Verlängerung IC Linie 27 nach Lübeck

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Beschreibung des Vorschlags

Lübeck ist eine Stadt mit über 215.000 Einwohnern und hat nur eine unregelmäßigen Fernverkehrsanschluss (3 Züge pro Tag) deswegen sollte man ev. eine Fernvehrkehrslinie nach Lübeck verlängern. Hierbei ist mein Wahl auf den IC 27 gefallen da diese Linie perfekt passt. Sie fährt im Zweistundentakt von Hamburg bis Prag. Die Züge die weiter nach Kiel fahrren werden zurückgezogen und durch die LInienverlängerung eine anderen Linie ersetzt.

Dabei werden alle 3 Züge die nach Lübeck weiterfahren zurückgezogen. Und dafür wird die IC Linie 27 verlängert.

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25 Kommentare zu “Verlängerung IC Linie 27 nach Lübeck

  1. Die Linie 31 wird allerdings Schritt für Schritt in eine ICE-Linie umgewandelt, auf der ICE-Vollzüge (ICE 1, 4 oder T-Doppeltraktion) zum Einsatz kommen werden. Dafür sind in Lübeck die Bahnsteige zu kurz, und eine Bahnsteigverlängerung ist nicht so einfach, da die Signale und die Blockabstände (und der ganze Stellwerkstechnik-Rattenschwanz der hintendran hängt) auf die aktuelle Bahnsteiglänge angepasst ist.

    Besser geeignet ist daher die Linie 25, die alle zwei Stunden nur als Halbzug nach Hamburg kommt (da der andere Zugteil ja nach Bremen fährt). Daher wird das ja mit Einzelzugpaaren (Die du ja auch schon erwähnst) auch heute schon so gemacht.

    1. Oh tut mir leid habe mich genau deswegen bei Wiki informiert allerdings stand dort nichts. Danke für die Info werde Linie 25 nehmen.

      Einen ICE halte ich für Lübeck nicht so gut da er keine große Fahrzeit und auch keinen großen Vorteil einem IC gegenüber hat. Da ist Lübeck Zb. von der Fahrzeit etwas besser geeignet, wobei ich dort lieber auch einen IC hinschicken würde. Habe nur keinen passenden gefunden 😉

          1. Natürlich tut sie das, aber nur alle zwei Stunden kommt sie als Halbzug in Hamburg an (weil die andere Zughälfte ab Hannover nach Bremen fährt). Und nur der Halbzug ist für Lübeck geeignet, diesen könnte man ganz gut da hin schicken. Habe ich im Zuge dieses Vorschlags auch schon angeregt.

            1. Ich habe mich letzendlich für die Linie 27 entschieden wo man selbst wenn sie zu lang ist in Hamburg ein Paar wagen hinten abkopeln kann, was bei einem ICE ja logischerweise nicht geht.

              1. Das macht nun wirklich überhaupt keinen Sinn, da die Linie 27 bei ihrem Halt in Büchen einen guten Anschluss nach Lübeck hat, was schneller geht als wenn sie selbst mit Haken über Hamburg dorthin fährt.

    2. Wenn die Linie 25 regelmäßig nach Lübeck fahren soll, wäre die Frage wäre aber, was nach Kiel geht. Der Ersteller hat dorthin ja die Linie 25 vorgeschlagen. Klar könnte man dorthin auch in der jeweils anderen Stunde verlängern, aber wäre ein Langzug für Kiel denn ausreichend ausgelastet? Ich weiß, es ist durchaus gängige Praxis, aber meine Erfahrungen haben in den Zügen immer viel Luft gezeigt. Und außerdem käme man dann mit keinem Zug mehr direkt nach Eidelstedt.

  2. Ich glaube für die Anbindung Lübecks können wir noch getrost den Fehmarnbelttunnel abwarten, der, da ihn die Dänen bauen, wohl auch zügig fertig gestellt wird. Was da auf deutscher Seite kommt wird zwar wohl bloß wieder ein Tropfen sein, aber ich schätze mal eine min. 2 Stundenverbindung Hamburg-Kopenhagen wird schon drin sein (laut D-Takt 2-stündlich + HVZ Verstärker)

    1. Soll es von Lübeck aber nicht nach Dänemark, sondern zu Inlandzielen gehen*, bringt der EC Hamburg-Kopenhagen exakt gar nichts. Bzw er bringt nicht mehr als eine Taktverdichtung zum eh schon halbstündlichen, schnellen RE nach Hamburg. Also de facto gar nichts.

      *Es geht dem Autor (und meiner Intention nach ebenso) wohl nicht darum, dass irgendein Fernzug in Lübeck hält, sondern es soll eine signifikante Angebotsverbesserung mit einer attraktiven Verbindung erreicht werden.

      1. Ok, aber so wie der Vorschlag gerade da steht (und so wie ich ihn auch als erstes vorgefunden habe) mit der Linie 27, und wie du auch schon selbst festgestellt hast, bringt die Linie 27 keine signifikante Verbesserung sondern es hält einfach nur irgendein Zug.

        Und was ich damit sagen will ist, wenn der Fehmarnbelttunnel erstmal da ist, hat Lübeck einfach bessere Karten auf einen regelmäßigen Fernverkehr, der kann ja dann auch zB auf Köln-Kopenhagen verlängert werden, bzw. es fährt ein ICE erstmal Kopenhagen-Hamburg und fährt dann ohne Fahrzeug wechsel weiter (wobei zugegeben der D-Takt gibt da nicht soviele Möglichkeiten her, der ist ja aber definitiv noch nicht in Stein gemeißelt).

        1. es fährt ein ICE erstmal Kopenhagen-Hamburg

          Da wird überhaupt kein ICE fahren, es gibt (seit Stilllegung des TD) auch gar keinen ICE der eine Dänemark-Zulassung hat.

          Die Dänische Staatsbahn hat schon 8 Zuggarnituren bestellt, die exklusiv auf der Vogelfluglinie zum Einsatz kommen sollen. Kann ich mir kaum vorstellen, dass man diese Bestellung nochmal aufstockt, um mit Hamburg-Köln (oder sonstwohin) eine deutsche Inlandsverbindung zu bedienen.

          1. Ein paar ECx können durchaus durchgebunden werden. Sind sogar meines Wissens nach die gleichen/ähnliche Fahrzeuge. Ich fände Hannover durchaus nicht schlecht, kommt aber wohl nur für EInzelzüge infrage, wenn man nicht andere Linien aus Richtung Süden im Gegenzug in Hannover enden lassen will. Ansonsten halt über die Rollbahn nach Rhein/Ruhr.

            1. Die deutschen ECx werden nach aktuellem Stand wohl nur mit 15kV~ und 1,5kV= ausgestattet, das für Dänemark nötige 25kV~ ist eine Option die (bis jetzt) seitens der DB nicht gezogen wurde.

              1. Klar ginge das nicht alles mit Bestandsfahrzeugen, allein auch schon wegen eines gewissen Fahrzeugmehrbedarfs. Wäre aber eine relativ simple Erweiterung der bestehenden Lieferungen.

      2. Die Frage ist, ob man dann nicht den EC von Kopenhagen über Hamburg hinaus verlängern sollte – am besten über Bremen Richtung Rhein/Ruhr.
        Schließlich dürfte sich durch den Fehmarnbelttunnel die Fahrzeit so verkürzen, dass eine Verlängerung Sinn macht.

        1. Schließlich dürfte sich durch den Fehmarnbelttunnel die Fahrzeit so verkürzen, dass eine Verlängerung Sinn macht.
          Naja, nur begrenzt. Auf dänischer Seite (inkl. Tunnel) ist aktuell alles für 200km/h geplant; auf Deutscher Seite nunmehr sogar nur für 160km/h. Da ist natürlich immernoch eine massive Wegeverkürzung, jedoch will man da wohl weiterhin eher RV-mäßige Geschwindigkeiten fahren, weshalb HH-Kopenhagen (290km LL) laut aktuellen Planungen immerhin 2:40 dauern soll. Wenn man unter 4 Stunden bleiben will, kommt man also maximal bis Hannover.

          1. Wenn man unter 4 Stunden bleiben will

            Was hat das mit 4 Stunden zu tun? Die Aussage, dass die ideale Verbindung höchstens 4 Stunden dauert, hat mit Praxisbezug wenig zu tun. Die kommt daher, dass man mit der VDE8 (Die Geplant wurde, lange bevor Konkurrenz zu viel zu billigen Flugtickets ein großes Thema war!) halt eine Fahrzeit von 3:55 hat, und um fett die Werbetrommel zu rühren und sich ordentlich selbst auf die Schultern zu klopfen, hat man zur Eröffnung „unter 4h“ kurzerhand zur perfekten Fahrzeit ausgerufen.

            Wenn man unter 4 Stunden bleiben will, dann dürfte es auch keine Verbindung Hamburg-München geben. Gibt es aber trotzdem, sogar alle 60 Minuten.

            1. Was hat das mit 4 Stunden zu tun? Die Aussage, dass die ideale Verbindung höchstens 4 Stunden dauert, hat mit Praxisbezug wenig zu tun. Die kommt daher, dass man mit der VDE8 (Die Geplant wurde, lange bevor Konkurrenz zu viel zu billigen Flugtickets ein großes Thema war!) halt eine Fahrzeit von 3:55 hat, und um fett die Werbetrommel zu rühren und sich ordentlich selbst auf die Schultern zu klopfen, hat man zur Eröffnung „unter 4h“ kurzerhand zur perfekten Fahrzeit ausgerufen.

              Naja, so ganz willkürlich festgelegt ist das nicht. Auch in anderen Ländern hört man oft von der angeblich magischen 4-Stunden Marke, die durch Statistiken auch zT bestätigt wurde – so zwischen 3,5 und 4,5 Stunden erhöht sich der Bahnverkehrsanteil mW am Meisten. Dass man da bei VDE8 mehr oder minder zufällig drauf gestoßen ist mag ja sein, aber das hat schon Realitätsbezug.

              dann dürfte es auch keine Verbindung Hamburg-München geben. Gibt es aber trotzdem, sogar alle 60 Minuten.

              Eine Verbindung, die laut Statistiken ggü dem Flugverkehr nicht sonderlich konkurrenzfähig ist.

              1. So pauschalisiert kann man das trotzdem nicht sagen. Gerade abseits der großen Mega-Hubs des Flugverkehrs (in Deutschland als München und Frankfurt) werden die meisten Flugstrecken nur selten, teilweise nur ein paar wenige male pro Tag bedient. Demgegenüber fahren Bahnlinien meist mindestens zweistündlich. So kann also auch eine eventuell längere Netto-Reisezeit dadurch ausgeglichen werden, dass für die einzelnen Reisenden im Schnitt die Verbindung von der Zeitlage her besser passt (da mehr Auswahl).

                Zurück zum konkreten Fall:

                Wenn man unter 4 Stunden bleiben will, kommt man also maximal bis Hannover.

                Es gibt überhaupt keine Flüge von Hannover nach Kopenhagen. Hier die angebetete 4-Stunden-Marke anzusetzen ist vollkommen willkürlich. Da kannste auch würfeln.

                1. Es ist aber – ganz unabhängig vom Flugverkehr – schon Fakt, dass mit steigender Reiselänge, die Verbindungen weniger nachgefragt werden. Und da ist dann tatsächlich die Frage, wie weit eine Linie ins Inland verlängert werden sollte/könnte. Aus der Sicht Dänemarks ist vermutlich gen Süden hinter Hannover erstmal Schluss, weil zu weit weg (München) bzw. relativ klein (Göttingen, Kassel,…). Rhein/Ruhr ist zwar auch kein Katzensprung mehr, aber schon noch etwas dichter und außerdem noch deutlich einwohnerstärker, weswegen das noch eher denkbar wäre.

              2. Es stimmt, dass bei einer Fahrzeit von über 4 Stunden zwischen Ballungszentren ein Direktflug konkurrenzfähig wird.

                Aber das bedeutet nicht, dass man deshalb alle Zugläufe auf Fahrzeiten unter 4 Stunden kürzen muss. Wenn der Zug Kopenhagen-Hamburg z.B. bis Köln verlängert wird, wird es auch Menschen geben, die diese Relation fahren, selbst wenn es mit dem Flugzeug schneller geht.

                Vor allem aber hat ein Zug – anders als ein Flugzeug – Zwischenhalte. Man muss den Zug deshalb nicht mit Leuten auslasten, die die Gesamtstrecke Kopenhagen-Köln fahren wollen. Auch die Verbindungen Kopenhagen-Bremen, Nykobing-Münster oder Lübeck-Köln profitieren von einer Durchbindung in Hamburg. Und da ist das Flugzeug keine konkurrenzfähige Alternative.

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