Teilprojekt NBS Dortmund – Hagen

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Beschreibung des Vorschlags

Diese NBS ist Teil des Gesamtprojekts NBS Dortmund – Köln.

Da diese Teil Strecke einen eigenen Nutzen hat und auch unabhängig realisiert werden, habe ich sie aus dem großen Projekt herausgelöst. Dies ermöglicht eine eigenständige Bewertung und auch für mich als Ersteller eine detailliertere Darstellung in einem überschaubaren Rahmen. So habe ich weitestgehend alle vorgesehenen Bauwerke eingezeichnet. Auch ist die kleinteiligere Darstellung wohl eher im Sinne dieser Website.

Aufgrund der Führung durch bebaute Gebiete, ist es teilweise schwierig eine geeignete Trasse für zwei zusätzliche Gleise zu finden. Ich denke, dass es mit der eingezeichneten Führung jedoch möglich ist, die bestehende Bebauung weitestgehend unberührt zu lassen. Ein paar Schrebergärten, Parkplätze und Gewerbeflächen müssen jedoch auf jeden Fall dran glauben, sofern man keinen Tunnel errichten will. Dies habe ich lediglich im Bereich Dortmund-Barop vorgesehen und dies gleich für eine Unterführung unter des Bestandsstrecke genutzt. Der anschließende Bereich liegt in einem Trog, dieser kann ggf. noch gedeckelt werden oder als Tunnel in offener Bauweise fortgeführt werden. Letzteres ist deutlich günstiger als das „Maulwurfgraben“ in bergmännischer Bauweise.

Die NBS ist ca. 18 km lang, die Bestandsstrecke ca. 30 km. Mein Ausbaustandard sollte auf 200 km/h NBS festgesetzt werden, eine höhere Geschwindigkeit lohnt sich zunächst kaum, da der Abstand zwischen den Halten eher gering ist. Allerdings bietet die grade Streckenführung höhere Geschwindigkeiten an und es sollten die Radien abgesehen von den Ein-/Ausfädelungen so gewählt werden, dass perspektivisch auf 250 km/h erhöht werden kann, wenn das Gesamtprojekt NBS Dortmund – Köln verwirklicht werden sollte.

Aktuell benötigen Fernzüge zwischen Dortmund und Hagen eine Reisezeit ca. 20 min, auf der Strecke sind zum Großteil Geschwindigkeiten von 120-160 km/h möglich. Mit Hilfe der NBS ausgebaut auf 200 km/h dürfte sich die Reisezeit mindestens halbieren, ich gehe abgleitet aus anderen Verbindungen von 8 Minuten aus, je nach Fahrzeug und Zuschlägen (Hat jemand ne Formel und passend Fahrzeugwerte?)

Von der NBS profitieren alle Fernzüge zwischen Dortmund und Hagen, insbesondere die Linien:

  • ICE Linie 10 (Zugteilung NEU in Dortmund Hbf)
  • IC/ICE Linie 30/31/32
  • ICE Linie 43
  • IC Linie 55
  • Ggf. neue Sprinter-Verkehre nach Köln
  • Züge des Nah- und Güterverkehrs durch freiwerdende Kapazitäten auf der Bestandsstrecke

Metadaten zu diesem Vorschlag

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5 Kommentare zu “Teilprojekt NBS Dortmund – Hagen

  1. Eigentlich sehe ich auf beiden Strecken gar nicht so den Beschleunigungsbedarf, denn beides ist aktuell in locker 01:15h machbar, was mehr oder weniger auch ITF-kompatibel ist (zumindest bei einem dichten Nahverkehr wie im Ruhrgebiet). Großer Vorteil ist ja aktuell, dass man beispielsweise sowohl dann zukünftig in Dortmund als auch in Köln Korrespondenzhalte (wieder) einführen kann (wenn die bestehenden Strecken kapazitiv so ausgebaut werden, dass einigermaßen zuverlässig gefahren kann). Wenn nun der Weg über Hagen, Wuppertal schneller wird, geht das natürlich wieder nicht oder man bummelt Zeit ab … Für Dortmund – Hagen fände ich es fast besser, wenn man durch einen Ausbau FV+RRX bündelt, und für die S-Bahn zukünftig eine separate Trasse hätte. Davon profitieren definitiv mehr als nur von dieser NBS.

    Ganz ketzerisch: Meinst du nicht, dass für ca. 1 Zug pro Richtung und Stunde und rund 10 Minuten Fahrzeit nicht auch ein Gleis ausreichen würde? (Bei Verspätung könnte man ja zur Not auf den Bestand ausweichen).

    1. „Ganz ketzerisch: Meinst du nicht, dass für ca. 1 Zug pro Richtung und Stunde und rund 10 Minuten Fahrzeit nicht auch ein Gleis ausreichen würde?“

      Tatsächlich könnte man auf dem nördlichen Teilstück ein weiteres Gleis hinzufügen und die Bestandsgleise der S5 ebenfalls ausbauen, sodass man insgesamt 3 Gleise zur Verfügung hat, von denen mindestens 2 mit 200 befahrbar sind. Und vielleicht auf dem südlichen Teilstück sich ebenfalls auf eine Tunnelröhre beschränken, genügend Ausweichmöglichkeiten bestehen dann ja auf dem nördlichen Teilstück. Eine zweite Röhre kann ja bei steigendem Aufkommen noch ergänzt werden.

      Eine Führung von zusätzlichen Zügen (Sprinter, RRX, neue Linien…) ist eh nicht unwahrscheinlich bei der verbesserten Verbindung.

      „Für Dortmund – Hagen fände ich es fast besser, wenn man durch einen Ausbau FV+RRX bündelt, und für die S-Bahn zukünftig eine separate Trasse hätte.“

      Wo hat denn die S-Bahn noch eine gemeinsame Trasse?

      Ansonsten: Aktuell ist der Weg über Wuppertal schon deutlich schneller und damit könnten das Ruhrgebiet querende Züge noch mehr beschleunigt werden. Auf (verspätungsanfällige) Korrespondenzen von Paralellverkehren würde ich eher verzichten, dazu fahren ja auch ausreichend andere Züge. Zu irgendeinem bald fahrenden ist immer Anschluss 😉

  2. Dein Vorschlag gefällt mir. Ob für sich genommen wirtschaftlich sinnvoll kann ich nicht beurteilen.

    Aber er entlastet alle betroffenen Strecken, sowohl die Ferngleise voin Dortmund Hbf bis zur Ausfädelung nach Witten (können dann für Züge Richtung Bochum genutzt werden), als auch die „Ruhrtalbahn“ weiter nach Hagen (für eine mögliche S-Bahn-Linie von Bochum nach Hagen und diversen Regionalbahnen).

    1. Stimmt, ist tatsächlich sehr ähnlich. Die Linienführung bietet sich ja auch sehr an. Hatte ihn ja bei mir mir aus dem großen Projekt Dortmund – Köln herausgelöst. Was hattest du dann für die S-Bahn geplant?

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