WE: Weimar-Nord – Bhf. – Zentrum – Oberweimar

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Beschreibung des Vorschlags

Mit dieser Linie möchte ich mein Straßenbahnnetz für Weimar, das ich bereits mit meinem Vorschlag für die Strecke nach Bad Berka begonnen habe, ergänzen. Hinzu kommt noch die Linie Weimar-West – Südstadt.

Diese Linie soll im 15-min-Takt bedient werden, wobei die beiden südlichen Endpunkte alternierend alle 30 min erreicht werden. Dafür genügen dort eingleisige Strecken. Entlang der Belvedere-Allee ist eine Führung abseits der Straße, hinter den Alleebäumen vorgesehen. In Oberweimar soll ein guter Anschluss zum Regionalverkehr hergestellt werden, wodurch es Bahnreisenden aus Richtung Jena möglich wäre bereits dort umzusteigen, wodurch sich die ansonsten erforderliche Rundfahrt um die Stadt herum, um deren Zentrum zu erreichen, vermeiden ließe.

Auch für Touristen zum Belvedere dürfte die Linien von Bedeutung sein.

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19 Kommentare zu “WE: Weimar-Nord – Bhf. – Zentrum – Oberweimar

    1. Der südliche abschnitt dient der Bedienung von Ehringsdorf und dem Schloss Belvedere. Ohne diesen Abschnitt müsste die Buslinie 1 bestehen bleiben, aber parallel zur Straßenbahn wäre das nicht sinnvoll, ein Umsteigezwang in Oberweimar aebr nicht attraktiv. Von daher erscheint mir die Fortsetzung zum Belvedere unverzichtbar, damit die Linie 1 ersetzt werden kann, auch wenn die Besiedlung dort tatsächlich nicht besonders dicht ist.

    1. Nach Taubach fahren auch die Linien 229 und 253, die man notfalls zwischen Oberweimar und Taubach verstärken könnte. Ein Bus, parallel zur Straßenbahn, kann in einer kleinen Stadt wie Weimar unmöglich in Frage kommen, da das geringe Verkehrsaufkommen keine zwei Verkehrsmittel auf der selben Relation  rechtfertigen würde.

  1. Zwei Teilabschnitte in einem 30min-Takt bedienen zu lassen ist jedoch unrealistisch, ich kenne sowas in Deutschland nicht.
    Habe gerade mal nachgesehen – bis Ehringsdorf, Kippergasse fährt der Bus frühmorgens annähernd alle 10 min, Richtung Taubach und Belvedere höchstens alle 30min – das rechtfertigt keine Straßenbahn. Ich würde die Strecke nur bis zum Bahnhof führen lassen und die Buslinie 2 bis Belvedere verlängern. Höhe Martin-Luther-Straße wäre dann der Umsteigepunkt.

    1. 30-Minuten-Takte sind in Deutschland nicht unüblich. Generell in kleineren Städten wie Naumburg oder als Überlandbahnen zwar hauptsächlich, aber auch in Schwerin, wo Sonntags auf der Linie 4 ein 80 (!)-Minuten-Takt gefahren wird.

      1. Naja Naumburg muss man ausklammern, dieser 30min-Takt in Schwerin ist aber auch ziemlich unattraktiv, von 80min-Takt habe ich noch nichts gehört, aber glaube dir das. Aber wieso Neu Pampow nur alle 80 Minuten? Ich frage mich, was man sich dabei denkt; jedoch steht Schwerin trotzdem besser da als Dessau beispielsweise.

    2. Angesichts der Größe von Weimar würde ich einen 30-min-Takt bei einer Verzweigung im Außenbereich durchaus für vertretbar halten. Die Thüringerwaldbahn fährt z. B. auch nicht öfter.

      Sollte dieser Takt aber tatsächlich nicht ausreichen, habe ich nichts dagegen, wenn öfter gefahren wird, aber ich habe Zweifel, dass ein dichterer Takt nötig wäre. Okay, du schreibst bis Ehringsdorf, Kippergasse würde der Bus frühmorgens annähernd alle 10 min fahren. Was heißt denn das? Fährt da mal ein Verstärkungsbus, der den Takt anderer Busse darauf verdichtet? Das wäre doch kein Grund die Straßenbahn den ganzen Tag über häufiger zu fahren. Nach Taubach will ich die Straßenbahn auch gar nicht führen.

      1. Annähernd alle 10 Minuten heißt im Weimarer Fall der Linie 1 ein 10/20/10/20-Minuten-Takt. Dieser ist der gemeinsam abgestimmten Linienführung mit der Linie 5 und den Linien 4 und 6 in Weimar Nord geschuldet.

      2. Aber ich stimmt dir zu. Ein 30er-Takt zum Belvedere könnte ausreichen, allerdings ist ein 15-Minuten-Takt ab Ehringsdorf schon fast zu wenig. Wenn man die Spitzen beobachtet welche die Busse der Linie 1 nach einem 20-Minuten-Intervall spätestens von der Bauhaus-Uni abliefern müssen, dann quillt das über. Und Weimar wird ja keine unendlich langen Straßenbahnen bestellen. Andererseits hast du ja noch die Linie von der Südstadt aus. Das könnte auch funktionieren. Wenn du willst, kann ich das ganze mal mit Taktschema und Busliniennetz ausarbeiten (demnächst), weil ich von dieser Idee echt überzeugt bin.

