Stadtbahn Bremen: HB-Nord – Bremen – Stuhr – Weyhe

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Einst hatte ich mal die Ostfriesen-Metro für Leer vorgeschlagen, doch die wurde mir um die Ohren gehauen. Nun habe ich überlegt, wo in Norddeutschland Tunnelbahnen sinnvoller wären als in Ostfriesland. Die größte Stadt Norddeutschlands ist das 1,8-Millionen-Einwohnerreiche Hamburg und die haben bereits eine U-Bahn. Die zweitgrößte Stadt Norddeutschlands (Bremen) hat hingegen noch keine. Bremen hat aber ca. 570000 Einwohner und da sich bei Städten ab 500000 Einwohnern Light Metros also gut ausgebaute Stadtbahnen mit Tunnelstrecken lohnen, dachte ich mir, schlage so etwas für Bremen vor. Ich habe mir dabei gedacht, Stuhr und Bremen-Nord an die Stadtbahn anzuschließen, da dorthin kaum Schienenverkehr existiert. Im Gegensatz zur Straßenbahn wird diese Light-Metro geringere Reisezeiten aufweisen, da sie dank Tunnelstrecken und weniger Zwischenhalten nicht so stark ausgebremst wird. Zwischen Dithmarscher Freiheit und Bremen-Nord wird die Stadtbahn entlang der Eisenbahn fahren. Die Strecke muss eventuell für den Stadtbahnbetrieb viergleisig ausgebaut werden, wobei das neue Gleispaar ausschließlich von der Stadtbahnlinie benutzt wird. Da sowohl die Eisenbahn als auch die Straßenbahn Bremen normalspurig sind, kann diese Stadtbahn die Infrastruktur beider Netze nutzen. Sie wäre dann auch normalspurig.

Die Stadtbahn bedient einige Stadtbahntunnel. Diese sind:

  • Rosenhügel – Tannenhügel (Falls mal ein richtiges Autobahndreieck Bremen-Nord gebaut werden sollte, dann beginnt der Tunnel bereits in Kurtelbeck oder die Stadtbahn quert die A27 und A270 in Hochlage und die A27 und A270 werden unterirdisch miteinander verbunden)
  • Ihletaltunnel 1 (Tannenhügel – Wohnpark Ihletal)
  • Ihletaltunnel 2 (Wohnpark Ihletal – Burgdamm)
  • U Dithmarscher Freiheit – U Leibnitzplatz
  • U Flughafen – Gröllender See
  • Rolandcenter Süd – U Haßkamp

 

Hier noch eine Liste der Namen der Stadbahn-Halte von Nord nach Süd. Haltestellen, die mit einem großen U beginnen liegen im Tunnel.

  1. Marßeler Feld
  2. Kurtelbeck
  3. Rosenhügel
  4. Tannenhügel
  5. Wohnpark Ihltal
  6. Burgdamm
  7. Bahnhof Burg
  8. Burg-Grambke
  9. Smidts-Park
  10. Grambker Dorfstraße
  11. Sonnenweg
  12. Bahnhof Oslebshausen (Anschluss an Straßenbahnlinien 3 und 10)
  13. Ernst-Waldau-Straße
  14. Schwarzer Weg (Anschluss an Straßenbahn)
  15. Marienwerder Straße
  16. Waller Straße Nord
  17. Fleetstraße
  18. U Dithmarscher Freiheit
  19. U Augsburger Straße
  20. U Findorff
  21. U Messe
  22. U Hauptbahnhof
  23. U Herdentor
  24. U Rathaus/Domsheide
  25. U Theater am Leibnitzplatz
  26. Gastfeldstraße
  27. Schleiermacher Straße
  28. BSAG-Zentrum
  29. Neuenlander Kämpe
  30. U Flughafen
  31. Gröllender See
  32. Roland-Center Süd
  33. Haßkamp
  34. Heinrich-Plett-Allee
  35. Moordeich Bahnhof
  36. Moordeich Allensteiner Straße
  37. Bahnhof Stuhr
  38. Stuhrbaum
  39. Brinkum
  40. Bassumer Straße
  41. Erichshof
  42. Leeste
  43. Weyhe-Kirchweyhe Bahnhof

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

5 Kommentare zu “Stadtbahn Bremen: HB-Nord – Bremen – Stuhr – Weyhe

  1. Ich wollts nur schon mal gesagt haben, bevor du dir evtl unnötig Mühe machst: Wie du an der URL sehen kannst, ist das der dritte Vorschlag mit exakt diesem Titel. Dementsprechend gibt es Vorschläge zu dem Thema schon. Die bisherige Beschreibung klingt nicht danach, als wäre dir das im Bewusstsein.

