S-Bahn-Verlängerung Altomünster-Aichach

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Beschreibung des Vorschlags

Da der Großraum München aus allen Nähten platzt ist es Zeit, den Bereich der S-Bahn zu verlängern analog zum Filzenexpress.

Aichach hat im Bezug zu München nur eine Tangentialverbindung nach Augsburg mit ggf Umsteigen in Hochzoll.

Dies soll nur eine Grobplanung sein. Evt kann die Linie näher an Sielenbach herangerückt werden.

Erste Probleme sind schon mal die Durchquerung von Altomünster, denn der Bahnhof kann nicht verlegt werden.

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20 Kommentare zu “S-Bahn-Verlängerung Altomünster-Aichach

      1. Ich gebe es zu, dass mir Richard Vogler und andere hier schon inoffiziel den Namen Tunnelfreund gegeben haben, da ich gerne Verkehrsprojekte mit Tunneln vorschlage, z. B. eine U-Bahn in Leipzig oder Osnabrück oder einen S-Bahn-Tunnel für Bremen oder Dortmund oder auch bei kleineren S-Bahn-Projekten kommen auch Tunnel zum Vorschein. Aber ich muss auch zugeben, dass hier bei Altomünster noch die Frage offen bleibt, wie die Gleise im Ort weitergeführt werden sollen, denn da wo du dein Gleis lang führst, stehen mehrere Häuser. Ich habe von 2013 bis 2017 mal Verkehrswesen an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und aus der Zeit habe ich noch Skripte aus dem Modul Bahnsystemtechnik – die Klausur habe ich damals mit der Note „sehr gut“ bestanden. In meinen Skripten steht, dass eine S-Bahn-Trasse mindestens 12 m Breite benötigt, wenn sie zweigleisig werden soll, eingleisig benötigt sie 7 m Breite. Dann benötigen Eisenbahnen mindesten 180 m Entwurfsradius, bei Hauptbahnen sollten es mindestens 300 m Radius in den Bögen – die DB sagt Bogen statt Kurve – sein. Die Frage ist also: Bekommt man die Eisenbahn oberirdisch überhaupt durch Altomünster verlängert, oder wäre ein kleiner S-Bahn-Tunnel unumgänglich?

        1. Wenn man sichs aufm Sat ansieht ist das nichtmal mehr eine Frage, das ist eine logische Schlussfolgerung dass man da nen Tunnel ‚braucht‘. Da kommsch ohne ned durch

          (zumindest ned ohne eine Schneise in de Bebauung reindurchzuschlagen)

          Aber Umfahrung sollte gehn, wennst den Knick vorm Lidl anpasst und dann zwischen Stumpfenbacher und Ruppertskirchner eben Höhe Lidl nen Hp machst und dann westlich umfährst sollte es eigentlich gehn, so viel nach Steigung schauts mir da auch ned aus.

        2. Wenn wir übrigens gerade über Tunnel sprechen. Diese machen das Projekt nicht gerade kostentechnisch günstig. Ich würde dir empfehlen, die ganze Trasse noch mal zu überarbeiten, denn so wie du sie eingezeichnet hast, führt sie doch an viel zu vielen Stellen durch bereits bebautes Gebiet:

          In Aichach durchschneidet sie den Stadtgarten und dann durch mehrere bebaute Gebiete. Verschiebe sie daher bitte ein wenig nach Süden, sodass sie den Nordteil von Ecknach tangiert. Dort hast du nämlich genügend oberirdische Freiflächen für die Eisenbahntrasse.
          Auch in Klingen hast du die Bahn so trassiert, dass wahrscheinlich einige Häuser für sie abgerissen werden müssten. Ich würde dir vorschlagen, die Bahn westlich und südlich an Klingen vorbei zuführen, wobei am Bachweg in Klingen der S-Bahn-Haltepunkt sein sollte.
          Dann hast du einen S-Bahnhof an die Verbindungsstraße zwischen Sielenbach und Wollomoos gelegt. Der liegt so weit von beiden Ortseingängen entfernt, dass den niemand fußläufig erreichen kann. Auch hier wäre es empfehlenswert, die S-Bahn einem der beiden Orte näher zu bringen. Sielenbach hat übrigens 1725 Einwohner und ist damit mehr als doppelt so groß wie Wollomoos und sollte deswegen eher die S-Bahn bekommen.
          In Pfaffenhofen solltest du die Trasse auch ein wenig nach Süden verschieben, damit sie eben nicht die Häuser zerschneidet, sondern über den Grünstreifen führt. Oder du führst sie entlang des südlichen oder nördlichen Ortsrands Pfaffenhofens.
          Zu guter Letzt: Altomünster. Dort benötigt die S-Bahn wohl einen kleinen Tunnel. Dieser sollte jedoch möglichst kurz sein, da er nur dann möglichst baugünstig ist und Tunnel sind immer besonders teuer im Bau und sorgen dafür, dass die Kosten für Infrastrukturprojekte schneller ansteigen, als rein oberirdische Abschnitte. Die von dir im Moment eingezeichnete Trasse würde nur Sinn machen, wenn du planst Halswied mit zu erschließen, ansonsten dürfte sie von der Fahrzeit auch länger sein, als der direkte Weg nach Pfaffenhofen. Wenn du diesen wählen möchtest, dann führe die Trasse ein Stück nach Nordwesten, sodass sie zwischen Sudetenweg und Bürgermeister-Sedlmair-Weg wieder die Oberfläche erreicht.

          So das wäre es von mir zu diesem Thema.

  1. Das ist jetzt nicht das erste mal dass du mit Grobtrassenentwürfen um die Ecke kommst, was wir hier eigentlich nicht wollen. Auch wir kommem mit opentopomap und Gmaps an Grenzen, aber „ungefähr so schau mer mal“ ist halt ein bisschen dünn. Wie möchtest du Altomünster queren? Möchtest du Pfaffenhofen umgraben? Gibt es große Kunstbauwerke?

     

    Diese Fragen sollte ein Vorschlag beantwortwn.

    Allgemein: Altomünster – Aichach: ja, gerne, aber bitte nicht als S-Bahn. Überschauberer Sitzkomfort und keine Toiletten machen auf die Entfernung keinen Spaß.

  2. Ich kann den Gedanken gut nachvollziehen Aichach besser an München anzubinden aber sehe leider wenig Sinn in dieser Strecke. Von München Hbf nach Altomünster braucht man schon 59 Minuten. Nach Aichach über Augsburg-Hochzoll dauert es nur unwesentlich länger. Also selbst wenn diese Strecke hier bestehen würde, wäre der schnellste Weg immer noch über Augsburg.

    Und dafür so eine komplette Neubaustrecke, die auch noch kaum etwas erschließt wäre wirklich nicht zu rechtfertigen….

    Wie wäre es wenn du stattdessen eine Verbindungskurve von Friedberg Richtung Kissing vorschlägst? Die wäre weit weniger aufwendig und würde auch eine schnellere Fahrzeit ermöglichen.

  3. Aichach-München Hbf über Hochzoll derzeit bei gutem Anschluß 70 Min., also die gleiche Fahrzeit wie über die Verlängerung bei Altomünster, ich sehs ein, der Vorschlag ist gestorben, insbesondere auch wegen der Ausfädelung in Altomünster.

      1. Aus gegebenem Anlaß möchte ich anregen, daß für die Streckenvorschläge eine art Benotung hilfreich wäre:
        In punkto Bedarf, technische Machbarkeit, politische Durchsetzbarkeit, Finanzierbarkeit etc.

    1. Gestorben wäre die Idee nicht, wenn du zusätzlich planst oder vorschlägst parallel zu deiner S-Bahn eine RE-Linie zwischen München und Aichach fahren zu lassen. Diese benötigt zwar an einigen Stellen einen zweigleisigen Ausbau und Überholmöglichkeiten für den RE, aber der könnte sich schon einrichten lassen. Dieser könnte von Aichach nach München mit Zwischenhalten in Altomünster und Dachau verkehren.

    1. Meinst du? Eigentlich bietet sich das durchaus für das Münchner Zwei-Stufen-System an. Juckel-S-Bahn mit allen Halten bis Altomünster, drüber eine RB auf den Ferngleisen bis Dachau (ich weiß, da heißt es höhengleiches Kreuzen im Dachauer Nordkopf), dann Markt Indersdorf und Altomünster, dann alle Halte bis Aichach. Wenn man die Luxusversion haben will, baut man zwischen Altomünster und Schwabhausen noch eine eingleisige NBS als Bypass.

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