S Bahn Bremen-Thedinghausen/Kirchweye

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Beschreibung des Vorschlags

S Bahn Bremen-Kirchweye/Thedinghausen auf den bestehenden Bahnstrecken 

Vorteil: Schnelle Anbindung in die Innenstadt über die Bahnhöfe Bremen HBF, Bremen-Neustadt, Kirchweye

Verbindung Bremen-Kirchweye könnte z.B. alle 30 min sein

Verbindung Bremen-Thedinghausen könnte z.B. alle 60 min sein

 

Diese Linie könnte ggf. über den Bremer HBF verlängert und mit anderen Vorschlägen kombiniert werden

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21 Kommentare zu “S Bahn Bremen-Thedinghausen/Kirchweye

  1. mit einer S Bahn wäre man doch sehr viel schneller in der Stadt, deshalb würde das besser angenommen werden

    Die Leute, die nur nach Huchtig wollen, können ja dort auch aussteigen.

    Die Verbindung mit dem Bahnhof Kirchweye hätte weiterhin den Vorteil, dass dann auch die Anbindung an die anderen Regionalverkehre gegeben wäre.

     

    1. Ich glaube nicht, dass eine S-Bahn besser angenommen werden würde, als eine Straßenbahn, denn mit der S-Bahn käme man zwar schneller zum HBF, aber keineswegs schneller in die Innenstadt, etwa zum Brill. Der HBF dient aber kaum als Ziel, sondern nahezu ausschließlich als Umsteigepunkt. Attraktiver ist es aber, wenn man umsteigefrei sein Ziel erreicht. Das zeigen auch die Erfahrungen aus Karlsruhe, nach denen die Fahrgastzahlen auf allen Eisenbahnstrecken deutlich anstiegen, nachdem die Linien auf das Straßenbahnnetz übergingen und so direkte Verbindungen in das Herz der Stadt möglich wurden. Warum sollte das in Bremen anders sein? Der einzige Unterschied ist doch, dass nach Stuhr und Thedinghausen derzeit gar keine Züge fahren. Eine S-Bahn würde jedoch dem Angebot einer Eisenbahn zum HBF entsprechen, wie es in Karlsruhe auf vielen Strecken vor der Einführung des Stadtbahnsysytems bestand. Die Fahrgastzahlen waren deutlich schlechter, als nach Anschluss an das Straßenbahnsystem.

  2. die Fahrzeit ist schon entscheidend, ausserdem wäre eine Anbindung zur Strecke Bremen-Twistringen gegeben, so dass man gute Umsteigemöglichkeiten hätte. Eine Strassenbahn ist einfach viel zu lange unterwegs. Wer von Stuhr zum Brill möchte, kann einfach in eine der Strassenbahnen am HBF umsteigen und man ist dort recht schnell.

    1. Die Fahrzeit ist entscheidend, das stimmt, aber nicht die Fahrzeit zum HBF, sondern zum jeweiligen Ziel des Fahrgastes. Da kann dann eine direkte Verbindung, auch wenn sie langsamer ist, durchaus einiges an Zeit einsparen gegenüber einer Umsteigeverbindung. Insbesondere wenn nur wenige Minuten Unterschied bestehen, kann man davon ausgehen, dass einer umsteigefreien Verbindung sogar dann der Vorzug gegegeben wird, wenn sie etwas länger braucht, einfach aus Bequemlichkeit.

      1. ich würde möglichst viel auf die Schiene bringen, damit man einen Anschuss an den Fernverkehr hat. Eine langsame Tram hat m.E.  Nachteile.
        evtl. kann man ja in Huchting den direkten Umstieg ermöglichen (Verlängerung der Straßenbahn bis zum Huchting S-Bahnhof), so dass die Leute, die in die Neutstadt müssen, es etwas besser haben.
        Die Reaktivierung der bestehenden Gleise und ein besseres S-Bahn Netz bringt mehr als große Strecken mit den Strassenbahnen zu erledigen.
        Durch eine bessere Kombination liesse sich viel erreichen. Als positives Beispiel ist z.B. Mahndorf zu sehen. Da könnte man letztlich auch noch mehr machen. Ähnliches gilt für ein Drehreuz Kirchweye oder einen möglichen Haltepunkt an der Universität.
         

        1. Da gebe ich dir Recht. Wenn die Straßenbahn mit deiner vorgeschlagenen Bahn verknüpft wäre, fände ich das optimal. Wenn man den Huchtinger Bahnhof dann noch reaktiviert könnte auch gut nach Delmenhorst und Oldenburg umgestiegen werden.

          Man darf hier auch die Eingleisigkeit der Bestandsstrecke nicht vergessen, an manchen Punkten ist es wirklich sehr eng. Da sehe ich maximal einen 20-min.-Takt und das ist für eine Tram zu wenig (bzw. sie würde zu voll werden).

          1. Ein 20-min-Takt ist bei anderen Überland-Straßenbahnen durchaus üblich oder noch nichtmal vorhanden. Davon abgesehen kann aber auch ein 10-min-Takt auf eingleisigen Strecken abgewickelt werden, wenn man genügend Ausweichen hat, auch wenn das sicher nicht optimal wäre. Eine Straßenbahn aber abzulehnen, weil diese zu viele Fahrgäste haben könnte, kann ich jedoch nicht nachvollziehen.

