Schnellbahn Hamburg 2050 | U5 (-Blankenese)

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Beschreibung des Vorschlags

Dies ist eine Variante der U5, wie sie die Hamburger Hochbahn (nachfolgend Hochbahn) momentan plant.

Die Änderungen meinerseits sind der erweiterte Streckenabschnitt bis Blankenese und einige zusätzliche Haltestellen.

• Die Hochbahn hat heute (22.12.2017) bekanntgegeben, dass die „Nordvariante“ der U5 realisiert wird. Damit entfallen die Halte Harzloh und Rübenkamp, stattdessen hält die U5 an der Nordheimstraße und fährt von dort aus direkt zur Sengelmannstraße. Die Linienführung habe ich in meinem Vorschlag angepasst.

 

• Ich entschied mich bei der U5-West für die Variante Siemersplatz; weil der Abschnitt Siemersplatz – Hbf der meistfrequentierte Abschnitt der Metrobuslinie 5 ist und auf jeden Fall dadurch entlastet wird und eine zügige Anbindung in die Innenstadt ermöglicht. Dazu kommt eine West-Ost Querverbindung von Osdorf/Lurup über Stellingen zum Hagenbecks Tierpark und weiter.

Die Fahrgäste aus Osdorf, Lurup und Schenefeld müssen sich nicht mehr in den überfüllten und ewig fahrenden Metrobus stellen, sondern fahren mit der U5 in wenigen Minuten bis Stellingen und haben dort Anschluss an die S3 und S21 in die Innenstadt, oder fahren weiter bis Hagenbecks Tierpark oder Hoheluftbrücke und gelangen von dort mit der U3 bis Barmbek und Wandsbek. Dies ist die auf der U5 West beste Netzwirkung.

 

U5 Osdorf – Blankenese: Ab Osdorf verläuft meine Variante unter dem Rugenfeld und der Isfeldstraße weiter bis zum S-Bahnhof Blankenese, denn wenn die U5 schon in Osdorf endet, kann sie auch gleich bis zur S-Bahn fahren und die Lücke schließen. So kommen Fahrgäste aus Wedel und Blankenese z.B. ohne den Bus mit der U5 nach Osdorf/Lurup, Stellingen, Eimsbüttel und Eppendorf. Siehe Verlauf Metrobus 22.

 

Meine ergänzten Haltestellen der U5 (von ost nach west): Bis auf die folgenden Haltestellen entstammen alle im Vorschlag eingezeichneten Haltestellen den Planungen der Hochbahn.

Rathaus & Dammtor: Momentan muss man von Dammtor bis zur U1 Hst. Stephansplatz laufen, was sehr umständlich ist und der barrierefreie Weg ist noch länger. Vom Stephansplatz kommt man mit der U1 schon bis zum Jungfernstieg. Daher hält meine U5 direkt am Bf. Dammtor und fährt von dort aus zur U3 Hst. Rathaus, wo sie die U3 kreuzt. Somit ist eine Direktverbindung Dammtor – Rathaus geschaffen, da es die Verbindung Dammtor – Jungfernstieg schon gibt und wenn man durch die U5 die Möglichkeit einer solchen Verbindung hat, sollte man sie auch nutzen. Auf diese Art und Weise ist es auch wesentlich leichter, vom Dammtor zu Innenstadt-U3-Haltestellen zu gelangen, da man nicht wie bei der U1 vom Jungfernstieg laufen muss, sondern die U3 direkt kreuzt. Außerdem ergibt sich durch diese Führung der U5 eine Verbindung bzw. Alternative vom Hbf bis Dammtor mit nur 2 Stationen, falls die S-Bahn zwischen Hbf und Dammtor unterbrochen ist oder ausfällt.

Gärtnerstraße: Die Haltestelle liegt bei mir zwischen der Gärtnerstraße und der Martinistraße, sodass an beiden genannten Straßen jeweils ein Bahnsteigende mit Ein/Ausgang ist. Dadurch wird einerseits der Bus-Knotenpunkt Gärtnerstraße an der Kreuzung an die U5 angebunden, andererseits gelangt man durch den anderen Ausgang direkt zur Kreuzung Martinistraße und ist fußläufig schneller am UKE, dessen Anbindung auch ein wichtiger Aspekt bei der Siemersplatz-U5 ist.

