Verdichtung und Beschleunigung im Korridor Berlin – Neustrelitz – Rostock

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Beschreibung des Vorschlags

Weil ja aktuell wieder ein paar Ideen für diesen Abschnitt aufgekommen sind, gebe ich auch mal meine Vorschläge hinzu:

Ich würde dennoch, auf Grund der aktuell schon eher „gemütlichen“ Fahrtzeit, lieber schnellere Verbindungen anbieten, um die Attraktivität im Korridor zu steigern. Vorstellen könnte ich mir folgende Verbindungen:

  • RE 5 Berlin – Neustrelitz – Neubrandenburg – Stralsung (alle 60min mit Triebwagen)

Diese Linie hält zwischen Neustrelitz und Berlin an allen Haltestellen, und ist durch die Triebwagen auch nicht großartig langsamer.

  • RE 51 Berlin – Neustrelitz – Waren – Rostock (alle 60min mit Dosto-Zügen / IC)
  • Alternierende Fahrtverläufe
    • Neustrelitz – Kratzeburg – Waren – Laage – Rostock (ca. 60min Fahrtzeit)
    • Neustrelitz – Waren – Langhagen – Güstrow – Rostock (ca. 70min Fahrtzeit)

Somit bestehen stündliche Verbindungen von Waren und Rostock nach Berlin, und von den anderen Halten alle zwei Stunden.

Im Abschnitt Berlin – Neustrelitz würde das Angebot wie folgt aussehen: (Abfahrtszeiten ungefähr und symmetrisch)

RE 5: Berlin (40) – Oranienburg (10) – Gransee (30) – Fürstenberg (45) – Neustrelitz (58), weiterfahrt dann 01.
RE 51: Berlin (05) – Fürstenberg (55) – Neustrelitz (10), hier wird dann auch zur Minute 30 Waren (Müritz) erreicht.

Zusammengefasst ergibt dieses Konzept deutlich beschleunigte Direktverbindungen Berlin – Rostock, und auf den Streckenast nach Stralsund doppelt so viele Direktverbindungen. Fraglich ist das Angebot zwischen Berlin und Neustrelitz was ja quasi verdoppelt wird. Dennoch haben ja beide Linien ihre Bedeutung und sollten auch so zu füllen sein! Infrastrukturausbauten sollten keine notwendig sein.

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4 Kommentare zu “Verdichtung und Beschleunigung im Korridor Berlin – Neustrelitz – Rostock

  1. in Anbetracht dessen, dass die Bahn eine Fernverkehrsoffensive plant, die eine 2stündliche IC-Linie zwischen Rostock und Berlin vorsieht ( http://www.deutschebahn.com/contentblob/9074184/bild_kundenoffensive/data.jpg ), ist der schnelle Verkehr zwischen Berlin und Rostock bestens abgedeckt und die regionalen Verbindungen sollten wieder ihre Hauptaufgaben, die Daseinsvorsorge an Mobilität und die Anbindung der kleinen Strukturen wieder im Vordergrund stehen. Weiterhin wird zur Errichtung der schnellen IC-Verbindung gefordert, dass parallele schnelle Regionalprodukte nicht in Konkurrenz stehen dürfen. Von daher ist es wichtig, dass die Regionalbahn oder der Regionalexpress wirklich regionale Aufgaben erfüllt. Die geforderte Durchschnittsgeschwindigkeit von 90km/h im RE-Verkehr wird fast erreicht, die 60km/h der RB werden locker erfüllt.

    1. Naja der einzige Unterschied ist wiederum, dass ich mir den schnellen IC-Verkehr eben wie aus anderen Regionen bekannt  tw. in den Nahvekehr integriert vorstelle und er dann somit auch noch einzelne Nahverkehrsaufgaben mit erfüllt.

      Die Gegend da oben ist abseits des Ballungsraums um Rostock so dünn besiedelt, dass es sich auf keine Fall lohnt, da extra eine Linie einzurichten, welche jedes kleine Dorf mitbedienen soll. Mit den stündlichen Halt in Waren und den zweistündlichen Halten in Langhagen bzw. Kratzeburg erreicht man die Nachfrage deutlich besser.

      Für die Daseinsvorsorge sollte man lieber auf flächendeckende Verkehrsmittel (Bus, AST, ALT) zurück greifen, die können in solch ländlichen Gebieten viel näher an den Nutzer ran als sonstwo! Und dann in Waren, Güstrow etc. an das restliche Netz anbinden (sind ja auch beides dann Taktknoten).

      Nicht zu letzt wäre eine stündliche schnelle Verbindung zwischen Berlin und Rostock mit alternierenden Halten auch eine starke Konkurrenz zum Busverkehr, der ja auch schon heute öfters als die Bahn die Relation bedient.

      1. wenn die bahn dort entlang fährt und zeit für einen halt hat (ITF), kann sie doch auch dort halten oder? ein blick auf die strecke zeigt auch, dass keine der buslinien parallel zur bahn folgen. der busverkehr ist somit weniger konkurrenz, sondern mehr zubringer oder anschluss, wenn er gut abgestimmt ist.

        die besiedlung ist eben genau der punkt – werden keine schnellen, getakteten angebote angeboten, wandern noch mehr junge menschen ab und es hat sich damit. eigentlich ist für mich ein 2h-takt noch kein richtiges angebot und die richtige daseinsfürsorge.

  2. Dieser Vorschlag gefällt mir von allen diesbezüglich vor kurzem eingereichten am besten. Allerdings würde ich zweistündlich schnelle REs Rostock/Stralsund-Berlin vorsehen, die zwischen Neustrelitz und Löwenberg überall und noch in Oranienburg halten und sonst zweistündliche RBs Rostock/Stralsund-Neustrelitz, die sich im ITF-Knoten Neustrelitz treffen. Dann bräuchte man vier Bahnsteige in Neustrelitz, zwei für durchfahrende REs und zwei für wendende RBs (mit der HANS nach Mirow). Dazu könnte man zweistündliche ICs Rostock-Berlin nehmen. Neue Haltepunkte wären in Altstrelitz und vielleicht Grabowhöfe denkbar. Kratzeburg und Langhagen sind schon sehr klein, aber man hat halt planlos 1 Mrd. € verbaut.

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