        2. Zweimal exakt die gleiche Antwort im Abstand von einer Minute zu schreiben, wäre aber auch nicht nötig. Das verlängert nur unnötig Diskussionen. Außerdem habe ich wenig Lust zweimal exakt die gleichen Sätze lesen zu müssen, um das zu bemerken.

          Ich habe dir auf den anderen Kommentar geantwortet und werde meine Antwort nicht hierher kopieren. Einmal reicht.

      2. Grundsätzlich gebe ich dir ja Recht, die 15 Minuten von Huchting bis Domsheide (mit der Straßenbahn) finde ich auch nicht zu viel. Nur hätte man keine Umsteigemöglichkeit Richtung Delmenhorst. Wenn man sich aber die geografische Lage ansieht, schätze ich, dass sich viele der angebundenen Orte auch schon stark dorthin orientieren.

  3. Wie wäre es denn wenn man die Strecke zwischen deinem S-Bahnhof Huchting und Weyhe als Tram realisiert. Und dann die RS Bahnen dort in Huchting S-Bahnhof halten lässt. Dann 2 Linien im Wechsel eine Fahrt von Weihe aus Richtung Bremen Innenstadt und eine.nach Huchting S-Bahnhof. Das würde dann auch ein großes Potential für Fahrgäste in Richtung Oldenburg bringen. (Ich mache später mal einen alternativ Vorschlag)

    Weyhe-Thedinghausen ist ja glaube ich derzeit auch nicht geplant. Ich würde aufgrund der nicht so hohen Bevölkerung und der großen Überland-Abschnitte auch keine große Wirtschaftlichkeit vermuten. Aber dies könnte man dann auch als Tram raslisieren. Zwar wird wohl kaum jemand von Thedinghausen mit der Tram bis zum Hauptbahnhof fahren, aber durch Anschluss an die RS Bahn in Weyhe verkürzen sich die Fahrzeiten.

    1. ich würde möglichst viel auf die Schiene bringen, damit man einen Anschuss an den Fernverkehr hat. Eine langsame Tram hat m.E.  Nachteile.

      evtl. kann man ja in Huchting den direkten Umstieg ermöglichen (Verlängerung der Straßenbahn bis zum Huchting S-Bahnhof), so dass die Leute, die in die Neutstadt müssen, es etwas besser haben.

      Die Reaktivierung der bestehenden Gleise und ein besseres S-Bahn Netz bringt mehr als große Strecken mit den Strassenbahnen zu erledigen.

      Durch eine bessere Kombination liesse sich viel erreichen. Als positives Beispiel ist z.B. Mahndorf zu sehen. Da könnte man letztlich auch noch mehr machen. Ähnliches gilt für ein Drehreuz Kirchweye oder einen möglichen Haltepunkt an der Universität.

       

      1. Die Masse der Fahrgäste, die täglich in eine Großstadt hineinpendelt, benötigt keinen Anschluss zum Fernverkehr, sondern hat im Stadtgebiet ihr Ziel. Von daher wäre eine umsteigefreie Verbindung in die Innenstadt meiner Ansicht nach von größerer Bedeutung, als eine S-Bahn, die um die Innenstadt herum fährt.

  4. Zwischen Huchting und Kirchweyhe gibt es 30 höhengleiche Bahnübergänge. Das ganze einigermaßen brauchbar als Vollbahn zu betreiben würde bedeuten, dass man die ganze Strecke in Hochlage bringt – anderenfalls wäre sie auch nicht schneller, in der Tendenz sogar langsamer als ne Straßenbahn.

    Dazu kommt, dass sich mit einer Straßenbahn deutlich geringere Haltabstände realisieren lassen – heißt, die S-Bahn selber wär zwar schneller in der Stadt, aber der gemeine Fahrgast gerade bei einer Strecke wie dieser, die mitten durch die Ortschaften führt, im Schnitt hätte einen längeren Weg zur Station zurückzulegen, was den Zeitvorteil mehr als wieder auffrisst.

    Mein ganz persönliches Fazit daher: Eindeutig Pro Straßenbahn!

  5. ok, mit der Hochlage habe ich noch keine Erfahrung und kenn mich nicht aus …

    Mir scheint es in Bremen ein Defitzit an schnellen Verbindungen zu geben, die möglichst den Hauptbahnhof und noch paar Kernbahnhöfe mit Umsteigemöglichkeiten als S Bahn haben (Mahndorf, evtl. Universität, Burg, wie vorgeschagen Kirchweye, oder auch Huchting mit Anbindung nach Delmenhorst und Kirchweye). Evtl. kann man Bremen-Neustadt auch zu so etwas ausbauen.

    Das S Bahn Konzept für lange Strecken erscheint mir plausibler als Strassenbahnen, die im innerstädtischen Verkehr gebunden sind.