Oddernskamp: In den Planungen der Hochbahn nicht vorgesehen, aber meiner Meinung nach eine sinnvolle Haltestelle zwischen Siemersplatz und Hagenbecks Tierpark, da die dortigen Wohngebiete am Oddernskamp erschlossen werden.

Farnhornweg: Zwischen den Haltestellen Arenen und Lurup ist in den Planungen der Hochbahn keine Haltestelle vorgesehen, aber auch hier gilt das selbe wie zuvor; durch diese Haltestelle werden die dortigen (vor allem nördlichen) Wohngebiete erschlossen.

Rugenfeld, Isfeldstraße, Grotefendweg: Diese Haltestellen liegen alle auf der Streckenerweiterung bis Blankenese, ungefähr in den gleichen Abständen voneinander und erschließen dort ebenfalls die Wohngebiete und Hauptstraßen. Die Endhaltestelle Blankenese befindet sich schließlich am S-Bahn/Busknotenpunkt Blankenese.

 

Der Vorschlag der U5 von Bramfeld bis Tonndorf folgt, wie im vorherigen Voschlag angekündigt, in einem weiteren Vorschlag.

 

Auch hier bitte ich wegen der Konstruktivität wieder, nur zu kommentieren, wer in oder um Hamburg wohnt und/oder entsprechende Ortskenntnisse verfügt.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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4 Kommentare zu “Schnellbahn Hamburg 2050 | U5 (-Blankenese)

  1. Was soll denn eine Formulierung wie „Einzelheiten hierzu muss ich nicht benennen. Jeder, der sich dort auskennt, wird im Bilde sein.“? Es kennt sich nämlich nicht jeder in Hamburg aus.

    An dieser Stelle habe ich aufgehört weiter zu lesen. Wenn du mich ausschließen willst, dann interessiert mich der Vorschlag auch nicht. Die Linienführung erscheint ohnehin auf den ersten Blick absurd, und wenn die Erläuterungen nur für Einheimische verständlich sein sollen, nützen sie mir ja nichts.

    Vorschläge nur für Einheimische gehören aber auch nicht auf Linie Plus. Ich empfehle daher die Beschreibung zu überarbeiten.

    1. Ausgeschlossen werden soll hier schon einmal gar keiner. Die Formulierung hab ich benutzt, da ich keine Lust hatte alle Details zu nennen die diesen Streckenabschnitt erklären und noch mehr Details würden auch wohlmöglich eine größere Diskussion auslösen, wie ich aus Erfahrung weiß. Glücklicherweise scheinen die Diskussionen von „Anwohnern“ hier nicht so zu explodieren wie in anderen Internetforen. Dabei ist auch eigentlich rein dieser 3 km lange Streckenabschnitt für „meine“ Gesamt U5 gar nicht so wichtig, da er den Planungen der Hochbahn entstammt und mein eigentlicher Beitrag nur die Westverlängerung nach Blankenese ist.

       

      Jedenfalls ist die Beschreibung nun auch auf den Abschnitt Hartzloh angepasst.

       

      Für die Linienführung von Bramfeld bis Osdorf bin ich nicht verantwortlich.

  2. Als Nicht-Hamburger:

    Mir ist bewusst, dass du für den Abschnitt Bramfeld – Osdorfer Born den offiziellen Planungen folgst, was aber nicht bedeuten muss, dass ich diesem widerspruchsfrei zustimme.

    Steilshoop: Warum nicht unter der Gründgensstraße? Offen baubar, besser mit den Bussen zu erreichen. Straßensperren gibts eh.

    Auf welcher Ebene soll die U-Bahn denn den Hauptbahnhof kreuzen? Da ist schon sehr, sehr viel los. Den Bogen via Rathaus finde ich nicht ideal, da schon erschlossen. Kein Überschwachfug wie der U4-Dreiviertelkreis Jungfernstieg – HafenCity ohne Zwischenhalt, aber trotzdem…

    Die Führung unter der „Grindellinie“ verstehe ich aufgrund des Verkehrsaufkommens, da kommt man am Ende um eine U-Bahn nicht mehr rum. Siemersplatz – Lurup dann wieder nicht. Das ist eine klare Tangentialverbindung, eine Radiale nach Osdorf/Lurup würde ja eher via Diebsteich verlaufen. Soll heißen: keine Verkehrsverbindung für eine U-Bahn, sondern eine Straßen/Stadtbahn. Woher kommt dieser Unwillen in Hamburg gegen Schienen an der Oberfläche? Als Münchner (ebenfalls Millionenstadt mit nicht idealer Voll-U-Bahn) für mich nicht zu verstehen.

