[Rostock] S2 Warnemünde – Güstrow – Neustrelitz

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Beschreibung des Vorschlags

Eigentlich ist dieser Vorschlag eher ein Konzept, welches mehrere Teilbausteine umfasst, um den Verkehr rund um Rostock zu beschleunigen, aber die Änderungen an dieser S-Bahn-Linie wohl am markantesten sein werden, hab ich dem Vorschlag mal danach benannt.

Infrastrukturmaßnahmen

Fahrplankonzept

  • S2 wird von Güstrow nach Neustrelitz verlängert, und hält an allen Unterwegsbahnhöfen (neu also Priemerburg & Lalendorf). Zusätzlich können neue Halte erschlossen werden, ohne dass dadurch der Berlin – Rostock – Verkehr ausgebremst wird.
    • Warnemünde – Güstrow: alle 60min
    • Güstrow – Neustrelitz: alle 120min
  • RE5 verkehrt neu von Waren direkt nach Rostock und wird dadurch um ca. 15-20 Minuten beschleunigt und in den Nullknoten von Rostock eingebunden (RE1 / RE9)
    • Die Abfahrtszeiten im Vergleich zum neuen IC können harmonisiert werden.

Netzplan S-Bahn-Rostock

S-Bahn Netz 2030

weitere hier unterstellte Maßnahmen: (nicht zwangsläufig, ggf. kommen dazu noch Vorschläge von mir)

  • S3: alle 120min nach Bützow
  • S4: neu alle 120min nach Bützow zur Verstärkung des RE1
  • S5: Umstellung der RB auf S-Bahn-Betrieb
  • S1: neuer S-Bahn-Betrieb Rostock – Graal-Müritz, ggf. alternierend auch nach Ribnitz-Damgarten (als RE1/9-Verstärker)
  • RE1 & RE9 gekoppelt.

Fahrplanidee

(Zur Veranschaulichung der Umsteigesituation, IC nicht dargestellt, ohne potentiell neue Halte)

Fahrplanentwurf

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

5 Kommentare zu “[Rostock] S2 Warnemünde – Güstrow – Neustrelitz

  1. Ich hab jetzt ne Weile überlegt, aber muss sagen, dass ich kein wirklicher Fan hiervon bin. Der wesentliche Unterschied liegt ja darin, dass du den RE5 jetzt genauso behandelst, wie den neuen IC28 Dresden-Rostock. Zwischen Waren und Güstrow gibt es den Ersatz durch die S2. Mal ganz abgesehen davon, dass ich finde, dass die Erschließung des gesamten Bundeslandes MV nicht Aufgabe der Rostocker S-Bahn sein sollte – wer profitiert davon? Fahrgäste aus Berlin nach Warnemünde, deren Fahrzeit sich verkürzt. Aber diesen steht bereits ab kommendem Dezember ein beschleunigtes Angebot auf genau dieser Wegführung zur Verfügung. Was du also vorschlägst entspricht dem Ersatz des RE durch einen, nun stündlichen, IC, der dementsprechend seltener hält.

    Darunter leiden tun die Bewohner der Städte Langhagen und Güstrow, die nicht nur vom IC ausgelassen werden, sondern nun auch noch ihren RE nach Rostock und Berlin verlieren. Für die Güstrower insbesondere (immerhin ist das hier die Kreisstadt des Landkreises Rostock) verschlechtert sich das Angebot deutlich, die Fahrzeit steigt um 50% (von genau 20 min mit RE5 auf künftig 29 min mit der S2) bis zum Rostocker Hbf….

    Ansonsten zum S-Bahnkonzept: ich hab noch nicht verstanden, wo sich bei S1/S5 da was ändert, außer dass beim RB11/RB12 jetzt S-Bahn dransteht. Und warum lässt du die RB31 dann im Bestand? Verlängerung S3 sehe ich positiv. Bei der S4 bin ich mir unsicher, ob die Strecke diesen Verstärker benötigt zwischen Bützow und Schwaan. Halbstundentakt Schwaan-Rostock ist aber ne schöne Sache.

    1. „Für die Güstrower insbesondere (immerhin ist das hier die Kreisstadt des Landkreises Rostock) verschlechtert sich das Angebot deutlich, die Fahrzeit steigt um 50% (von genau 20 min mit RE5 auf künftig 29 min mit der S2) bis zum Rostocker Hbf…“

      Ja, stimmt natürlich, aber pro zwei Stunden und Richtung gibt es halt 1 RE Verbindungen und bis zu 4 S-Bahn-Verbindungen (die aktuell noch nicht so gut untereinander vertaktet sind, was man aber ändern könnte). Den Wegfall finde ich verschmerzlich, v.a. wenn man dazu das S-Bahn-Angebot ausbaut.

      „Mal ganz abgesehen davon, dass ich finde, dass die Erschließung des gesamten Bundeslandes MV nicht Aufgabe der Rostocker S-Bahn sein sollte“

      S-Bahn ist nur ein Label, die Fahrzeuge und die Takte sind ja nichts anderes als Regionalbahnen, die auf einer Stammstrecke gebündelt werden und nur dort zu S-Bahn-ähnlichen Takten verdichtet sind. Dem Fahrgast in Waren wird es wahrscheinlich egal sein, ob RB oder S in der App bzw. dem Fahrplan steht.

  2. Vorsicht, Ironie:

     

    Warum nicht auch in Sophienhof??? Oder direkt Lütgendorf an der Brücke???

     

    Ironiemodus aus…

     

    Ganz ehrlich, wer die alte Rostocker Strecke aus DDR Zeiten kennt, weiss, das es zu den Schnellzügen nachfahrende Personenzüge gab. Diese hielten an allen Unterwegsbahnhöfen und Haltepunkten…

    ein kleines Beispiel: Waren (Müritz) aus D Zug raus, weiter mit P Zug Ri. Güstrow via Grabowhöfe – Sophienhof – Vollratsruhe – Lalendorf

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