Straßenbahnlinie 1 Reykjavik: Seltjarnarnes – Reykjavik – Kópavogur – Garðabær – Hafnarfjörður

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Beschreibung des Vorschlags

Island ist so ziemlich das einzige Land Europas, was keinen Schienenverkehr besitzt. Hier möchte ich welchen vorschlagen. Island hat insgesamt 346000 Einwohner, von denen etwa 60 % in und um die Hauptstadt Reykjavik wohnen. Deswegen dürfte dort (und auch nur dort in Island) ein Straßenbahnnetz auch angebracht sein, da es immerhin 200000 Menschen erreicht.

Die Straßenbahn beginnt in Reykjavik am BSI, dem Zentralen Busbahnhof für Nah- und Fernverkehr. Dort würde ich auch gerne den Hauptbahnhof meiner Isländischen Eisenbahn ansiedeln. Die Tram soll den BSI mit den wichtigsten Punkten Reykjaviks und den Vororten Reykjaviks verbinden. Hier stelle ich die Linie 1 vor. Sie soll in West-Ost-Richtung etwa entlang der Nationalstraße 49 verlaufen. Sie verbindet die Orte Seltjarnarnes – Reykjavik – KópavogurGarðabærHafnarfjörður. In Kopavogur verläuft sie ähnlich der Essener Linie U18 auf dem Mittelstreifen einer Autobahn.

Weitere Straßenbahnvorschläge für Reykjavik:

Eigentlich handelt es sich hier streng genommen um Vorschläge für eine Straßenbahn Höfuðborgarsvæðið (isländisch für Hauptstadtregion), da es ja ein Straßenbahnnetz für Reykjavik ist, was auch die umliegenden Städte und Gemeinden in der Höfuðborgarsvæðið mit erschließt. Weil der Deutsche jedoch mit dem Namen Reykjavik mehr anfangen kann als mit dem (für Deutsche Zungen schwer auszusprechenden Namen) Höfuðborgarsvæðið steht hier stellvertretend für den Netznamen Straßenbahn Höfuðborgarsvæðið der Name Straßenbahn Reykjavik.

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2 Kommentare zu “Straßenbahnlinie 1 Reykjavik: Seltjarnarnes – Reykjavik – Kópavogur – Garðabær – Hafnarfjörður

  1. Die Idee einer Straßenbahn für Reykjavik finde ich gut. Die Größe der Stadt würde das rechtfertigen. Vielleicht wäre sogar eine eingleisige Überlandstrecke zum Flughafen zu rechtfertigen.

    1. Du meinst zum Flughafen Kevlavik? Also Island plant dorthin laut Wikipedia schon eine Eisenbahnlinie, die Gemeinden Reykjavik, Kópavogur, Garðabær, Hafnarfjörður im Tunnel unterqueren will, und ich habe dorthin auch eine Eisenbahn vorgeschlagen, wenn auch rein oberirdisch. Der Nachteil der rein oberirdischen Eisenbahn ist allerdings die schlechte Erschließung der genannten vier Gemeinden mit Ausnahme Reykjaviks, nur sind diese vier Gemeinden mal eben vier der sechs größten Gemeinden von ganz Island. Eine überlandstraßenbahn, welche zwischen Hafnarfjörður und Kevlavik wie eine Eisenbahn fährt, könnte da natürlich auch gleich eine bessere Erschließung bieten. Andererseits braucht man natürlich auch eine Schnellverbindung Kevlavik Airport – Reykjavik, sodass sowohl eine Eisenbahn als auch eine Tram nach Karlsruher Modell zusammen genommen einen großen Vorteil haben.

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