Neue U3 Berlin: Falkenberg/Blankenburg – Halensee

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Beschreibung des Vorschlags

Neue U-Bahnlinie 3 Berlin (Großprofil):

1955 wurde eine neue U-Bahnlinie 10 in Berlin vorgestellt. In den 1990er wurde diese U-Bahnlinie aber wieder verworfen und eine neue U-Bahnlinie mit dem Namen U3 wurde geplant. Diese sollte von Weißensee durch die Innenstadt zum Adenauer Platz führen, unter Anderem auch dafür, damit die U2 und die M4 entlastet werden.

Ich habe mir diese Planungen angeschaut und dann etwas verändert:

  • Die geplante U3 soll nicht nur zum Adenauer Platz verlängert werden, sondern noch zwei Stationen weiter bis zum S-Bahnhof Halensee, um dort in die Ringbahn umsteigen zu können.
  • Im Norden soll die U-Bahn vom geplanten U-Bahnhof Weißensee über das geplante Neubaugebiet im Blankenburger Süden (eine ähnliche Idee hatte Triops) bis zum S-Bahnhof Blankenburg führen, da hier bis zu 6.000 Wohnungen entstehen sollen (Quelle: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/blankenburger-sueden/). Eine Alternative (oder sogar zusätzlich) wäre bis Falkenberg über den S- und Regionalbahnhof Hohenschönhausen.
  • In der offiziellen Planung sollte die U-Bahnlinie vom Alexanderplatz zum U-Bahnhof Rotes Rathaus (unten), dann die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz und schließlich zum Kulturforum führen. Da die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz aber eine Straßenbahn geplant ist und ich es für nicht sinnvoll halte dort doppelt zu fahren, schlage ich vor nicht diesen Weg zu nehmen. Meine Idee ist, vom Alexanderplatz kurz vor dem Roten Rathaus südlich von der U5 abzuzweigen und einen Bahnhof „Nikolaiviertel“ am Molkenmarkt zu bauen. Weiter führt die Strecke über dem Mühlendamm und die Gertraudenstraße zum U-Bahnhof Spittelmarkt. Hier würde dann ein weiterer U-Bahnhof unter dem der U2 gebaut werden. Von hier aus geht es weiter geradeaus in die Axel-Springer-Straße. An der Kreuzung Lindenstraße/Oranienstraße biegt die U-Bahn westlich in die Rudi-Dutschke-Straße ab. Hier soll gleichzeitig in der Kurve der U-Bahnhof „Lindenstraße“ entstehen. Etwa 500 Meter weiter beim U-Bahnhof Kochstraße soll die nächste Station mit Übergang zur U6 sein. Der nächste Halt ist der Anhalter Bahnhof, wo man auch Umsteigemöglichkeiten zur S-Bahn hat. Weiter geht es unter dem Mendelssohn-Bartholdy-Park zum U-Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park, wo man wieder zur U2 umsteigen kann. Nun soll die U-Bahn parallel am Landwehrkanal bis zur Gehtiner Straße fahren, wo auch ein Halt sein soll. Von hier aus geht es auf der geplanten Route über den U-Bahnhof Wittenbergplatz und über den Kurfürstendamm weiter.

Bahnhöfe:

  • Blankenburg                     / Falkenberg
  • Papstfinkweg                    / Hohenschönhausen
  • Mimestraße                      / Preower Platz
  • Romain-Rolland-Straße  / Feldtmannstraße
  • Pasedagplatz                    / Giersstraße
  • Weißer See
  • Antonplatz
  • Greifswalder Straße
  • Danziger Straße
  • Hufelandstraße
  • Am Friedrichshain
  • Alexanderplatz
  • Nikolaiviertel
  • Spittelmarkt
  • Lindenstraße
  • Kochstraße [Checkpoint Charlie]
  • Anhalter Bahnhof
  • Mendelssohn-Bartholdy-Park
  • Potsdamer Brücke
  • Gethiner Straße
  • Lützowplatz
  • Wittenbergplatz
  • Kurfürstendamm
  • Uhlandstraße
  • Schlüterstraße
  • Adenauer Platz
  • Agathe-Lasch-Platz
  • Halensee

Als erstes soll der Linienteil von den Bahnhöfen Weißer See bis Halensee gebaut werden. Danach wird der Teil von Weißensee bis Blankenburg oder Falkenberg gebaut.

Diese U-Bahnlinie soll als Großprofil gebaut werden. Dafür müssen die Gleise der jetzigen U1 zum Großprofil umgebaut werden.