    Gleiches gilt dann natürlich auch für Lurup – Blankenese, auch wenn die Idee einer höherwertigen Verkehrsverbindung auf dieser Tangente eine Gute ist.

    1. Die Haltestellenlage unter der Gründgenstraße war schon einmal eine von vielen Varianten in einem Ausschlussverfahren für die besten Erschließungsmöglichkeiten in Steilshoop. Hierbei geht es ja um die möglichst beste Erschließung der Hochhaussiedlung nördlich des EKZ Steilshoop, vor allem fußläufig. Die Hochbahn hat sich letzendlich für eine Haltestelle unter dem Schreyerring entschieden, die ich hier auch eingezeichnet habe. Die Erklärung:

      Wenn man sich das ganze auf der Karte anschaut, sieht man, dass die mittleren Wege von den westlichen und nordöstlichen Hochhaussiedlungen beide auf den Schreyerring zulaufen. Somit ist von den Hochhaussiedlungen, die ja Schwerpunkt bei der Erschließung sind, der Fußweg zur Haltestelle Schreyerring am kürzesten. Das EKZ und die Gründgenstraße sind ja beide auch nur wenige Meter von der Haltestelle entfernt.

       

      Der Hbf wird östlich in größerer Tiefenlage direkt unter der Kirchenallee gekreuzt. Also östlich des unterirdischen S-Bahnsteiges. Dort ist noch Platz für eine U5. In größerer Tiefenlage deshalb, weil die U5 vom norden kommend die U2/U4 Strecke kreuzen muss und im Süden des Hauptbahnhofes die U1/U3 Strecken kreuzen muss.

       

      Hbf – Rathaus: Die U5 fährt ja vom Norden zum Hbf rein und muss, egal wie man es dreht und wendet, richtung Grindelallee wieder aus der City heraus, und das möglichst direkt, da die Massen aus richtung Siemersplatz schnell zum Hbf wollen. Der Zeitvorteil gegenüber der Metrobuslinie 5 würde sich sonst nicht lohnen, wenn die U5 erst noch die ganze City abklappert und mehrmals hält.

      Ich hab zwischen Hbf und Dammtor die bestmögliche Verbindung gewählt, die es so heute noch nicht gibt. Das ist die Direktverbindung Dammtor – Rathaus. Dazu kommt die Direktverbindung Rathaus – Hbf ohne Zwischenhalt, die die U3 in der Innenstadt auch entlasten könnte. Ansonsten gibt es für die U5 zwischen Rathaus und Hbf keine Möglichkeit einer weiteren Haltestelle, da dort schon (fast mehr als) genug fährt; die einzige Option wäre ein Halt unter dem Burchardplatz als zentrale Haltestelle in der Altstadt. Da die U5 in der City jedoch sämtliche Bestandsstrecken kreuzen muss, muss sie in großer Tiefenlage verkehren, was einen Zwischenhalt Burchardplatz unwahrscheinlich macht.

       

      Grindelallee: Ja da hast du Recht, dass man um eine U-Bahn nicht mehr herumkommt. Schon heute fährt dort die Metrobuslinie 5, die mit 60.000 Fahrgästen pro Tag meistfrequentierte Buslinie Europas, im 3 Minuten Takt – und trotzdem sind die Busse überfüllt, trotz Doppelgelenkbussen und dichtem Takt. Für eine Straßenbahn ist es mit diesem Fahrgastaufkommen zu spät – das schafft sie auch nicht mehr – und eine U-Bahn muss her. Eine U-Bahn hat mehr Platzkapazitäten und ist deutlich schneller unterwegs und fährt im Gegensatz zur Straßenbahn ungestört auf einer eigenen Trasse.

       

      Und wenn dann die U5 schon am Siemersplatz ist, kann man auch gleich weiterbauen und die von mir bereits erklärte Querverbindung bzw. Tangentiale bauen und dann gleich bis Blankenese.

      So sind „alle Fliegen mit einer Linie geklatscht.“

       

      Ich hoffe ich konnte dir meine Entscheidungen ersichtlich machen?

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