  2. Insgesamt hätte ich zu deinen Trassen nur ein paar Änderungsvorschläge.
    Um diese zu erläutern nummeriere ich deine Vorschläge einfach mal:

    Linie 1 (Weimar-Nord Goetheplatz Oberweimar bzw. Ehringsdorf): In Richtung Belvedere würde ich die Strecke vollständig entlang der Belvederer Allee führen. Natürlich klingt ein 30-Minuten-Takt nach Oberweimar hart, aber eine Gabelung in eben der Ortschaft würde dazu führen, dass in Richtung Belvedere ein Kurs mehr benötigt würde, was zu einer Fahrplankomplikation führen würde. Die „lange Pause“ mit viel Wendezeit wäre schon in Weimar-Nord vorhanden, da der Abschnitt nicht in 7 1/2 Minuten vom Goetheplatz aus machbar ist.
    Linie 1 – Prognostizierte Fahrzeuganzahl: 4

    Linie 2 (Klinikum Weimar-West): Hier würde ich dein Linienkonzept ein wenig umstrukturieren. Die Trasse von Weimar-West aus würde ich statt in das Viertel hinein zum Hauptbahnhof führen, da sonst eine wichtige Direktverbindung für den Stadtteil wegfällt. Man könnte die nähere Anbindung mit (autonomen) E-Bussen bewältigen. Von Weimar-West könnte man dann auch nach Gaberndorf und zur Stauffenbergstraße eine tangentiale Buslinie einrichten.
    Das würde dann zu einer Umstrukturierung führen: Die Linie vom Klinikum (nennen wir sie Linie 4) würde ich direkt über den Goetheplatz und zum Hauptbahnhof führen. Dafür würde ich einen von HFC Chemie in der Netzübersicht vorgeschlagenen Abschnitt realisieren. Abzweig am Atrium vorbei entlang der B7 bis hin zur Bahnbrücke Lindenberg (in 7 1/2 Minuten schaffbar). So könnte eine tangentiale Buslinie Taubach mit dem Bahnhof Oberweimar, weiter mit verdichtetem Takt über Bodelschwinghstraße zur Endstelle Lindenberg, und mit einzelnen Fahrten weiter bis zum Lindenberg hinein führen. Eine neue Linie (2) würde dann von Lindenberg (West) über Goetheplatz und Weimar-West zum Hauptbahnhof führen. Somit würden alle 4 Linien über den Goetheplatz führen.
    Linie 2 – prognostizierte Fahrzeuganzahl: 3
    Linie 4 – prognostizierte Fahrzeuganzahl: 3

    Linie 3 (Schöndorf Hauptbahnhof Goetheplatz Berka/Kranichfeld/Blankenhain oder Tröbsdorf (optional): Ich habe nichts auszusetzen und finde dieses Konzept einfach nur genial! Diese Linie wird sehr viele Fahrzeuge benötigen: Zwischen Goetheplatz und Schöndorf werden es 2-3 Fahrzeuge sein (je nach Wendezeit in der anderen Richtung). Es sollte je nach Streckenlänge in einer Viertelstunde vom Goetheplatz aus möglich sein.)
    In der anderen Richtung ist es unterschiedlich lang. Muss man auch mit der Abstimmung auf die Anschlüsse und die Wendezeiten in den entfernten Orten Kranichfeld und Blankenhain sehen. Fakt ist, zu beiden Orten hin würde ungefähr die gleiche Streckendauer bestehen.

    Folgendes Busnetz würde ich dann noch vorschlagen:
    Linie 5: Verkehrt neu zwischen Shakespearestraße , Goetheplatz, Stadtring, Hauptbahnhof und Dürrenbacher Hütte, Lützendorf oder Industriegebiet. Im Nachtverkehr nur zwischen Shakespearestraße und Hauptbahnhof. Somit wird der Stadtring auch nachts angefahren.
    Linie 6: Bleibt wie sie ist. Die Linie 4 wird wieder in die 6 integriert. Zwischen Goetheplatz und Hauptbahnhof wird über Friedensstraße und F.-Ebert-Straße gefahren.
    Linie 7: Übernimmt die alte Linie 3 zwischen Tiefurt und Goetheplatz. Von dort aus weiter als die alte Linie 8 nach Merketal/Südstadt. Einzelne Verstärkerfahrten von Merketal aus zweigen vor Tiefurt in die Tiefurter Allee ab.
    Weiterhin eben genannte Tangentiallinien:
    Linie zwischen Taubach, Bahnhof Oberweimar, Bodelschwinghstraße, Lindenberg West und Lindenberg Ort (11);
    Linie zwischen Weimar West und Tröbsdorf, Gaberndorf und Weimar-Nord (12);
    Linie zwischen Siedlung Schöndorf, Altschöndorf (13).
    Linie zwischen Klinikum, Gelmeroda und Hp. Holzdorf (14).

