Railjet/ICE Wien-Zürich

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Beschreibung des Vorschlags

Mit dem Blick auf die heutige Fahrzeit 7:50h graust es mich. Es gab zwar schon Vorschläge hierzu, doch die sind weder aktuell noch überzeugend.

Fangen wir im Osten an: Los geht es am neuen Wiener Hauptbahnhof (meinetwegen auch am Flughafen oder in Budapest Keleti). Über die neue Wienerwaldstrecke wird St. Pölten erreicht. Weiter auf der Westbahn geht es auf den Schnellfahrgleisen zum Hbf. der Stadt Linz. Dann wird Wels Hbf. erreicht. Möglicherweise könnte man hier mit den ICEs Richtung Passau flügeln, allerdings nur wenn der Railjet nicht zum Einsatz kommt. Bis Vöcklabrück nutzen wir die nun zweigleisige Westbahn. Danach geht es über eine neue Strecke nach Neumarkt am Wallersee. Die Bestandsstrecke wird stillgelegt. Hinter Neumrkt wird durch den in Planung befindlichen Seekirchnertunnel und Leitnerbauertunnel nach Salzburg-Kasern gefahren. Nur die S2 verkehrt auf der alten Strecke. Hinter dem Salzburger Hauptbahnhof geht es über die dreigleisige Innbrücke nach Freilassing.

Ab jetzt wird die Strecke bis Bernau am Chiemsee an einigen Stellen anders trassiert, sodass 160-200km/h möglich sind. Darauf folgt eine 20km lange Neubaustrecke, auf der sogar eine Maximalgeschwindigkeit von 230km/h erreicht werden kann. Eine Verbindungskurve führt auf die Strecke nach Kufstein, die stündlich von Railjets nach Innsbruck befahren werden soll. Hinter Rosenheim sind zwei Umtrassierungen bei Großkarolinenfeld und Aßling nötig. Zwischen Rosenheim und Grafing wird zudem ein drittes Gleis verlegt. Der Münchener Hauptbahnhof sollte nach zirka drei Stunden erreicht werden.

Nun fährt der Zug innerhalb einer Stunde auf der elektrifizierten und zweigleisigen Bahnstrecke über Buchloe nach Memmingen. Dazu wird die Strecke an einigen Stellen begradigt. Hinter Memmingen wird der Tannheimer Bogen abgeschnitten. Darauf folgen Umfahrungen von Leutkirch, Kißlegg und Wangen im Allgäu/Hergatz. Schließlich wird durch einen neuen Tunnel zwischen Weißensberg und Lindau die kurvige Bestandsstrecke umgangen. Der Fernzug hält nur in Lindau-Reutin und fährt weiter  über Österreich (Bregenz) in die Schweiz nach St. Margrethen. Hierbei entsteht eine komplett neue Trasse zwischen Lauterach und der Rheinbrücke Grenze Lauterach. In St.Gallen wird schließlich der 00/30-Knoten erreicht, sodass in unter einer Stunde über Wil, Winterthur und Zürcher Flughafen der Hauptbahnhof Zürich angefahren wird. Zwischen Goldach und St. Gallen St. Fiden wird die Bestandsstrecke komplett verschwenkt. Auch zwischen Uzwil und Flawil sowie zwischen Sirnach und Eschlikon werden Kurven vermieden. Hinter Winterthur wird der geplante Brüttener Tunnel genutzt.

Insgesamt sollte die Fahrtzeit auf 6 Stunden sinken, jeweils 3 von München nach Wien und Zürich. Die Stünde sollten stündlich fahren.

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14 Kommentare zu “Railjet/ICE Wien-Zürich

  1. Der Tunnel bei Lindau wird aber recht steil. Für den Güterverkehr wird dann ein Problem geschaffen, wenn die alte Strecke entfallen sollte. Die Kurven haben den Sinn der künstlichen Längenentwicklung, um den Höhenunterschied zu überwinden.

    Leider fällt es mir sehr schwer auf dieser langen Linie alle Begradigungen zu erkennen, da ich stellenweie nicht sicher bin, ob die Abweichungen von der vorhandenen Strecke beabsichtigt sind oder auf zeichnerischen Ungenauigkeiten beruhen. Ich hoffe, du wirst in der Beschreibung sämtliche beabsichtigten Umbauten erwähnen.

    1. Die Beschreibung ist fertig. Ich denke der Tunnel bei Lindau hat jetzt eine Steigung von zirka 1,25%. Das sollte kaum Probleme bereiten. Nun ist die Steigung geringer als bisher, weil die Höhengewinnung konstant geschehen kann.

  2. Der Vorschlag gefällt mir auch gut. Einige Anmerkungen habe ich dazu.

    Wieso willst du die Bestandsstrecke zwischen Vocklarbruck und Neumarkt stilllegen? Dort sind jede Menge Halte und drei Stichstrecken zweigen dort ab.

    Warum macht der Tunnel bei Seekirchen am Wallersee so einen großen Bogen?

    Die Strecke an der A9 gefällt mir sehr gut.

    In München könnten vileicht einige Züge den Hbf auslassen und dafür am Ostbahnhof halten.