    In diesem Falle erscheint mir ausserdem die Bahnverbindung Kirchweye-Huchting-HBF und evtl weiter eine gute Ausweichroute zur normalen Verbindung Twistringen-Kirchweye-HBF zu sein. Auch die gute Anbindung zur Bahn nach Delmenhorst-Hude-OL/Nordenham hätte Vorteile.

    Bezgl Takt: Die Züge sollten mindestens alle 30 min fahren.

     

    1. „Das S Bahn Konzept für lange Strecken erscheint mir plausibler als Strassenbahnen, die im innerstädtischen Verkehr gebunden sind.“

      Dann schau dir mal Karlsruhe an, wo beides ausgesprochen erfolgreich verknüpft wird. Erst die Anbindung an das Straßenbahnnetz hat auf vielen Strecken die Fahrgastzahlen drastisch ansteigen lassen.

  6. um nicht mißverstanden zu werden: Ich bin absolut für Straßenbahnen, autofreie Innenstädte, Fahrradverkehr usw.

    allerdings scheint mir für Bremen wichtiger zu sein, ein Konzept für schnelle Verbindungen zu haben.

    Eine Verbindung von Stuhr zum HBF innerhalb von 20 min, möglichst dann noch weiter z.B. Richtung Achim ist sehr viel attraktiver als eine Straßenbahn. Anbindungen der S Bahnen an die Strassenbahnen: Das sehe ich genauso, das würde die Fahrgastzahlen erhöhen.

    Nebenbei müsste Autofahren teurer (es verursacht ja auch sehr viele indirekte Kosten) und Bahnfahren billiger/einfacher gemacht werden.

    1. Was willst du nur immer am HBF? Da steigen doch nur deshalb viele Leute aus, weil sie umsteigen müssen, nicht weil dort ihr Ziel ist. Umsteigefreie Verbindungen sind aber immer attraktiver.

  7. Mir gefällt diese Idee sehr gut, ich hatte ja auch schon mal einen Vorschlag dazu. Ich bin auch eher auf deiner Seite, dass eine S-Bahn sich auf dieser Strecke mehr lohnt. Vor allem schon wegen der Fahrtzeit. Ein sehr guter Kompromiss wäre aber auch Lorwos Regiotram.

    Nur dein Betriebskonzept verstehe ich nicht ganz. Möchtest du die Züge alle 60 Minuten in Leeste zur Weiterfahrt nach Thedinghausen teilen? Weiter muss in Wehye ein neuer Bahnsteig gebaut werden, da du dort nicht auf die Hauptstrecke fahren kannst.

     

  8. Danke. Denke auch, dass S Bahnen bei den Entfernungen interessanter sind. Die andere Argumente (Lorwo, fabi) wurden ja oben auch genannt (Eingleisigkeit, deshalb kann man mit S Bahnzügen sehr viel mehr erreichen als mit Strassenbahnen). Mir scheint es in Bremen bislang auch nicht ein gutes S Bahn Konzept zu geben, wo man schnelle Verbindungen mit dem innerstädtischen Verkehr kombiniert. Deshalb wären S Bahnhöfe wie HBF, Mahndorf, Huchting, Burg sehr wichtig für eine Lösung. Der HBF spielt auch wegen der Fernbahnen und anderen Umstiegsmöglichkeiten eine herausgehobene Wichtigkeit. (Antwort auf Ulrich Conrad)

    Ausserdem gäbe es bei dieser Lösung (S Bahn Kirchweye-Stuhr-Huchting-HBF) eine Ausweichstrecke der Bahn, was für die Stabilität des gesamten S Bahnnetzes wichtig ist.

    Neuer Bahnsteig in Kirchweye: ok, ich kenne die lokalen Gegebenheiten nicht, aber die Investition eines Bahnsteigs in Kirchweye sind wahrscheinlich relativ gering. (Antwort fabi)

    Betriebskonzept: ich bin da nicht festgelegt in meiner Meinung, da ich die Anzahl der möglichen Fahrgäste nicht kenne. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass eine stündliche Anbindung an Riede/Thedinghausen noch mehr Leute weg von der Strasse bringt. Da man in den Zügen relativ problemlos Fahrräder mitnehmen kann, gäbe es wahrscheinlich noch mehr Argumente für diese Linie. (Antwort fabi)

    Die Züge  Kirchweye-Huchting-HBF (man könnte es auch in beide Richtungen verlängern) würde ich zunächst alle 30 min ansetzen. Fahrzeit Kirchweye-Huchting-HBF wäre wahrscheinlich 30 min oder sogar darunter. Mit einer Anbindung der verlängerten Straßenbahn bis zum Huchtinger Bahnhof finde ich eine geniale Idee. (Idee Lorwo, fabi)

    nicht direkt zur S Bahn: Der Autoverkehr muss dringend aus der Innenstadt, evtl. kann man eine direkte fußläufige Verbindung der Innenstadt mit der Weser schaffen. Eine Idee wäre es, die Martinistrasse zwischen Kaisenbrücke und Brill unter die Erde zu bringen (an der Kreuzung zur Kaisenbrücke ist die Strasse ja schon tiefergelegt), so dass man oberirdisch eine tolle Fußgängerzone zwischen Weser und Wall mit Fahrradweg hätte.

     

     

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