestellen bei gleichzeitiger Abschaffung der fast 10 Minuten Wartezeit in Schwerte.

      Insbesondere Dortmunds Süden und Iserlohns Norden könnten von den zusätzlichen Haltestellen profitieren:

      – Dortmund West schafft einen Umstieg zur S4 auch die S5 soll dann da halten

      – Am Theodor Fliedner Heim kann man in die U42 umsteigen

      – Dortmund Schüren wird momentan nur von Bussen erreicht

      – Dortmund Lichtendorf und die Schwerter Heide sind, obwohl sie beide an Bahnstrecken liegen nur umständlich mit Bussen zu erreichen.

      – In Wandhofen ist ein Haltepunkt mit Begegnungsmöglichkeit nötig um die Wartezeit abschaffen zu können.

      – In Iserlohn verläuft die Strecke durch besiedeltes Gebiet, hat aber außer dem Bahnhof nur den Haltepunkt Iserlohner Heide, daher führe ich noch 2 weitere ein.

      Überlegt hatte ich mir einen 30 Minuten Takt, eine Elektrifizierung von Dortmund Hörde bis Iserlohn ist perspektivisch sowieso schon vorgehen.

      1. Es wäre schön, wenn du das direkt in die Beschreibung schreibst, dann weiß man, welchen Nutzen dein Vorschlag überhaupt hat.

        Zu den Haltepunkten sehe ich ein paar kritisch.
        Fast alle liegen nämlich ziemlich im Nichts trotz ggf. Umstiegsmöglichkeiten. Einige könnte man jedoch ein wenig verschieben, damit mehr Potential erreicht wird. DO-Schüren und Schwerte Ost könnte jeweils ein wenig nach Westen verschoben werden, die anderen könnte man ggf. auch entfallen lassen. Das Kreuzen in Wandhofen erhöht auch die Verspätungsanfälligkeit, vielleicht könnte man den Abschnitt besser zweigleisig ausbauen.

        1. Zweigleisig ausbauen fände ich natürlich am besten, das ist aber auch am teuersten, deswegen meine Idee mehrere Begegnungspunkte zu bauen um die Verspätungsanfälligkeit im Gegensatz zum aktuellen Zustand schonmal zu reduzieren.

  2. Ein par Sachen fallen auf.

    Einerseits fehlt der Umgang mit der RB52(?) nach Bestwig. Aktuell werden die zwei Linien ja in Schwerte geflügelt und nur deshalb wartet die Bahn 10 Minuten. Warum genau geflügelt wird weiß ich gar nicht, vermute einfach mal man spart sich effektiv 4 Triebfahrzeugführer und damit Geld. Und auch die Betriebsstabilität dürfte eine Rolle spielen. Die 10 Minuten Puffer sind sonst sicherlich notwendig für den eingleisigen Betrieb.

    Tatsächlich kann die Strecke zwischen Dortmund und Schwerte mehr aufnehmen, allerdings ist zwischen Schwerte und Iserlohn die Schwachstelle im System der Teil zwischen Schwerte und Westhofen. Das macht die Idee der Aufteilung mit jedem zweiten Zug nach Hagen natürlich zunichte bzw. belanglos, da sowohl nach Iserlohn als auch nach Hagen der Teil der Strecke genutzt wird. Zwar hat der Teil nach Iserlohn häufig (fast nur) nur ein Gleis, Bahnhöfe mit einem zweiten Gleis können diesbezüglich die Kapazität erhöhen. Es ist mit einem Gleis aber eher keine S-Bahn. Aber das ist Haarspalterei.

    Ich gebe dir aber Recht, innerhalb Iserlohns darf die Bahn gerne häufiger halten. Die Stadt ist so auf Autos und Busse ausgelegt, da täten ein par Haltepunkte gut. Auch was die sonstigen Haltepunkte angeht empfinde ich die meisten als sinnvoll. Nur den zwischen Hörde und Aplerbeck kann ich nix abgewinnen.

    Ansonsten empfinde ich mehr als alle 30 Minuten nicht als nötig, weder von Hagen aus noch von Iserlohn aus. Dafür sind die Haltepunkte zu schwach besiedelt um nur den Takt zu erhöhen. Da müsste auch an der Geschwindigkeit geschraubt werden, 50 Minuten von Iserlohn nach Dortmund sind dahingehend nicht attraktiv. Denke nicht dass da viel geht, daher bleibt es diesbezüglich wohl bei einem 30 Minuten Takt. Erscheint mir am sinnvollsten. Und von Hagen aus fährt ja einiges.

    1. Es gibt es keine Flügelung mit einem Zug nach Bestwig, dieser ist nämlich ein RE und fährt in Aplerbeck Süd durch sowieso an Schwerte über die Kurve im Stadtgebiet vorbei.

      Kurse des RB53 nach Iserlohn koppeln in Schwerte einen Zugteil ab, dieser fährt aber nirgendwo hin weiter, zudem endet die Hälfte der Kurse in Schwerte, sodass zwischen Schwerte und Iserlohn nur ein Stundentakt herrscht.

      Die Strecke bis Westhofen muss nicht gemeinsam genutzt werden, Google Maps sagt mir, dass es sowohl vor dem Schwerter Bahnhof als auch hinter dem Schwerter Bahnhof Weichen gibt, die einen Wechsel auf die Strecke nach Hagen ermöglichen.

      Nun gibt es zwei Lösungen:

      1. 30 Minuten Takt, in Schwerte flügeln und ein Zugteil nach Hagen, einer nach Iserlohn, der Nachteil ist, dass das flügeln Zeit kostet.

      2. Abwechselnd ein Zug nach Hagen und einer nach Iserlohn, 15 Minuten Takt zwischen Dortmund und Schwerte und 30 Minuten Takt auf beiden Ästen, dies würde ich bevorzugen.

      Der Schwachpunkt der Strecke Schwerte-Iserlohn ist, dass es nur eine Begegnungsmöglichkeit in Kalthof gibt und die beiden Gleise im Iserlohner Bahnhof voneinander getrennt sind, da die Gleiswechselmöglichkeit in Richtung Hemer lag und verloren ging.

      Mit einer weiteren Begegnungsmöglichkeit entweder in Wandhofen oder am Haltepunkt Ergste und mit einer Möglichkeit der Begegnung an der Endstation würde ein 30 Minuten Takt als auch ein Entfall der Wartezeit in Schwerte möglich.

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