    Wieso hältst du am Bodensee so oft? Die Orte dort habe alle unter 30.000 Einwohner. Der einzige Halt sollte Lindau sein.

     

    1. Nur zwischen Vöcklamarkt und Seekirchen stillegen. Da gibt es keine bedeutenden Orte und Zweigstrecken. Das ist der Serkirchnertunnel, der geplant ist. Das ist ein leichter Bogen. Nein, der Münchener Hauptbahnhof ist wichtig. Deshalb habe ich den Halt. Es wollen am Bodensee halt alle drei Nationen einen Halt. Es soll ja der Abschnitt Innsbruck-Zürich/-Bregenz nicht mehr von Railjets befahren werden. Daher soll in Bregenz gehalten werden. St. Margerethen bietet Anschluss nach Chur.

      1. Doch da sind jede Menge Zwischenhalte. Zum Beispiel Pöndorf oder Oberhofen oder Steindorf bei Strasswalchen. Diese Orte sollten auf jeden Fall ihren Anschluss behalten.  Dann gibt es da noch den Abzweig nach Braunau am Inn.

        Ok, dann würde ich bitten den Tunnel auch in der Beschreibung zu erwähnen.

        Müchen Hbf ist schon wichtig, aber zeitraubend. Daher würde ich ein paar Züge, aber nicht alle vorbeileiten.

        Zu Zeiten des Schengen-Abkommens ist es nicht mehr wichtig, dass jedes Land seinen eigenen Halt hat. Daher kann man den Halt in Bregenz schon mal knicken. Den Halt in St. Magrethen für einen Ort mit 30.000 Einwohnern, der ziemlich weit weg ist sehe ich auch als zeitraubend. Die Leute, die wirklich dahin wollen können auch in St.Gallen in den IR umsteigen.

        1. Lies doch bitte, was ich schreibe. Der Seekirchnertunnel ist in der Beschreibung. Die Bestandsstrecke zwischen Vöcklamarkt und Straßwalchen stillegen. Die Strecke nach Braunau betrifft das nicht. Auf der bestehenden Strecke liegen drei Halte (Frankenmarkt,Pöndorf und Oberhofen). Es sollten dann auch REX-Züge auf der Strecke verkehren, die von Vöcklamarkt bis Straßwalchen durchfahren.
          Wie viel Zeit, meinst du, nimmt der Halt in München Hbf.? Das ist der Umsteigebahnhof.
          Es gibt aber immer nationale Interessen. Es geht nicht um Grenzkontrollen, sondern um 3×2 min Halte am Bodensee. Durch den Durchgangsbahnhof in Lindau-Reutin spart man das dreifach ein.

          1. Achso. Wenn man die beschreibung liest, weiß man nicht, dass der Seekirchentunnel der Tunnel ist, der dort in Planung ist.

            Ok, das wäre ok, wenn du meinst, dass die Halte in Ederbauer und Volkerding nicht so wichtig sind, kann man das machen.

            Für die Ein- und Ausfahrt würde ich 10 Minuten nehmen. Der Richtungswechsel beansprucht bestimmt auch 10min. Dann müssen wir also 20min  mehr einplanen.

            Ok, wenn du unbedingt meinst, kann man das natürlich auch machen.

            1. Ja, aber ich gebe dem Tunnel nicht einfach einen Namen. Das würde nur Chr18. Das ist dann die offizielle Bezeichnung. Ich würde es tatsächlich so machen. Zudem braucht man in dem Abschnitt keine viergleisige Strecke für die Kapazität.
              Naja, 20min sind schon übertrieben. Ein IC braucht 22min zwischen Pasing und Ostbf. via Hbf., 11min direkt. Das sind nur 11min mehr! Dadurch, dass man an den beiden Bahnhöfen gar nicht hält, spart man wieder ~6min ein. Also benötigt der Zug eine Viertelstunde, um vom Ostbahnhof nach Pasing über den Hauptbahnhof zu fahren, fast genauso schnell wie, wenn man ihn umgehen und in Pasing und Ostbahnhof halten würde.

              1. Du hättest in der Beschreibung schreiben können: Hinter Neumarkt wird der in Planung befindliche Seekirchentunnel durchfahren.“ Dass du in dem Tunnel keine viergleisige Strecke anlegst ist ja wohl klar. Wie kommst du auf die Idee?

                Ok, verstehe. Dann können die Triebwagenführer in Bayern wohl schneller das Zugende wechseln, als in NRW. 😉

                 

                 

        2. Dir ist bewusst, das Bregenz Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg ist? Eine Landeshauptstadt zu ignorieren ist sicher nirgends gern gesehen, zumal gerade diese Linie ja auch innerösterreichischen Verkehr nach Vorarlberg bedienen könnte.

  3. Die Strecke Neumarkt-Vöcklabruck ignoriere ich mal geflissentlich, die geht nämlich z.T. (oberirdisch!) mitten durch Gebäude durch. Zwischen Bernau und Rosenheim gehts übrigens 120 Meter rauf und auch wieder runter. Nur zur Info. Insgesamt ist das ganze atemberaubend schlecht gezeichnet.

    Und glaubst du Wirklich, dass die Österreicher die österreichische Stadt Innsbruck zu gunsten der deutschen Stadt München abhängen? Ich nicht.

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