Verkürzung des Werdauer Bogendreiecks

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Beschreibung des Vorschlags

Die weggefallene Neigetechnik bringt Probleme, einen ITF auf der Sachsenmagistrale zu halten. Ein Engpass ist hier Zwickau-Plauen, wo die RE noch in Reichenbach halten sollen. Mit dieser Abkürzung werden knapp 3km Weg gespart und das Werdauer Bogendreieck, welches auf einem 1km langen Abschnitt auf 80km/h reduziert ist, ausgelassen. Durch die mögliche höhere Geschindigkeit von bis zu 140km/h, die auch weiter bis zum Zwickauer Hbf geführt werden kann, ergibt sich hier eine Fahrzeitersparnis von 4-5min. Diese ermöglicht einen stabilen ITF und 1-2 min sogar hinter Plauen zu übertragen.

Das Gleis fädelt bei Lichtentanne aus und wird bei Romersgrun wieder auf die alte Strecke geführt. Da hier nur RE und IC-Züge verkehren müssen, reicht eine eingleisige, elektrifizierte Verbindung.

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16 Kommentare zu “Verkürzung des Werdauer Bogendreiecks

      1. IC ud RE sollten, der fiktive SE ginge auf dem kurze Stück auch ohne. Fahrzeit lt. Trassenfinder zwischen Neumark und Zwickau übrigens 10 Minuten (ET 442), allzu unakzeptabel find ich das für so ne Kirche-ums-Dorf-Verbindung eigentlich nicht.

        Die 4 Minuten Ersparnis kauf ich dir übrigens ausnahmsweise mal ab – ist knirsch, mein Überschlag kommt aber auch so in die Richtung. 5 werdens nicht.

        1. Der SE bräuchte sie aber auch, Greiz-Zwickau sind 28km voneinander entfernt und im Aubachtal ist die Strecke recht kurvig. Den Halbknoten Greiz an die Zwickauer Null anzuschließen wäre wichtig, um diese Strecke überhaupt wieder attraktiv zu machen.

          1. > und im Aubachtal ist die Strecke recht kurvig

            also bräuchte er sie sowieso…
            Ich verlink dich mal, zur Übersicht.

            > Halbknoten Greiz

            Naja, wer soll in Geiz denn umsteigen, um nach Zwickau zu fahren? Das mit Abstand größte Nest ist wohl Elsterberg (4000EW), büschen dünne also. Gera fährt ja über Gößnitz, Plauen über Reichenbach – denen nützt Greiz in der Hinsicht gar nichts, und den Rest vom Schützenfest kannste mehr oder minder an zwei Händen abzählen.

            1. Es geht wirklich mir hauptsächlich um Greiz, was damit an die Sachsenmagistrale angeschlossen wird. Für mich ist das eine Regio-Verbindung und da zählt für mich jeder kleine Halt – um so auch der Landflucht entgegenwirken.

              1. Jaja, geht ja auch in Ordnung. Ich seh bloß aus genanntem Grund keinen dringenden Anlass, mit Ach und Krach nen Knoten nach Greiz zu setzen – wenn dein Zwickauer paar Minuten früher in Greiz abfährt, is das Drama eben kein so wahnsinnig großes.

                Im Aubachtal mit den kurzen Haltabständen bringt ne Neigetechnik übrigens kaum was, weil der Zug vor lauten Bremsen und Anfahren kaum in relevate Geschwindigkeitsregionen käme. Auf mehr als 80km/h – konventionell – braucht die Kleinbahn gar nicht ausgelegt werden; alles drüber bringt bestenfalls noch Sekunden und pulvert nur über Gebühr Diesel in die Luft.

                1. Sorry, aber da lasse ich nicht mit mir reden: der Zug darf erst los fahren, wenn die beiden anderen Züge aus Gera und Weischlitz in Greiz angekommen sind. Und das lässt sich am besten mit einem Knoten dort realisieren. Mit Beseitigung der Langsamfahrstellen wird Greiz n Halbknoten, da Gera höchstwahrscheinlich ein Nuller bleibt.