    Des weiteren plädiere ich hier für Zweirichtungsfahrzeuge! Weimar erwartet keine bis zum Bersten gefüllten Bahnen. Durch die Zweirichtungstechnik ist man flexibler bei Störungen, günstiger bei den Unterhaltungskosten und man kann auf Wendeanlagen am Ende der Berkaer Bahn verzichten.

    Ich hoffe ich hab jetzt nicht zu viel geschrieben ^^

      1. Ich bin beeindruckt. 🙂

        Ich gebe zu, dass ich mir keine Gedanken über die Anzahl der Züge oder die Wendezeiten gemacht habe. Über die Streckenverläufe im Einzelnen kann man natürlich reden, wobei ja im Wesentlichen doch Einigkeit zu bestehen scheint.

        Ich könnte mich auch mit dem Gedanken anfreunden, die Linie, die ich nach Weimar-West legen wollte, zum HBF zu führen. Dadurch würde sich natürlich die Anbindung von Weimar-West deutlich verschlechtern, aber sie könnte dann auch noch über den HBF hinaus zum Waldschlösschen verlängert werden. Dadurch ließe sich die Überlagerung von vier Linien am Goetheplatz vermeiden. Erreichbar wäre die Altstadt dennoch aus allen Richtungen.

        Von Zweirichtungswagen würde ich aber abraten. Erstens geht das Wenden durch eine Wendeschleife schneller, da der Fahrer an seinem Platz bleiben kann, wodurch eventuell Umläufe eingespart werden können und zweitens sind Einrichtungswagen billiger, da sie weniger Technik enthalten, Immerhin benötigen sie nur halb so viele Türen und Führerstände. Durch das Fehlen der Türen auf der linken Seite können zudem mehr Sitzplätze eingerichtet werden, was die Wagen attraktiver macht. Verkürzte Linienführungen sind zudem auch bei Bauarbeiten kaum erforderlich, da die meisten Linien ohnehin schon recht kurz wären. Einrichtugnswagen sind seit Jahrzehnten bewährt und haben durchaus Vorteile.

        1. Danke 😀

          Bezüglich der Überlagerung am Goetheplatz: Das ist der ausschlaggebende Grund, welcher den Nahverkehr in Weimar so attraktiv macht. Alle Linien verkehren über den Goetheplatz und haben dort auch Anschlüsse zueinander. Die Linie 2 wäre als einzige eine West-Ost-Achse, mit dem Zusatz, dass sie den Hauptbahnhof anbindet.
          Die Idee am Goetheplatz speziell wäre, dass die 3 vom Hauptbahnhof kommenden Bahnen einen 5-Minuten-Takt bilden und mit jeweils einer Buslinie oder der Tram-Linie 2 einen Anschluss bilden. Daran ist auch die Fahrzeuganzahl gemessen, dass sich die Fahrzeuge eben am Goetheplatz treffen.
          Wie genau du die Linie 2 legen würdest, verstehe ich nicht ganz. Würdest du sie von Weimar-West starten lassen oder wie?

          Bei Einrichtungsfahrzeugen stimme ich dir zu. Ich bin auch eher ein Fan davon. Allerdings bilden sich hier in der Stadt Weimar einige Probleme, welche Wendeschleifen schwierig machen.
          Am Hauptbahnhof und Goetheplatz wären Wendeschleifen somit unmöglich, bzw. für den Bahnhofsvorplatz ungeeignet.
          Auf den Bahnstrecken nach Kranichfeld, Blankenhein und durch Weimar-West müssten weitere Außenbahnsteige errichtet werden, generell erhöhen doppelte Bahnsteige, auch aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Barrierefreiheit, die Infrastrukturkosten und gleichen sich mit den für die Technik von Zweirichtungsfahrzeugen zusätzlich benötigten Kosten aus. Ebenso müssten in Blankenhain, Kranichfeld und vlt. auch Bad Berka Wendeschleifen errichtet werden. Bei Baumaßnahmen an der Überlandstrecke würde der Verkehr schlecht abgewickelt werden können, da die Linie eingleisig ist und es keine Wendemöglichkeiten gibt. Daher plädiere ich hier für Zweirichtungsfahrzeuge.

          1. Dein Wunsch nach einem Sammelanschluss am Goetheplatz hätte nicht nur ein Überangebot an Zügen in der Achse vom HBF umd Busbahnhof zur Folge, sondern auch das Fehlen einer direkten Verbindung aus dem Süden in den Westen der Stadt. Zudem können alle Anschlüsse auch andernorts geboten werden und die Innenstadt wird ebenfalls erreicht.

            Bezüglich der Linie 2 hatte ich nun an eine Führung aus der Südtstadt über Erfurter Straße – Erfurt-West – HBF – Friedenstraße – Lindenberg gedacht.

            Mit den doppelten Bahnsteigen hast du natürlich auch Recht. Wenn alle Wagen aus einem einheitlichen Baukasten wären, könnte man vielleicht einige in Ein- und andere in Zweirichtungsversion beschaffen. Das sollte aber nicht zu einem Übermaß an erfoderlichen Ersatzteilen durch unterschiedliche Wagentypen führen.

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