Schnellbahn Hamburg 2050 | U4 Tonndorf

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Beschreibung des Vorschlags

Dies ist der erste Teil meines Gesamtkonzeptes zum möglichen U-Bahnnetz in Hamburg im Jahre 2050 (Beispieljahr), welches wiederum ein Teil des Schnellbahnkonzeptes Hamburg 2050 ist, in dem auch die S-Bahn integriert sein wird, dies kommt aber nach der U-Bahn.

 

Dieser Vorschlag ist Teil meines U4/U5-Osthalbrings. Dieser Osthalbring führt vom Rübenkamp über Bramfeld, Farmsen, Tonndorf und Jenfeld nach Horn bzw. Horner Rennbahn. Er verläuft von Horn bis Farmsen ähnlich wie die Metrobuslinie 27, von Farmsen bis Rübenkamp wie die Metrobuslinie 26.

Dabei besteht der Osthalbring aus 2 Teilen: Der erste Teil ist die U5 von Rübenkamp bis Tonndorf, der zweite Teil die U4 von Tonndorf bis Horner Rennbahn. In Tonndorf trifft die von norden kommende U5 auf die von süden kommende U4. Dies ist sehr interessant, denn dadurch kann zwischen den beiden Linien ein bahnsteiggleicher Übergang geschaffen werden. Man kommt z.B. mit der U5 in Tonndorf an, geht zum gegenüberliegenden Gleis und fährt direkt mit der U4 weiter.

 

Hier geht es um die U4-Verlängerung von der Horner Rennbahn nach Tonndorf. Der Streckenabschnitt Horner Rennbahn – Stoltenstraße – Dannerallee, der schon seitens der Hochbahn offiziell in Planung ist, ist bereits integriert. Ab der Dannerallee biegt die Strecke nach norden ab und verläuft unter dem Schiffbeker Weg bis zur gleichnamigen Haltestelle Schiffbeker Weg. Nun könnte man die Strecke weiter entlang des Schiffbeker Weges richtung norden bauen (was direkter wäre), ich bevorzuge jedoch eine Strecke über Jenfeld-Zentrum, um das Quartierszentrum und EKZ besser zu erschließen. Daher biegt die Strecke hinter der Hst. Schiffbeker Weg richtung osten ab und dann wieder richtung norden bis zur Haltestelle Jenfeld Zentrum unter der Kreuzung am EKZ. Von dort aus verläuft die Strecke weiter richtung westen und wieder richtung norden, sodass sie unter der Jenfelder Allee verläuft und darauf folgen die beiden Haltestellen Kreuzburger Straße und Jenfelder Allee. Etwa 500 meter weiter nördlich befindet sich die Endhaltestelle der U4 ost, U/S Tonndorf (S-Bahn, weil dort bis dahin die S4 fährt). Mein (weiterer) Vorschlag ist , die U5 von Bramfeld nach Tonndorf zu verlängern und in Tonndorf mit der U4 bahnsteiggleich zu verknüpfen. Die U5 wird dann von norden auf die von süden kommende U4 treffen, sodass man z.B. aus der U5 aussteigt und am Gleis gegenüber gleich mit der U4 weiter fahren kann und eben andersherum.

 

Ein Link zur groben Veranschaulichung des kompletten Osthalbrings:

http://bl.ocks.org/d/b4a7a8051e79c776928e0733bf0d222d

Link zum anderen Teil meines Osthalbringes (U5 Bramfeld – Tonndorf):

https://extern.linieplus.de/proposal/u-bahn-hamburg-2050-u5-tonndorf/

 

Die Links unten beziehen sich auf meinen Kommentar weiter unten.

U4 zur Kielkoppelstraße: http://bl.ocks.org/d/c18e9b8e25c36d0b3d4ec0cfeb79153d

U4/U5 U-Bahn-Osthalbring (Bramfeld – Tonndorf – Jenfeld – Horn): http://bl.ocks.org/d/9246dc379a094f745bbf09c68c3a4f54

 

Des Weiteren bitte ich, dass diese Streckenvorschläge nur Leute kommentieren, die in oder um Hamburg wohnen bzw. Ortskenntnisse oder entsprechende Erfahrungen haben.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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7 Kommentare zu “Schnellbahn Hamburg 2050 | U4 Tonndorf

  1. Ich halte ja Straßenbahnen für erstrebenswerter, aber wenn es eine Verlängerung der U4 sein soll, so würde ich sie bestenfalls bis Jenfeld Zentrum sinnvoll finden, da sie dahinter nur noch Querverkehr zwischen Jenfeld und Tondorf bedienen könnte. Nach Tondorf wäre dei S-Bahn das verkehrsmittel der Wahl. Wenn es aber unbedingt über Jenfeld Zentrum hinaus gehen soll, dann wären die Milliarden besser unter der Charlottenburger und Schöneberger Straße vergraben, da hier mehr Anwohner erreichbar wären.

