U1 Berlin

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Beschreibung des Vorschlags

Angeregt durch die Überlegung von Berlin-Planer (https://extern.linieplus.de/proposal/u10-berlin/) zur U3 möchte ich meine eigene Idee vorstellen:

Aufgrund der Einfädelungssituation am Wittenbergplatz würde ich allerdings die U1 als Basis wählen, während die U3 den neuen durchgehenden Laufweg (Mexikoplatz -) Krumme Lanke – Warschauer Straße (- Frankfurter Tor) bekommt. Dazu müsste man am Wittenbergplatz lediglich auf der Nordseite ein 6. Gleis verlegen, dann hätte jede Linie ihr eigenes Gleis und es gäbe keine Fahrwegausschlüsse.

Der 1. Schritt sollte die Verlängerung der U1 nach Westkreuz sein.
Dazu sollte die U1 unter dem Ku’damm verlängert werden. Statt Halensee halte ich die Führung zum Westkreuz aber für sinnvoller. Am Halensee besteht lediglich die Möglichkeit zur Ringbahn umzusteigen. Das wäre aber ziemlich unattraktiv, weil dadruch nur sehr umwegige Verkehrsbeziehungen neu entsünden. Am Westkreuz kann man hingegen auch aus den S-Bahnen von Wannsee und Spandau zur U-Bahn umsteigen und käme damit direkt unter den Ku’damm.

Option
Die Verlängerung im Westen bis Theodor-Heuss-Platz wäre dann ein Zukunftsschritt. Die Messe Nord und der ZOB bekämen dadurch eine serh viel bessere Anbindung.
Am Heuss-Platz entstünde ein eigener Endbahnhof. Eine Gleisverlängerung Richtung Ruhleben würde ich lediglich für betriebliche Zwecke vorsehen.

Verbindung Wittenebergplatz – Potsdamer Platz
Dieser Abschnitt der neuen U1 würde das Botschaftsviertel und das Kulturforum mit 3 Stationen neu erschließen. Die mittlere Station unter dem Reichspietschufer wäre als Umsteigebahnhof zur verlängerten U4 auszubilden.
Am Potsdamer Platz kann die Bauvorleistung für einen weitere Ost-West U-Bahn genutzt werden.

Innenstadtabschnitt
Zwischen Potsdamer Platz und Alex würde die Trassierung unter der Potsdamer Straße nutzen. Da die Strecke aber ziemlich direkt neben der U2 verläuft, würde ich mit Ausnahme eines Umsteigebahnhofs Stadtmitte zur U6 auf weitere Bahnhöfe verzichten und die U1 dort als eine Art Express U-Bahn fahren lassen.
Mit nur einer Zwischenstation vom Alex zum Potsdamer Platz bzw. 5 Zwischenstationen vom Wittenbergplatz zum Alex entstünde eine sehr schnelle Verbindung zwischen City Ost und City West. Heute sind das hingegen 11 Zwischenhalte vom Alex zum Wittenbergplatz. Die U2 braucht heute 18 Minuten, dass ließe sich bei 6 Halten weniger und einer gestreckten Trassierung auf vielleicht 11-11 Minuten reduzieren.
Die Bauvorleistung Rotes Rathaus – Alex wird genutzt, allerdings würde ich auf einen Ausbau der Station Rotes Rathaus verzichten, da dieses dem expresscharater der U1 in der Stadtmitte zuwiederliefe und der Abstand zum Alex tatsächlich sehr gering ist.

Alex – Weißensee – Hohenschönhausen
Vom Alex übernimmt die U1 dann über Weißensee bis Hohenschönhausen die Bedienung dieser wichtigen Radiale im Osten. Ich weiß, dass das etwas kontrovers ist, da bereits eine leistungsfähge Tram existiert. Ich gleube aber trotzdem, dass eine U-Bahn hier mit ihrer höheren Beförderungskapazität und Geschwindigkeit ihre Vorteile uasspeieln könnte. Die 27 bzw. 28 Minuten fahrzeit von Hohenschönhausen zum Alex mit Tram bzw. S-Bahn ließen sich sicherlich auf 20 Minuten verkürzen.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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9 Kommentare zu “U1 Berlin

    1. dann suche bitte eine Streckenführung, welche sich umsetzen lässt, OHNE dass die M4 davon betroffen ist. Es gibt kein sinnvolles Argument, heute noch eigens trassierte Straßenbahnstrecken in einen Tunnel zu verlegen. Außer du kannst das privat finanzieren. Ich wollte dafür nicht aufkommen!

    1. Ich finde ja, dass man die M4 ruhig durch eine U-Bahn ersetzten könnte. Die M4 soll die meist genutzte Straßenbahnlinie in Berlin sein. Das würde wirklich eine große Entlastung sein. Weniger wichtig finde ich aber es in diesem Vorschlag. von 103612. Hier würden nämlich dann drei Straßenbahnlinien gestrichen werden, deren Strecke noch nicht einmal komplett von der U-Bahn angefahren wird.
      Also da wo wirklich sehr viele Fahrgäste unterwegs sind, ist eine U-Bahn langfristig effektiver.

    2. Nur weil die Durchschnittsgeschwindigkeit einer U-Bahn höher ist bedeutet das aber doch noch lange nicht dass die Reise dadurch schneller wird. Man denke an längere Zugänge in der Station, geringere Haltestellendichte etc.

    3. Dem Gegenüber stehen:
      – 20 mal höhere Baukosten
      – Längere Wege zu den Haltestellen wegen geringerer Haltestellendichte
      – Längere Wege zu den Haltestellen wegen unterirdischer Anlagen
      – Mühsame und teure Einrichtung von Barrierefreiheit
      – Ewige Bauzeit
      – Streichung unabhängiger Bahnkörper
      – Klimaschädliche Bauvorgänge
      – Innere Lärmbelästigung
      – Leichte Erschütterungen
      – Unsicherheit innerhalb der Haltestellenanlagen
      – Minderung urbanen Lebens
      – Ausdünnung der Haltestellendichte
      – Verschwendung von Geldern die woanders dringender gebraucht werden

      Noch bestehr nämlich die Option, 60-Meter-Fahrzeuge zu kaufen bzw. langfristig auch 70er.
      Eine weitere Option wäre eine unterführung an wichtigen Knotenpunkten, wie z.B. am Leipziger Sportforum gehandhabt…

  1. Grundsätzlich wurde gute Ideen aufgegriffen, die auch funktioniert hätten, wenn dem nicht der Straßenbahnverkehr im Weg stände.
    Die Expressverbindung Potsdamer Platz-Alexanderplatz würde viele Vorteile mit sich bringen. Doch der Bau wäre mühselig. Die Leipziger Straße sperren – unmöglich. Und mit der geplanten Straßenbahn auch nicht mehr rentabel.
    Die M4 fährt meiner Ansicht nach zu häufig. Linien, wie M5 oder M6 könnten größere Kapazitäten gut gebrauchen. Wenn hier eine U-Bahn parallel zur Straßenbahn fährt müsste das nicht zwangsläufig ein Ersatz bedeuten. An der U2 (Pankow-Eberswalder Platz, also 4 Haltestellen) existiert auch ein Parallelverkehr der funktioniert.

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