Straßenbahn St. Gallen – Linie 1

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Beschreibung des Vorschlags

Das schweizerische St. Gallen hat jetzt nur rd. 80000 Einwohner (Quelle: https://www.stadt.sg.ch/home/verwaltung-politik/stadt-zahlen.html) – und eigentlich kann man auch erst ab 100000 Einwohner über eine Straßenbahn sprechen – ist jedoch so langgestreckt, dass sich eine Straßenbahn da lohnen könnte, da die Stadt sich doch entlang einer Achse erstreckt. Hier möchte ich vorschlagen die O-Bus-Linie 1 durch ein Tram zu ersetzen, welche neben der auf ähnlicher Route verkehrenden Linie 2 (auf der farbigen ÖPNV-Karte als Linie 4 bezeichnet) eine von zwei O-Bus-Linien in St. Gallen ist, die mit Doppelgelenkbussen befahren werden. Dieses Tram soll meterspurig sein. Eine zweite Linie ersetzt die O-Bus-Linie 2, fährt aber zwischen Stadtzentrum und Haggen über die Oberstraße, was nicht schlimm ist, da die Bereiche, welche durch die O-Bus-Linie 2 heute in Bruggen bedient werden, auch im fußläufigen Bereich zur Linie 1 liegen.

Mit Bahnstrecke Appenzell–St. Gallen–Trogen, die als meterspurige Überlandstraßenbahn St. Gallen mit Appenzell und Trogen verbindet, hat St. Gallen schon so eine Art Straßenbahnbetrieb. Zwischen Hauptbahnhof und Marktplatz teilen sich mein Straßenbahnvorschlag und diese Bahnstrecke die Gleise. Außerdem können die Fahrzeuge der Überlandstraßenbahn und deren Betriebshof von meiner vorgeschlagenen Straßenbahnlinie mitgenutzt werden. So müsste für sie auch nicht ein eigenes Depot gebaut werden, was die Anschaffungskosten der Infrastruktur senkt.

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3 Kommentare zu “Straßenbahn St. Gallen – Linie 1

  1. Warum sollte man ein funktionierendes Obusnetz zerschlagen für eine einzelne Straßenbahnlinie? Die einzelnen Äste der Linien 3 und 4 würde man wohl auf Dieselbus umstellen müssen, weil man keine sinnvolle Fortsetzung in die Innenstadt ohne Parallelverkehr zur Straßenbahn hinbekäme. Und nur für Linie 5 wird man das Obussystem nicht erhalten. Es wäre das Aus für den Obus, und somit ein Rückschritt in Sachen umweltfreundlicher ÖPNV.

  2. Ich kenn das vor Ort nicht, aber grundsätzlich kann man angesichts Taktdichte und Gefäßgröße tatsächlich darüber nachdenken. Dann machts aber auch Sinn, wenigstens die 2 mit zu vertrammen.

    Inwiefern sich – Einwand vom Kraken – das Restnetz ebenfalls als Tram betreiben oder alternativ weiterhin als O-Bus betreiben lässt (beides sowohl technisch als auch wirtschaftlich betrachtet), entzieht sich meiner Kenntnis. Es sei aber gesagt, dass heutzutage nicht mehr zwingend mit Diesel gefahren werden muss: Im weltweiten Stadtverkehr nimmt langsam aber sicher der Batteriebus Fahrt auf, und da seh ich keinen Grund, warum der nicht auch in St. Gallen eine Chance haben sollte.

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