Schnellzug Westdeutschland-London

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Beschreibung des Vorschlags

Ich habe diesen Vorschlag gemacht da er viel diskutiert wurde und technisch mit entsprechenden Zügen möglich ist.

Es geht hierbei um einen Zug der Westdeutschland mit London verbindet, dabei die Thalys Route fährt und bei Lille Richtung Ärmelkanal abzweigt.

Das ganze Netz ist schon in Betrieb über Brüssel führt der schnellste Weg von Deutschland nach London nur der durchgehende Zugverkehr ist die Neuerung.

Diese Linie wird auf der Relation Düsseldorf-Köln-Aachen -Lüttich- Brüssel-Lille-Calais-Ashford-London bedient werden.

In Köln sollten zumindest auf dem Rückweg beide Stationen also auch Messe Deutz und Hauptbahnhof angefahren werden um ICEs Richtung Frankfurt Flughafen-Frankfurt und Frankfurt Flughafen-Mannheim zu erreichen.

In Brüssel will ich Nordstation auch noch anfahren um besseren Zugang zu den Regional und Intercities zu haben.

Um nicht an jedem kleinerem Bahnhof wie etwa in Lille, Aachen und Köln Messe Deutz die Kontrollen durchführen zu müssen erfolgt diese einmalig an der Schengengrenze vor dem Ärmeltunnel an den Grenzbahnhöfen FR/GB in Calais Frethún und eventuell in GB in Ashford International. (Früher gab es Kontrollen für beide Seiten in Calais)

Mögliche Änderungen

Möglicherweise auslassen von Ashford International oder Schaffung eines Grenzbahnhofs am Ende des Tunnels in Folkestone

Weiterführung in Deutschland ins Ruhrgebiet über Duisburg mit Endpunkt der Linie in Dortmund oder davor.

Weiterführung statt nach Düsseldorf über die Schnellfahrtstrecke zum Frankfurt Flughafen und enden Frankfurt Hauptbahnhof.

Wichtig zur Realisierung

-Entsprechende Fahrzeuggarnituren (deutsches, belgisches franz. britisches Netz), sollte bis zu 300kmh fahren können.

-Einzelne Fahrtabschnitte sollten auch gebucht werden können

-Halte in wichtigeren Großststädten wie Lille und Aachen, gerade weil man Paris auch nördlich umfährt

-Kontrolle nur einmal an der Schengen Grenze um zu großen bürokratischen Aufwand zu ersparen

Ich persönlich denke ein Zug am Tag der morgens hin und abends zurück fährt würde vorerst vollkommen ausreichen um den Bedarf zu decken, die reine Fahrzeit von Köln nach London betrüge etwa 4,5h inklusive Passkontrollen in Calais, bei Weiterfahrt ins Ruhrgebiet oder nach Frankfurt entsprechend länger.

 

Metadaten zu diesem Vorschlag

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10 Kommentare zu “Schnellzug Westdeutschland-London

  1. Klasse Idee. Man kann auch über weiter Linien nachdenken von Dortmund oder Frankfurt über Köln nach London. Dann müsste der Zug auch nicht mehr in Deutz halten. Und 4,5 h ist wirklich eine echt gut Alternative zur Flugzeit, mit dem Auto ist man wesentlich länger unterwegs.
    Ein Vorschlag, den ich letzte Woche erstellt habe, lässt sich mit deinem Vorschlag auch kombinieren. Dabei geht es um den unterirdischen Kölner Fernbahnhof. Der Zeitgewinn durch meinen Vorschlag ist je nach Fahrtrichtung mehr als 5 Minuten, der entscheidende Faktor liegt aber in der größeren Kapazität des Kölner Hauptbahnhof.

  2. Ashford oder Calais brauchst du nicht; die Grenzkontrollen können einfach im deutlich größeren Lille erfolgen, wie es bei den (zugegebenen wenigen) Zügen aus Marseille schon praktiziert wird.

    Allerdings hat das ganze einen sehr entscheidenden Nachteil: wie man hier sind dafür im Fahrplan gut 75 Minuten(!) einberechnet. Die 4,5 Stunden Köln-London kannst du somit vergessen; die reine Fahrzeit wäre mit nur 2 Minuten halt in Brüssel-Mitte/Süd und ohne Brüssel-Nord schon 3:56. Die Kontrollen bekommt man vielleicht irgendwie auch schneller hin, aber unter ne Stunde eher nicht. Ob sich das Ganze dann überhaupt noch lohnt, naja.

    Letztendlich sind Züge nach Großbrittanien ganz ohne weiteres einfach nicht wirklich sinnvoll möglich. In Gegenrichtung gerne, aber solange man nicht schon in Deutschland Kontrollen dürchführen kann – wofür man in Köln oder Frankfurt wirklich kein Platz hat – bin ich da echt skeptisch.

  3. Danke für deine Anmerkung Kiki, als Lösung hatte ich ja die Grenzkontolle für alle in Calais gemacht.  Der Vorteil ist, das dort schon Gebäude zum Kontrollieren existieren und es früher auch schon da gemacht wurde. Deshalb bräuchte man keine Kontrolle im Schengenraum sondern erst an deren Ende. Ein weiterer Vorteil ist für Leute aus Calais direkt nach London zu kommen, da die Eurostars alle daran vorbeifahren, so kann man in Calais Frethún Richtung Calais Ville aussteigen. Das hat auch regionalen Charakter sodass die Leute am Ärmelkanal in Calais und Folkestone bzw. Ashford ihn direkt benutzen können. Ohne diese Komponente ist es aus meiner Sicht auch nicht zu realisieren, da die Eurostars schon die großen Relationen bedienen und Lille (im Gegensatz zu früher) auch teilweise auslassen.

    Platz für einen weiteren Zuganbieter wäre auf jeden Fall, meinten die Betreiber des Tunnels und es wäre auch gut, weil man durch eine Gesellschaft abseits vom Ärmelkanal mehr Konkurrenz hätte.

    Angesichts der Grenzkontrollen gebe ich dir Recht das es sich vllt. nicht lohnt den Zug so zu führen und mit Umstieg in Brüssel gibt es die Relation schon jetzt. Ursprünglich war das auch ein langwieriger Vorschlag von mir gewesen, einen Nachtzug von Berlin nach Brüssel weiterzuführen und eher langwierig ausgelegt, vor allen wegen der hohen Bürokratieanforderungen der Führung durch drei Länder (Deutschland,Belgien,Frankreich,Großbrittannien). Ich finde es auch nicht sinnvoll in Deutschland zu kontrollieren, aufgrund des Platzes oder weil die Bahnhöfe etwas kleiner sind, siehe Aachen, Lüttich. In Calais allerdings fand früher auch schon die Grenzkontrolle der Züge statt und die Infrastruktur ist schon vorhanden. Es ließe sich auch in Lille machen aber damit lässt du Calais aus was ich (regionale Option siehe oben) nicht machen will und wo es schon die Eurostars gibt.

     

     

    1. Calais wird bereits 3 mal pro Tag und Richtung von den London-Brüssel Zügen bedient, scheint ja zu reichen. Ob’s dazu noch einen Zug nach Deutschland braucht bezweifle ich – besonders groß ist die Stadt wirklich nicht – aber klar, grundsätzlich kann man die Grenzkontrollen auch dort machen.

      Zumindest auf den Rückweg würde ich aber immernoch Calais rauslassen. Klar, an sich wäre die Verbindung nicht verkehrt, aber auf einer potentiell so wichtigen Relation wie London-Köln sollte man finde ich schon versuchen (gemütlich) unter 4 Stunden zu kommen, was auch ohne dem Halt schon knapp wäre. Der neue Eurostar London-Amsterdam durchfährt aus dem selben Grund selbst Lille; dann wird man hier definitv nicht in Calais halten müssen. Selbst ein Auslassen von Aachen und Lüttich fände ich halbwegs vertretbar – ich meine nur, wenn man solche internationalen Verbindungen anbieten möchte, dann lieber richtig.

      1. Wobei man hier auch hinzufügen muss, dass dies – so ärgerlich es auch scheint – in gewissem Masse verständlich ist.

        Britannien ist eine Insel und hatte immer schon Schwierigkeiten, die eigene Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen (zu geringe Flächen Ackerland). Dies ist heute auch noch genauso und ein Grund warum der Brexit von einigen als so kritisch gesehen wird. Auch geschichtlich ist durch die Verwicklungen mit Frankreich die Basis für eine offene Grenze nicht gerade optimal. Zuletzt kommt noch die geographische Lage als (relativ deutlich abgetrennte) Insel selbst hinzu. Das ist unter keinen Umständen ein Kriterium, welches für eine offene Grenze spricht.
        Wohl auch dadurch hat sich Grossbritannien, obwohl zur eurasischen Landmasse zugehörig, immer bezüglich Einreise distanziert gezeigt und stattdessen einen offensiven aussenpolitischen Kurs verfolgt. Der Commonwealth Of Nations ist nur ein Beispiel dazu, in der Vergangenheit war das Empire ja deutlich grösser – ja fast schon weltumspannend – und (auch das gehört zur traurigen Wahrheit) deutlich wichtiger als heute.

        Allgemein tendieren Inselvölker jedoch genau zu diesen Verhaltensweisen. So ist zum Beispiel auch in Japan die Immigration trotz Bevölkerungs- (und damit Bedeutungsrückgang, auch gegenüber der erstarkenden Dominanz Chinas) sehr schwierig und auch hier wurde schnell das Meer als wichtige Möglichkeit der Expansion (man denke an das Vorspiel zu Pearl Harbor oder die japanisch-koreanischen Beziehungen) und des Handels.

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