Wien: Aufwertung vom Franz-Josefs-Bahnhof

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Beschreibung des Vorschlags

Der Franz-Josefs-Bahnhof ist ein von der Lage her doch annehmbarer Endbahnhof für Regionalzüge der Franz-Josefs-Bahn, bloß ist dieser nicht gerade ein Bahnhof, wo man an den Kaiser Franz Josef denkt.

Eher an eine heimelige Garage. Deswegen mein Vorschlag, den Bahnhof dem Namen gerecht werden lassen.

Sind an sich wenige Punkte. Einen Warteraum braucht’s nicht, meist steht der Zug eh schon bereit. ein WLAN-Hotspot wäre generell wünschenswert, aber nicht unbedingt notwendig dort – Heiligenstadt hat schließlich schon WLAN.

Aber was wichtig ist: Der Bahnhof soll bleiben. Das sage ich deshalb, weil nicht die ÖBB, sondern Autoren einiger Artikel der Meinung sind, dass es den Bahnhof nicht bräuchte und dem stimme ich nicht zu. Er bringt den Reisenden der Franz-Josefs-Bahn eine komfortable Möglichkeit, zuzusteigen, er liegt ein wenig zentraler als Spittelau oder Heiligenstadt. Außerdem ist der Bahnhof an 3 Straßenbahnlinien angebunden. Fahrgäste haen’s also schneller, an einen Bahnhof zu kommen. Ab Fahrplanwechsel ist außerdem ein angenäherter Viertelstundentakt der S40 nach Kritzendorf fix. Dadurch stimmt dann auch die Frequenz an Zügen, man kommt dadurch eher dazu, im FJB zuzusteigen.

Aus Niederösterreich(!) kam einmal der Vorschlag, eine zweite Stammstrecke durch Wien just vom Franz-Josefs-Bahnhof zum Hauptbahnhof oder nach Rennweg zu bauen. Das finde ich unsinnig, wir haben die U4, die erledigt den Job eh ganz gut und so eine zweite Verbindungsbahn würde eben meist parallel zu jener laufen…

würde tendenziell eine Geldverschwendung sein und auch der Pünktlichkeit der Züge schaden, weil die Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Meidling mehr oder weniger dicht ist.

UPDATE

Wenn ich mich etwas mehr informiert hätte, würde ich wissen, dass man in eben die Richtung sehr wohl was plant:

In diesem Sinne verdient dieser Entwurf meine absolute Unterstützung!

Es wird also durchaus an einer Aufwertung des Bahnhofes und des Viertels gearbeitet. Und da sage ich „genau so und nicht anders!“

Und was ich vorher noch nachprüfen hätte können ist, dass es bereits Zugzielanzeiger gibt. Wer den Bahnhof betritt wird diese sofort sehen. Sie sind eben über den Türen zu den Bahnsteigen platziert.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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4 Kommentare zu “Wien: Aufwertung vom Franz-Josefs-Bahnhof

  1. Ich kenne mich zwar,überhaupt nicht aus, möchte aber ergänzen:

    • Vorgehen gegen Obdachlose Obdachlosigkeit

    Dass das an diesem Bahnhof ein Problem ist, steht sogar auf Wikipedia.

    Allgemein stimme ich dir zu. Jedoch hast du das Problem schon selbst genannt: Die Weiterbeförderung der Reisenden übernimmt die U4 (in die Innenstadt) bzw. die U6 (zu den anderen Eisenbahnen). Und diese erreicht man nunmal nur in Spittelau. Auch die Straßenbahnanbindung gibt es auch am Halt Spittalau. Und da du von Geldverschwendung sprichst, ist doch die Frage, ob die Betriebskosten des bestehenden Tunnels nicht auch schon Geldverschwendung sind, und wie viele Menschen wirklich davon profitieren.

    Einen neuen Tunnel halte ich wirklich für fragwürdig. Wenn jetzt die U4 oder U6 am Limit sein sollten, würde ich aber auch drüber nachdenken. Zumal eine Durchbindung zum Hbf auch ganz nett wäre, wobei die U6 nach Meidling schon völlig in Ordnung sein sollte, Westbahnhof und Florisdorf inklusive.

    1. Ich glaube da wird man eher die U4 oder U6 selber ausbauen müssen, sollte es da jemals Probleme geben.

       

      Und man mag zwar die Linien auch von Spittelau aus erreichen, aber vom FJB kann man durchaus schneller an sein Ziel kommen, als wenn man die Straßenbahn von Spittelau aus nimmt und am FJB später vorbeifährt 😉

       

      In den überdeckelten Anlagen sind viele Züge abgestellt… ist also schonmal ein gewisser Nutzen, vor allem kriegt man nicht so leicht eine überdachte Anlage…

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