Bauvorleistungen die für diese Route genutzt werden können:

  • Zwei Gleise mit Bahnsteigen im U-Bahnhof Alexanderplatz 
  • Rohbau der Bahnsteige der U3 im U-Bahnhof Adenauerplatz

Linienänderungen:

  • Die U3 fährt Blankenburg/Falkenberg – Halenseee
  • Die U1 fährt Warschauer Straße – Krumme Lanke
  • Der Takt der U2 wird evtl. etwas gesenkt
  • Der Takt der M4 wird gesenkt oder die M4 wird nicht mehr verkehren 
  • Falls die U3 nicht nach Falkenberg gebaut wird und die M4 nicht mehr verkehrt kann die 12 nicht mehr zum Pasedagplatz, sondern nach Falkenberg/Hohenschönhausen, Zingster Straße fahren.
  • M29 verkehrt nicht mehr, oder wird umgeleitet

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24 Kommentare zu “Neue U3 Berlin: Falkenberg/Blankenburg – Halensee

  1. 3 Stationen entlang der Hansastr. halte ich für deutlich überdimensioniert, vor allem da es kompletter Parallelverkehr zur M4 ist.
    Außerdem sehe ich eine Verbindung von Weissensee nach Norden ins geplante Neubaugebiet im Blankenburger Süden für weitaus zweckmäßiger an!
    Eine Nord-Verlängerung der U4 wird ja immer wieder eingebracht, aber ob man sie als Parallelverkehr zur U2 zum Alex führen sollte, halte ich doch für zweifelhaft. Lieber das Kulturforum anbinden und die Vorleistungen am Potsdamer Platz nutzen um so eine neue Verbindung zu schaffen.

    1. Ich muss mir das nochmal überlegen ob Falkenberg oder Blankenburg besser ist. Wahrscheinlich ist Blankenburg mit dem geplanten Neubaugebiet schon besser, bei nach Falkenberg hat man einen Anschluss an die Regionalbahn in Hohenschönhausen.

      Ich habe mal eine Route nach Blankenburg eingezeichnet. Was hältst du davon?

  2. Der Tunnel der U4 führt nördlich des Nollendorfplatzes noch weiter unter der Genthiner Straße entlang, bis fast zum Magdeburger Platz. Erst da kannst du die Strecke fortsetzen. 😉

    1. Da du deinen Vorschlag offenbar verworfen und einen neuen an dieser Stelle veröffentlich hast, muss ich nun auch meinen Kommentar ergänzen.

      Unter den Bauvorleistungen nennst du: „Bahnsteige im U-Bahnhof Potsdamer Platz und Rohbau eines Tunnelabschnittes„. Dabei führst du deine Strecke ganz wonaders entlang! Was soll das?

      Weiter oben schreibst du: „Meine Idee ist, vom Alexanderplatz kurz vor dem Roten Rathaus südlich von der U5 abzuzweigen und einen Bahnhof „Nikolaiviertel“ am Molkenmarkt zu bauen. “ Der Tunnel ist dort bis zum Roten Rathaus bereits fertig und seit kurzem in Betrieb. Gleichzeitig mit der U5 wurde nämlich auch dieser Tunnel errichtet, um dort Abstellgleise zu schaffen. Du kannst also frühestens hinter dem Roten Rathaus abzweigen. (Das ist im Grunde der gleiche Fehler, wie bei deinem Vorschlag zur U4-Verlängerung. Du solltest dich mal mit den Bestandstunneln befassen.) 😉

      Dein U-Bf. Lindenstraße liegt in einem 100-m-Radius. Das scheint mir für eine U-Bahnstation viel zu eng. Wie groß wird da die Lücke zwischen Zug und Bahnsteig? Vermutlich so groß, dass es gefährlich wird.

      Davon, dass es mir eher sinnvoll erscheint, den M29er durch eine Straßenbahn zu ersetzen, als durch eine U-Bahn, will ich gar nicht viel schreiben. Der Umsteigezwang, den du den Busnutzern am Bahnhof Halensee zumuten willst, ließe sich jedoch mit einer Straßenbahn vermeiden. Die könnte dort nämlich gut noch weiter fahren, was bei einer U-Bahn absolut übertrieben wäre.

       

  3. Die flutscht aber ganz schön hin und her die Strecke!
    Erst ist es eine Verlängerung der U4 nach Norden übern Alex nach Hohenschönhausen, dann kommt ein Abzweig nach Blankenburg hinzu und auf einmal ist es ein Abzweig der U1 samt deren Westverlängerung…
    Komische Planungen.

            1. Manchmal ist es aber – insbesondere bei aufwendigen Vorschlägen – sinnvoll zwischendurch mal Zwischenzuspeichern. Und manche Sachen fallen einem ja erst beim Erstellen ein/auf. Ich mache bei meinen Vorschlägen in aller Regel auch nicht erst einen Entwurf in Word oder ähnliches, bevor ich ihn hier reinstelle. Dafür ist tatsächlich die „Erarbeitungsphase“ gedacht. Man sollte allerdings den Vorschlag wirklich zeitnah fertigzustellen.