  2. Naja in der Innenstadt sehe ich da keine sinnvolle Möglichkeit, da ne zusätzliche Tunnelstrecke zu errichten. Bremen hat ja schon ein dichtes Tramnetz. Sinnvoll finde ich jedoch neuzubauenden Abschnitte (konkret: Bürgerpark-Ditmarscher Freiheit, ein Ausbau der Strecke vom Roland-Center nach Weyhe ist in einer frühen Phase der Umsetzung), allerdings überirdisch. Da wäre dann eine Möglichkeit, hier ggf einen Systemwechsel einzubringen und Tramtrains in Richtung B-Vegesack/Ritterhude einzurichten. Auch fände ich es überlegenswert, die Linie 1 von B-Roman Center (bzw später: Mittelshuchting) weiter in Richtung Delmenhorst zu führen. Dies würde ich jedoch als Strassenbahn empfehlen um hier wegen eines recht kurzen Abschnittes nicht so sehr auf den Tramtrains festgenagelt zu sein. In Delmenhorst müsste die Strassenbahn ja dann sowieso wieder durch die Stadt fahren um sinnvoll erschliessen zu können.

    Das wären meine Gedanken dazu.

  3. Die Strecke nach Weyhe soll ja an die Straßenbahn zum Roland-Center angebunden werden. Das ist auch deutlich sinnvoller, als noch einen teuren Tunnel unter dem Flughafen hindurch zu graben, nur um noch einen See zu erschließen. Der Flughafen selbst wird ja bereits mit der Straßenbahn gut bedient.

    Dass nach deiner Plnung die Straßenbahn über die Wilhelm-Kaisen-Brücke und von der Domsheide zum HBF offensichtlich stillgegelgt werden würde, fände ich gar nicht gut. Die Innenstadt wäre deutlich schlechter bedient, aber beide Strecken, oberirdisch unter unterirdisch, wären wirtschaflich wohl kaum vertretbar. Eigentlich ist der Tunnel sowieso nicht wirtschaftlich vertretbar, aber mit oberirdischer Strecke noch weniger, als ohne.

    Eine Strecke vom Bürgerpark nach Findorff und gerne auch zur Dithmarscher Freiheit, würde ich durchaus begrüßen, aber oberirdisch! Besser würde Findorff aber so bedient werden.

    Im weiteren Verlauf nach Norden ist nicht einzusehen, wozu du Zweisystemwagen haben willst, wenn du die Eisenbahnstrecke ohnehin mit zwei weiteren Gleisen ergänzen willst. Das könnte man dann nämlich auch mit Straßenbahngleisen machen. 😉

    Leider wird der Bereich Gröpelingen – Oslebshausen – Burg nur sehr peripher bedient. Besser wäre daher eine Verlängerung der Straßenbahn, wie ich sie hier dargestellt habe.

    Dein unabhängiger Bahnkörper nördlich von Burg wird sich so gar nicht machen lassen. Du hast leider keine Rücksicht auf die Ihle genommen, deren Wasser sich wohl, dank deiner Tunneleinfahrt, in diesen Tunnel ergießen wird.

  4. Insgesamt sehr viele Tunnel für, vermutlich, viel zu kleinem Nutzen. Gerade innerstädtisch würde ich auf den Tunnel verzichten und die oberirdischen (vorhandenen!) Gleise nutzen, die auch eine bessere Erreichbarkeit der Ziele ermöglichen. (Keine Tunnelaufgänge / Aufzüge notwendig für Barrierefreiheit)

    Zumal das Tunnelportal am Leibnitzplatz definitiv am fehlenden Straßenraum scheitern wird. Oder soll der Straßenbahnbetrieb (Linie 6) dort vollkommen eingestellt werden?

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen