HF: Herford – Enger – Spenge

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Beschreibung des Vorschlags

Nachdem Lorwo bereits eine Straßenbahn von Herford nach Bad Salzuflen vorgeschlagen hatte, könnte ich mir weitere Strecken in der Umgebung von Herford vorstellen, so z. B. eine Strecke, die teilweise auf den Spuren der ehem. Herforder Kreisbahn über Enger (15.000 Einwohner) nach Spenge (20.000 Einwohner) führt. Da Herford deutlich über 66.000 Einwohner besitzt, könnten über 100.000 Einwohner zum Umfeld dieser Strecke gerechnet werden.

In Herford soll die Strecke auch innerörtliche Aufgaben übernehmen, weshalb sie dort verdichtet betrieben werden sollte. Mit dem Endpunkt im Norden und einer Führung am Klinikum vorbei werden bedeutende Ziele erreicht, das für eine akzeptable Auslastung der Züge sorgen sollten.

An beiden Streckenendpunkten wäre Platz für Betriebshöfe, sodass keine langen Aus- und Einrückfahrten erforderlich wären.

Da von Bielefeld aus eine Verlängerung ab Babenhausen Süd über Theesen nach Jöllenbeck durchaus sinnvoll erscheit, wäre auch an einen Lückenschluss von Jöllenbeck nach Spenge zu denken. Mit Rücksicht auf Kompatibilität sollte die Strecke daher in Meterspur errichtet werden.

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3 Kommentare zu “HF: Herford – Enger – Spenge

  1. Meintest du nicht letztens noch, diese Strecke würde sich nicht lohnen, da die Mehrheit zur größeren Stadt Bielefeld pendelt? 😛

    In Spenge finde ich die Haltestellenabstände viel zu dicht, außerdem könnte die Strecke bis Lenzinghausen (Haltestelle Einhaus) verlängert werden. In Herford gefällt mir die Streckenführung dann sehr gut.

    Und willst du wirklich eine Kompatibilität zu den Bielefelder Stadtbahnen herstellen? Das wäre zwar auf den ersten Blick sehr praktisch aber dann müsste es ja überall Hochbahnsteige geben…..

    1. War es nicht Adenauer, der sagte: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“ 😉 Abgesehen davon, habe ich ja auch eine Strecke nach Bielefeld in der Beschreibung erwähnt. Mit beiden Strecken wäre Spenge optimal bedient. Enger liegt tatsächlich näher zu Herford. Die Bedienung von Lenzinghausen würde ich der Strecke aus Bielefeld überlassen, da diese ja auch das Zentrum von Spenge erreichen müsste, was zur Überlagerung beider Linien führen würde. Eine solche Verdichtung scheint mir aber zwischen Spenge und Lenzinghausen nicht erforderlich.

      Die Haltestellenabstände habe ich so gewählt, dass auf der langen Fahrt zwischen Spenge und Herford möglichst große Abstände bestehen, um kurze Reisezeiten zu ermöglichen. Zu den Endpunkten hin werden die Abstände ganz bewusst verkürzt, da es hier keine Fahrgäste gibt, die noch weit fahren wollen, denn die Strecke geht ja nicht mehr weit. Hier kommt es darauf an, durch kurze Wege zu den Haltestellen möglichst kurze Reisezeiten von Haustür zu Haustür zu erreichen.

      Es freut mich, dass dir meine Streckenführung in Herford gefällt. Zunächst wollte ich die Linie am Klinikum enden lassen, habe mich dann aber entschieden, noch weitere Wohnsiedlungen anzuschließen. Es wird dabei leider etws kurvenreich, was mir aber noch vertretbar scheint.

      Die Kompatibilität zur Bielefelder Stadtbahn kann ihre Grenzen haben. Es genügt auf gleiche Süurweite, gleiche Strom- und Sicherungssysteme, sowie auf gleiche Fahrzeugprofile zu achten. Bei neuen Netzen sollte man immer von Niederflur ausgehen, da Hochbahnsteige ausgesprochen störend in jedem Stadtbild sind. In Bielefeld sind auch nicht überall Hochbahnsteige. Ich möchte aber, dass in Spenge, auf einem kurzen Abschnitt, sowohl Bielefelder, als auch Herforder Züge die gleichen Gleise benutzen könnten.

      Wichtig war mir zu verdeutlichen, dass ich keinen Normalspurbetrieb möchte.

  2. Diese Straßenbahnstrecke gab es mal in den 60er Jahren als „Herforder Kleinbahn“ von Spenge-Wallenbrück über Spenge, Enger, Herford und Bad Salzuflen nach Vlotho.

    Da gab es in Enger auch einen Abzweig einer Linie nach Bielefeld. Das war die „Bielefelder Kleinbahn“.

    Die wurden aber alle aus Kostengründer abgebaut. Ein Wiederaufbau wäre schön, wird aber wohl weiterhin ein Traum bleiben….

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