              1. Na klar ist das sinnvoll.
                Aber wenn ein Vorschlag derartig herumwabert wie obiger, wo plötzlich ein neuer Streckenast auftaucht und am Ende sogar ein vollkommen neuer Verlauf entsteht, frage ich mich, ob der Vorschlag wirklich so gut durchdacht war, oder ob der Autor nicht vielleicht einfach nur Lust hatte ein bißchen auf „linieplus“ herumzuspielen…

                1. Da hast du natürlich Recht, das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber während der Erarbeitungsphase ist eben auch das nicht verboten, weswegen es grundsätzlich sinnvoll ist, mit dem Kommentieren noch ein wenig zu warten.

        1. Es gibt die Funktion einen Vorschlag auf “ Wird noch bearbeitet “ zu stellen nicht weil die Entwickler hier Langeweile hatten. Sondern weil halt auch nicht jeder den ganzen Tag vorm Rechner oder Smartphone sitzt und einen Vorschlag hochlädt und in am nächsten Tag fertigstellt.

    1. Das sehe ich nicht so. Die Straßenbahn ist natürlich auch ein wichtiges Transportmittel, aber dort wo es sehr viele Fahrgäste gibt (und das ist vom Alex nach Weißensee der Fall), ist eine U-Bahn schon praktischer, da sie mehr Kapazität hat. Außerdem ist sie auch um einiges schneller.

      1. Dann kümmer dich mal um die Regionen die noch gar keinen Schienenanschluss haben und hör auf bestehende Infrastruktur vernichten zu wollen. Das hilft keinem weiter. Man könnte die M4 langfristig als moderne Stadtbahnlinie ausbauen, aber eine U-Bahn ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Ich sehe einfach keinen Grund dafür, heutzutage noch U-Bahnen zu bauen, wenn eh bald keiner mehr Auto fahren soll…

        1. Volle Zustimmung. 🙂

          Ich möchte auch noch ergänzen, dass die Aussage „In den 1990er wurde … eine neue U-Bahnlinie mit dem Namen U3 … geplant. Diese sollte von Weißensee durch die Innenstadt zum Adenauer Platz führen, unter Anderem auch dafür, damit die U2 und die M4 entlastet werden.“ nicht ganz richtig ist. Nicht nur, dass es damals noch keine Linie M4 gab, die Straßenbahn sollte durch die U-Bahn ersetzt werden! Sie sollte also komplett verschwinden, statt nur entlastet zu werden. 1990 war die Stilllegung der Straßenbahn in West-Berlin immerhin erst 23 Jahre her. Noch immer gab es Politiker und Beamte, die einst an der Stilllegung ihr zerstörerisches Werk getan hatten und darauf stolz waren. So gab es nach der Wiedervereinigung auch Stimmen, die nun die Ost-Berliner Straßenbahn beseitigen wollten, um ein einheitliches Verkehrssystem anbieten zu können. Auch viele Berliner erwarteten das. Zunächst sollten dazu das Pankower und das Köpenicker Netz dran glauben. den Anfang machte 1993 die Strecke nach Altglienicke. Zum Glück blieb es bei dieser einen Stilllegung.

  4. U-Bahn lieber zum Westkreuz führen – attraktiver für Umsteiger (Anbindung Spandau oder Potsdam).

    U-Bahnhof Nikolaiviertel halte ich für unsinnig. Denn A werden die Vorleistungen der U5 am Bahnhof Rotes Rathaus nicht mitgenutzt, B wäre der Abstand zum Bahnhof Rotes Rathaus viel zu gering und C sollte sich der Halt auch von der Anzahl der Fahrgäste nicht lohnen.

    Wenn eine U-Bahn in den Norden Pankows geführt werden soll, dann bitte nicht nur bis Blankenburg, wo tatsächlich nicht all zu viele Menschen wohnen, sondern mindestens bis Karow. Hier wäre aber auch eine Straßenbahnanbindung sinnvoll – der Pasedagplatz ist nicht weit weg. Haltepunkte wie Mimestraße oder Papstfinkweg würde zudem kaum Leute nutzen, da sich dort entweder Industriegelände oder Kleingärten befinden.

    1. Mimestraße liegt noch weit außerhalb des Neubaugebiets. Dort liegen die Ausläufer bestehender Siedlungen Heinersdorfs, meist Ein- bis Zweifamilienhäuser. Nördlich liegen Industriehallen. Der Blankenburger Süden liegt erst merklich weiter nördlich.
      Zum Papstfinkweg – damit schneidest du das Neubaugebiet zwar an doch liegst logistisch ungünstig. Auf der anderen Seite liegen nur Kleingärten. Sinnvoller wäre der direkte Anschluss des Neubaugebietes und der ist hier schlicht nicht gegeben.

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