Verlängerung Tram ab Rosenthal Richtung S+U Wittenau

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Beschreibung des Vorschlags

Nachdem eine Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel wieder einmal diskutiert und wieder einmal verworfen wurde, wäre es doch sinnvoll, günstiger und schneller hier einfach die Tram ab Hauptstr/Friedrich-Engelsstraße bis Wittenau zu verlängern. Ich weiß nicht, warum das noch niemand vorgeschlagen hat (oder ich habe es nicht gefunden, in diesem Fall sorry!) aber vielleicht übersehe ich ja etwas Entscheidendes.

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6 Kommentare zu “Verlängerung Tram ab Rosenthal Richtung S+U Wittenau

  1. Bitte immer die entsprechende Stadt im Vorschlagstitel angeben.

    Ich bezweifle aber stark, dass die beiden Gebäuderiegel über die Straße am Märkischen Zentrum und an der Königshorster Straße genug Durchfahrtshöhe haben, damit dort eine Straßenbahn mit Oberleitungen durchkommt. Wieso hast du dir dahingehend die Strecke nicht besser angesehen? Dann wären dir diese beiden Riegel über die Straße aufgefallen.

    Und du machst bei deiner Planung den gleichen Fehler wie viel Vorschlagenden bei Straßenbahnen: Du zeichnest die Strecke einfach ein und denkst, dass das schon irgendwie realisierbar ist. Doch du hast weder die Integration in den bestehenden Straßenraum noch die realistische Finanzierbarkeit noch die Ökologie dabei beachtet!

    Wenn du Straßenbahngleise einfach in den bestehenden MIV-Raum legst, dann ist diese Strecke nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) nicht förderfähig (straßenbündiger Bahnkörper) und man bekommt so nicht die 80% Zuschuss zum Bau, womit das Ganze für die Kommune kaum selbst finanzierbar ist. Dass Berlin dank eklatanter politischer Fehler über viele Jahre massiv überschuldet ist, muss ich hier sicher nicht extra betonen. Der Bau ist so also nicht realistisch finanzierbar, weil die Straßenbahnstrecke keinen besonderen (bzw. unabhängigen) Bahnkörper aufweist, was für die 80%-Zuschuss des GVFG Voraussetzung sind.

    Also müsstest du genau aufzeigen, in welchen Streckenabschnitten wie genau besagter besonderer Bahnkörper gebaut werden soll UND was dafür wie abgerissen bzw. neu gestaltet werden soll. Und hier gilt es stets realistisch zu bleiben! Der vereinfachenste oder besser gesagt radikale Weg ist hier ja nur all zu gerne, dass man einfach MIV-Fahrstreifen streicht und mal so eben wo nur möglich PKW-Parkplätze entlang der Straßen ersatzlos streicht. Kann man freilich machen, nur dann ist die Planung zu 95% nicht mehr realistisch, weil eine Großstadt wie Berlin schlichtweg nicht ohne entsprechende Straßen und auch Parkmöglichkeiten auskommt. Und in diesem Fall hier geht das einfache Wegstreichen von MIV-Fahrstreifen auch garnicht, weil es ja nur eine zweistreifige Straße ist. Und eine Einbahnstraße wäre hier weder empfehlenswert noch auch nur in Ansätzen realistisch.

    Was also dann machen? Eine weitere Möglichkeit wäre es natürlich, entlang der Straße massenweise Bäume zu fällen, damit man dort genug Platz für die Straßenbahntrasse schaffen kann. Nur das wäre weder in ökolgischer noch in städtebaulicher Hinsicht recht empfehlenswert. Und ebenso betreiben Vorschlagende hier immer wieder die Praxis, dass sie neue Straßenbahnstrecken einfach über bestehende Geh-/Radwege draufplanen, so dass diese dann fast immer ersatzlos weg wären. Das wäre also auch wenig realistisch, denn ÖPNV und Radverkehr derart gegeneinander auszuspielen, verbietet sich von selbst.

    Du merkst also, dass es mit einfach einen Strich in die Karte zeichnen nicht getan ist. Hier gehört zu einem realistischen Vorschlag deutlich mehr dazu – eben die Beachtung der oben aufgeführten Dinge und eine dahingehend detailliertere Beschreibung bzw. Zeichnung. Bitte überarbeite deinen Vorschlag dahingehend nochmal, so dass er realistisch ist.

  2. Schade, dass du die anderen Vorschläge nicht finden konntest, die Suchfunktion hat mich auch schon das ein oder andere mal im Stich gelassen. Dennoch: hier die ersten Ergebnisse, die ich dazu gefunden habe, mit der Bitte zum Verlinken und zu erklären, warum dein Vorschlag sinnvoller ist: Rob, Pankower, Martin T.

  3. Zunächst einmal, herzlich Willkommen auf Linie Plus.

    Dein Vorschlag ist absolut naheliegend, sinnvoll und daher selbstverständlich auch schon von anderen vorgeschlagen worden. Dass du da nichts gefunden hast, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn du in unserer Suchfunktion „Märkisches Viertel“ eingibst, werden jede Menge Vorschläge gefunden. Wir erwarten von Erstellern von Vorschlägen, dass sie diese Vorschläge in der Vorberietung auf Ähnlichkeit prüfen und dann ggfs. verlinken.

    Im weiteren ist deine Beschreibung noch allzu dürftig. Prinzipiell müssen Vorschläge auch begründet werden und Details sollen erläutert werden. Stellst du dir einen eigenen Bahnkörper vor? Auf die querenden Gebäuderiegel könntest du auch eingehen, wobei diese hoch genug sind. Da kann ich dich beruhigen.

    Außerdem ist bei jedem Vorschlag im Titel als erstes die Stadt / Region zu nennen, auf die sich der Vorschlag bezieht. Nicht jeder interessiert sich für Berlin oder weiß, wo Rosenthal ist.

    Auch ein paar Worte zum Takt wären wichtig. Wird der 20-min-Takt der M1 im Märkischen Viertel ausreichen?

  4. Lohnt dieser Vorschlag (und andere ähnliche) wirklich? Welcher Mehrwert wäre für die Fahrgäste damit verbunden? Nach wie vor müsste in Wittenau umgestiegen werden, denn es kann ja wohl kaum davon ausgegangen werden dass irgend jemand die Straßenbahn benutzen würde, um damit ins Zentrum gelangen. Das dauert einfach viel zu lange. Wer soll die Strecke dann benutzen?

    Die Anwohner im Kernbereich des Märkischen Viertels (Senftenberger Ring) mit Sicherheit nicht. Denn gerade dorthin würde ja weiterhin keine Straßenbahn fahren. Zusätzlich besteht, wie zuvor erwähnt, keine Förderfähigkeit durch Bundes- und Landesmittel, wenn der Anteil eines eigenen Gleiskörpers unter 50% liegt (neue Richtlinie). Ich bezweifele, das auf dem Wilhelmsruher Damm dafür der Platz vorhanden ist.

    Unter den gegebenen Umständen ist den Bewohnern mit der bestehenden Busverbindung mit Sicherheit besser geholfen.

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