                  1. Hab grad mal in die La geschaut, vorübergehend eingerichtete Langsamfahrstellen gibt es aktuell nicht. Die alte Brücke ist auch weg. Weischlitz-Greiz und Greiz-Gera heuer trotzdem je 32 (mag noch gehen), in Gegenrichtung 36-37 bzw. 38 Minuten.
                    Wie genau willst du das so weit runterkürzen, dass Greiz zum Halbknoten werden kann?

                  2. Wenn ich es noch recht in Erinnerung habe sind da noch ein paar Elsterbrücken, die nur langsamer befahren werden können, bei Wü-El-No auf alle Fälle. Weiterhin ist die Einfahrt in Wü-EL und auch Berga ziemlich lahm. Dann Schluss mit den 612ern dort – keine Bedarfshaltetaste, die Stufen und die Beschleunigung mehr als mäßig. Auf die Strecke gehören die kleinen Donnerbüchsen.

                  3. > sind da noch ein paar Elsterbrücken, die nur langsamer befahren werden können

                    Ich hatte heute Zeit, mal in den Ersatzfahrplänen zu stöbern (falls jemand Zugang dazu hat und nachlesen möchte: 4993 S. 127 ff.) und bin auf folgendes gestoßen:
                    – vmax 80 km/h, im Bereich enger Bögen 70.
                    – 40 km/h im Bahnhofsbereich Wünschendorf, 1,3km (nur südwärts, nordwärts 70)
                    – 60 km/h zwischen Elsterberg und Greiz-Dölau, 800m (nur nordwärts, südwärts 80)
                    – 40 km/h im Bahnhofsbereich Barthmühle, 100m, vmtl. wegen des Bü (Schleppkurve)
                    – 40 km/h Ein- bzw. Ausfahrt Weischlitz, 1 km.
                    Die gröbsten Schnitzer also dort, wo ohnehin gehalten wird und sie daher nicht allzu wild auf die Fahrzeit drücken; selbst bei Durchfahrt läge die Ersparnis nach Beseitigung aller dieser Stellen deutlich diesseits der 90 Sekunden.
                    Die Brücken sind mittlerweile ganz offensichtlich alle in Ordnung.

                    Inwiefern sich die Streckenhöchstgeschwindigkeit signifikant erhöhen ließe, steht dort natürlich nicht. Viel rauszuholen wird aufgrund der vielen Bögen aber nicht sein, erst recht nicht, wenn auf die 612er und Neigetechnik verzichtet werden soll (nebenbei: welche auf dieser Strecke nicht mal ich für notwendig halte, die Regioschütteln sind da schon genau richtig).

                    Fazit: Sieht leider nicht gut aus für den Halbknoten…

                  4. Streckenlänge 32,1 – Fahrzeitziel 26-28min – Stationen 7

                    80km/h heißt 450m Verzögerungsstrecke und 42 Verzögerungssekunden

                    volle Fahrt 29km, a 1.303“
                    Verzögerungen 294“
                    Fahrgastwechsel (a 30“) 210“
                    1807“ = 30,1 min

                    100km/h heißt 700m Verzögerungsstrecke und 52 Verzögerungssekunden

                    volle Fahrt 27,2km, a 980“
                    Verzögerungen 364“
                    Fahrgastwechsel (a 30“) 210“
                    1554“ = 26min

      2. im übrigen: wozu eigentlich der lange Tunnel? Die Bahn liegt bei Lichtentanne auf etwa 320m, da wo du sie entlang führst wird es nie höher als 340 und am Ende landest du wieder auf 330.
        Mit was Optimierung kommste mit nem Einschnitt unter der Schönfelser Straße klar. (ohne die Brücke gehts freilich nicht).

  1. Okay, 4min. Habe es noch mal genau durchgerechnet.
    Höhe Olzmannstraße 140km/h (750m, 40“) erreicht, 7km fahren (180“). Dann 4,3km mit 110km/h, sind 140“ – also insgesamt 360“ entspricht 6min.

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