  2. An sich finde ich die Strecke nicht schlecht allerdings würde auch ich, wie Ulrich Conrad bereits erwähnte, die Strecke entweder nur bis Jenfeld, oder von dort aus über die Charlottenburger-, Schöneberger und Kielkoppelstraße führen, da so deutlich mehr Fahrgäste von der Linie profitieren könnten. Die Tonndorfer haben ja bereits einen S-Bahn Anschluss.

  3. Ich hab den Linienverlauf nun bearbeitet und jetzt verläuft die Strecke entlang der Charlottenburger Straße bis zur Haltestelle Kreuzburger Straße und dann richtung nordwesten zur Jenfelder Allee und Tonndorf. Die Haltestelle Kreuzburger Straße liegt nun ca. 600 meter weiter östlich unter der Charlottenburger Straße anstatt wie vorher unter der Jenfelder Allee. Dies betrachte ich als sinnvoll, da hier eine Hochhaussiedlung erschlossen wird. Eine Streckenführung weiter richtung norden oder gar bis zur Kielkoppelstraße sehe ich hingegen als unsinnvoll, da die Bebauung dort nicht mehr so dicht ist. Natürlich wird dadurch die Schöneberger Straße erschlossen, aber wenn man sich den Streckenverlauf von Jenfeld Zentrum bis zur Kielkoppelstr. anschaut, sieht man, dass die U4 in nord-süd Richtung parallel zur S4 verlaufen würde bzw. sie tangieren würde. Ein Link zur Veranschaulichung dieses Beispiels befindet sich in der Beschreibung. Dazu kommt; jemand, der im Bereich Schöneberger Str. wohnt oder arbeitet ect. und in die innenstadt will, nimmt nicht eine U4, die von dort erst 20 minuten richtung Horner Rennbahn und dann noch 10 minuten zum Hbf fährt. Von der Schönbeberger Str. sind die (baldigen) S-Bahnhöfe Tonndorf, Am Pulverhof (Neubau) und Rahlstedt viel näher und direkter. Deshalb verläuft die U4 von der Kreuzburger Straße nach Tonndorf, von wo man mit der U5 weiter nach Bramfeld fahren kann. Die U5 (Bramfeld -> Tonndorf) wird aber in einem weiteren, seperaten Vorschlag von mir enthalten sein. Schaut man sich nämlich die U5 von Bramfeld nach Tonndorf und die U4 von Tonndorf zur Horner Rennbahn als Ganzes an, entsteht ein sogenannter U-Bahn-Osthabring. Der Link dazu ist ebenfalls in der Beschreibung.

    1. An der Kielkoppelstraße ist tatsächlich nicht mehr so viel los. Es gibt zwar noch größere Wohnblöcke, aber auch viel leeres Land in der Umgebung und eine mehrere Hektar große Waldfläche mitten am Weg. Ich hatte deshalb auch nur eine Führung entlang der Schöneberger Straße vorgeschlagen, etwa bis zur Liliencronstraße. Dort befindet sich ausreichend dichte Bebauung, ein Krankenhaus und noch Hinterland, von dem aus weitere Fahrgäste mit Zubringerbussen hinzugeführt werden könnten.

      Deine Fahrgastwunschvermutungen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ein Anwohner der Schöneberger Straße würde wohl kaum erst ca. 10 min mit dem Bus fahren und dann ca. 12 min mit der S-Bahn, um zum HBF zu gelangen, denn da kämen noch Umsteigewege und Wartezeiten hinzu. Außerdem sind Busse kaum geeignet Menschen, die frei wählen können, in den ÖPNV zu locken.

      Außerdem würde ein Pararllelverkehr zwischen S- und U-Bahn durch deinen Vorschlag erst zwischen Tonndorf und HBF entstehen. Eine U4 nach jenfeld oder zur Schöneberger Straße würde ein anderes Stadtgebiet erschließen, zugegebenermaßen kein weit entferntes, aber ein anderes.

      Deine Bedenken in Bezug auf diese U-Bahn kann ich zwar nachvollziehen, doch deine Führung nach Tonndorf wäre, wegen der Konkurrenz zur demnächst kommenden S-Bahn, noch schlechter. Ich empfehle daher lieber auf dei Straßenbahn zu setzen. Diese wäre genau das richtige Verkehrsmittel für eine solche Relation.

      Es ist für mich ohnehin nicht nachvollziehbar, warum man sich in Hamburg dermaßen konsequent der Lächerlichkeit preis gibt, indem man auf eine Straßenbahn, wie sie inzwischen in allen anderen Millionenstädten Europas anzutreffen ist, verzichtet. In allen anderen europäischen Metropolen hat man ihren Sinn erkannt. Es ist eigentlich nicht zu fassen, wie verbohrt man in Hamburg an einer völlig antiquierten Verkehrspolitik festhält.

       

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